„Das ist immer noch der reinste Wilde Westen“ – so beschrieb jüngst ein Finanzverantwortlicher die derzeitige Marktlage bei ESG-Ratings. Die Kritik ist bekannt: Standards gibt es an dem jungen Markt für Nachhaltigkeitsbewertungen noch so gut wie keine. Ein Unternehmen kann bei einer Agentur recht gut abschneiden, während die Bewertung durch eine andere deutlich schlechter ausfällt. Warum?
Das ist wie auch die Methodik häufig intransparent, für viele sind die Bewertungen eine Blackbox. Wie sollen die Ratings so ihren Zweck erfüllen und Investoren profitable und gleichzeitig nachhaltige Anlageentscheidungen ermöglichen? Wie nutzen Investoren die ESG-Ratings derzeit überhaupt? FINANCE hat nachgefragt, welche Rolle die Ratings aus Sicht der bewerteten Unternehmen aktuell in der Praxis spielen.
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