Es war eine Erfahrung, auf die viele Finanzchefs wohl gern verzichtet hätten: Im vergangenen Herbst koppelte der Kreditversicherer Euler Hermes die Limite für zahlreiche Unternehmen mit „schwachen Bonitäten“ an das Bestehen eines staatlichen Schutzschirms für Warenkreditversicherungen (WKV). Es war eine potentiell existenzbedrohende Entscheidung für Abnehmer und eine mehr als ärgerliche Situation für Lieferanten.
Letztlich kam es zwar nicht so schlimm wie befürchtet, weil der Schutzschirm zwischenzeitlich verlängert wurde. Doch viele Finanzchefs nehmen Euler Hermes die Entscheidung, die eigene Profitabilität über das Kundenwohl zu stellen, bis heute übel. Der Ärger über den Marktführer könnte Fintechs in die Karten spielen.
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