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Gea-CFO Ketter reißt das Ruder herum

CFO Marcus Ketter hat im Coronajahr das geschafft woran sein Vorgänger gescheitert ist: Den Maschinenbauer Gea auf Effizienz trimmen
Gea

Vor knapp zwei Jahren wechselte Marcus Ketter als CFO vom Stahlhändler Klöckner zum Maschinen- und Anlagenbauer Gea. Der Auftrag für den damals 51-Jährigen war klar: Nach drei verkorksten Jahren mit zahllosen Gewinnwarnungen sollte Ketter gemeinsam mit dem ebenfalls neuen CEO Stefan Klebert den MDax-Konzern zurück in die Erfolgsspur führen. Die Ertragsschwäche musste behoben, das zerstörte Vertrauen am Kapitalmarkt wiedergewonnen werden.

Diesen beiden Zielen sind Klebert und Ketter, die bereits von Mitte 2011 bis Ende 2012 zusammen bei dem Industriekonzern Schuler gearbeitet haben, ausgerechnet im Jahr der Corona-Pandemie ein riesiges Stück nähergekommen: Zwar sank der Umsatz von Gea im Jahr 2020 um 5 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Alle anderen Kennzahlen des auf die Nahrungsmittelindustrie spezialisierten Maschinenbauers haben sich allerdings deutlich verbessert. Vor allem das beherzte Working Capital Management des Finanzchefs zeigt Wirkung.

Marcus Ketter macht seinem Ruf als Perfomance-Treiber, der ihm spätestens seit seinem Engagement bei dem Stahlhändler Klöckner vorauseilt, damit alle Ehre. Aber was kommt jetzt?

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