Prokon: Ein Unternehmen kämpft um seine Anleger

Die Pleite des Windenergie-Unternehmens Prokon sorgte für großes Aufsehen. Wie es so weit kommen konnte und wie Prokon jetzt um eine zweite Chance kämpft, lesen Sie hier.

M&A-Deals: Linde, Senvion, Prokon

Linde hat offenbar Interesse an einer Fusion mit Praxair, Senvion expandiert in Indien und Prokon verkauft seine Wälder in Rumänien. Diese und andere M&A-Deals finden Sie in unserem FINANCE-Wochenrückblick.

Der nach der Insolvenz wieder auferstandene Windparkprojektierer Prokon zahlt 50 Millionen Euro an seine Gläubiger.

Prokon zahlt 50 Millionen Euro an Gläubiger

Die Pleite von Prokon war eine der größten deutschen Insolvenzen – jetzt erhalten die Gläubiger einen kleinen Teil ihres Geldes zurück. Auf den Großteil werden sie allerdings noch viele Jahre warten müssen.

Finanzierungen: Wie im Insolvenzplan vereinbart platziert Prokon eine neue Anleihe.

Finanzierungen: Prokon, Schalke 04, Leaseplan Deutschland

Prokon bietet seinen Gläubigern gemäß Insolvenzplan eine Anleihe an, Schalke 04 könnte seine Mittelstandsanleihe vorzeitig tilgen und Leaseplan Deutschland schließt eine ABS-Transaktion ab – der wöchentliche FINANCE-Ticker.

Hendrik Janssen übernimmt Anfang April die Finanzen der Börsen in Hamburg und Hannover.

CFO-Meldungen: Börsen AG, Energie Steiermark, Prokon

Hendrik Janssen wird neuer Finanzchef der Börsen AG, Martin Graf übernimmt die Finanzen bei Energie Steiermark und Prokon hat mit Henning von Stechow einen neuen CFO gefunden. Alle aktuellen CFO-Wechsel finden Sie bei FINANCE.

EnBW ist mit der Kaufofferte an die Gläubiger von Prokon gescheitert.

Prokon-Gläubiger zeigen EnBW die kalte Schulter

Kein Deal für EnBW: Die Gläubiger von Prokon haben der Übernahme durch den Energiekonzern eine Absage erteilt. Prokon wird zur Genossenschaft, EnBW muss jetzt richtig kämpfen.

M&A-Deals: Wella, LafargeHolcim, Prokon

M&A-Deals: Wella, LafargeHolcim, Prokon

Henkel scheint gute Karten bei der möglichen Übernahme von Wella zu haben, Holcim und Lafarge erfüllen die Auflagen der Wettbewerbshüter für ihre Fusion und EnBW-Chef Frank Mastiaux bemüht sich um die Gunst der Prokon-Gläubiger. Die M&A-Deals und M&A-Personalien der Woche finden Sie in unserem FINANCE-Wochenrückblick.

Der angeschlagene Windparkfinanzierer Prokon könnte bald als Genossenschaft firmieren.
27.03.2014

Prokon gründet Genossenschaft

Carsten Rodbertus plant einen Neustart für Prokon: Der Windparkfinanzierer soll vor der möglichen Insolvenzeröffnung in eine Genossenschaft umgewandelt werden. Ob die Anleger dadurch bessergestellt werden, ist offen. Vieles könnte von der Insolvenzentscheidung abhängen.

Das Buhlen um die Gläubiger von Prokon beginnt, der Hedgefonds Exchange Investors startet den ersten Vorstoß.
24.01.2014

Hedgefonds will bei Prokon mitmischen

Der Hedgefonds Exchange Investors will bei Prokon einsteigen und Anlegern Genussrechte abkaufen. Der Schlachtplan des Fonds scheint noch recht rudimentär zu sein, aber die ersten Hinweise des Hedgefonds lassen wenig Gutes für Prokon und dessen Gläubiger erwarten.

Stürmische Zeiten für Prokon: Der Windkraftfinanzierer musste Insolvenz anmelden
23.01.2014

Prokon meldet Insolvenz an

Der Windkraftfinanzierer Prokon steht vor dem Aus: Das Unternehmen konnte nicht genug Genussrechtsgläubiger bei der Stange halten und hat nun Insolvenz beantragt. Das gewählte Verfahren ist eine bittere Nachricht für die 75.000 Gläubiger – ihr Einfluss wird ausgehebelt.

Trübe Aussichten für Prokon: Der Windparkfinanzierer konnte nicht genügend Anleger überzeugen.
21.01.2014

Prokon: Das Ultimatum ist abgelaufen

Kassensturz bei Prokon: Die Frist ist vorbei und der Windparkfinanzierer konnte sich gerade einmal 60 Prozent der Summe an Genussrechtskapital sichern, die es zur Unternehmensfinanzierung braucht. Wie es jetzt weitergeht, ist unklar.

Prokon: Abenteuerliche Kommunikation
21.01.2014

Prokon: Abenteuerliche Kommunikation

Prokon wirft der Presse Irreführung und Skandalisierung vor. Deshalb spricht der Konzern nicht mehr mit Medien. Selbst verbreitet der Konzern aber in fragwürdiger Form eine Rechtsauffassung zur rechtlichen Gestaltung seiner Genussrechte. Anleger sollten alarmiert sein.