Krise im Maschinenbau: Welche Sanierungswerkzeuge noch greifen

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Anders als nach der Finanzkrise oder den Corona-Lockdowns hat Deutschlands Vorzeigebranche – der Maschinenbau – die Folgen des Ukrainekriegs und der Zollkonfrontation nicht mehr gut weggesteckt: Die Zahl der Pleiten und Restrukturierungen nimmt zu.

Den Beitrag der neuen US-Zölle zur kritischen Lage vieler deutscher Maschinenbauer sollte man nicht unterschätzen, meint der im Maschinenbau tätige Restrukturierer Ludwig Stern von der Kanzlei Pluta. „Die Zölle haben den Preisspielraum deutscher Maschinenbauer auf dem US-Markt komplett ausradiert. Dabei waren die USA einer der wenigen Märkte, auf denen deutsche Unternehmen bis dahin noch gute Zuwachsraten erzielen konnten.“

Darüber hinaus sei es wegen der geopolitischen Konflikte auch schwieriger geworden, den Verkauf eines deutschen Maschinenbauers an einen Käufer aus dem Ausland genehmigt zu bekommen – ein Krisen-Cocktail, der Sanierungen im Maschinenbau erheblich verkompliziert hat.

Diese Fragen beantwortet dieses Interview:

  • Welche Teilsegmente des Maschinenbaus gerade besonders leiden.
  • Welche Sanierungsmaßnahmen aktuell noch greifen – und welche nicht.
  • Welcher branchentypische Umstand immer noch ein Trumpf für Maschinenbauer in Schwierigkeiten ist.

Die Gesprächsteilnehmer:

Host: Michael Hedtstück
Gast: Ludwig Stern (Partner der Kanzlei Pluta)

Dieser FINANCE-TV-Talk entstand in Kooperation mit Pluta. Das Interview ist Teil 3 unserer Serie mit Pluta zu Restrukturierung und Transformation in den spannendsten deutschen Branchen. Seien Sie gespannt auf Einblicke in Immobilien, Krankenhäuer, Maschinenbau, Handel, Elektro und Automotive. Außerdem sprechen wir über die Frage, wie man Insolvenzverschleppung vermeidet.


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