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Schaeffler-CFO Hauck geht

Der Schaeffler-CFO Ulrich Hauck will seinen Vertrag nicht verlängern.
Schaeffler

CFO Ulrich Hauck verlässt den Autozulieferer Schaeffler. Hauck wollte seinen im März 2018 auslaufenden Vertrag nicht verlängern, teilte das fränkische MDax-Unternehmen mit.

Hauck hat das Finanzressort erst im April 2015 übernommen. Schaeffler werde „zeitnah“ einen Nachfolger bestimmen, gab der Konzern weiter bekannt.

Ulrich Hauck hat Rosenfeld als Schaeffler-CFO beerbt

Ulrich Hauck war Leiter des Ressorts Rechnungswesen und Controlling bei Bayer, bevor er bei Schaeffler die Spitze der Finanzabteilung erreichte. Dort beerbte er Klaus Rosenfeld, der nach viereinhalb Jahren als Finanzchef zunächst Interims-CEO und dann regulärer Konzernchef wurde. Für Schaeffler hat er vor gut einem Jahr Aktien im Wert von mehr als 1,2 Milliarden Euro an der Börse platziert und damit die Schulden der Holding um rund ein Drittel gesenkt.

Fast zeitgleich mit der Personalie verkündete Schaeffler durchwachsene Zahlen fürs erste Quartal. Zwar konnte der Konzern Wachstum bei Umsatz und Gewinn vermelden und die Ziele für das laufende Jahr bestätigen. Die Investoren schickten die Aktie dennoch auf Talfahrt. Offenbar hat die Ebit-Rendite im Autogeschäft die Aktionäre enttäuscht – diese ist um einen Prozentpunkt auf 13,1 Prozent gesunken.

florian.bamberg[at]finance-magazin.de

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Mehr zu dem familiengeführten Automobilzulieferer lesen Sie auf unserer Themenseite zu Schaeffler.