Euribor-Untergrenze für Kredite

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Erdgeschoss erreicht: Unter Null kann der Referenzzinsatz in Kreditverträgen meistens nicht sinken.
Sashkinw/Istock/Thinkstock/Getty Images

Negativzinsen – gemeinhin als Strafzinsen bezeichnet – treffen immer mehr deutsche Unternehmen und Konzerne, insbesondere wenn sie größere Geldbestände anlegen wollen. Weniger thematisiert wurde bisher die Frage in der öffentlichen Diskussion, was passiert, wenn Referenzzinssätz für Kredite in den negativen Bereich rutschen. Das war immer wieder beim Libor, Eonia oder dem Euribor der Fall – besonders in der Schweiz.

Inzwischen verlangen viele Banken einen Euribor-Floor, mit anderen Worten: Es kann nie zu einem Negativzins kommen, die Bank zahlt nicht drauf. „Die sogenannte Floor-Klausel, das heißt Euribor größer gleich null, ist seit einigen Monaten Standard in syndizierten Kreditverträgen“, erklärt Thomas Haas, Global Head of Loan Syndication bei der BayernLB. Die Loan Market Association (LMA) habe entsprechende Formulierungen entwickelt.

Wie andere Banken den Sachverhalt sehen, das lesen Sie bei der FINANCE-Schwesterpublikation DerTreasurer.

markus.dentz[at]finance-magazin.de

Markus Dentz ist Chefredakteur von FINANCE und der Fachzeitschrift DerTreasurer. Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf Unternehmensfinanzierung, Restrukturierung und Treasury. Nach seinem Studium und dem Volontariat beim F.A.Z.-Institut wechselte er zur F.A.Z. BUSINESS MEDIA GmbH, einer Tochter der F.A.Z.-Verlagsgruppe und Herausgeberin von FINANCE und DerTreasurer. Für seine journalistische Arbeit, insbesondere zu Private Equity und M&A, wurde er mehrfach mit Journalistenpreisen ausgezeichnet.