M&A-Deals: Deutsche Bank, GE Capital, United Internet

Postbank

30.04.15
Deals

M&A-Deals: Deutsche Bank, GE Capital, United Internet

Die Deutsche Bank steigt bei der Postbank aus, GE will sich von seinem Deutschlandgeschäft trennen und United Internet wird Großaktionär beim Mobilfunkprovider Drillisch. Die M&A-Deals, M&A-News und M&A-Personalien der Woche finden Sie in unserem FINANCE-Wochenrückblick.

Deutsche Bank trennt sich von Postbank

Die Deutsche Bank will sich im Rahmen ihrer neuen Strategie vollständig von ihren Anteilen an der Postbank trennen.  Dies soll über einen erneuten Börsengang der Postbank erreicht werden. In Vorbereitung auf die Transaktion hat die Bank ihren Postbank-Anteil bereits von 94,1 Prozent auf 96,8 Prozent erhöht und plant, bis Ende 2015 die verbliebenen Kleinaktionäre im Rahmen eines Squeeze-Out zu verdrängen. Der Vorstand der Postbank leitet bereits die nötigen Schritte für eine solche Abfindung der Minderheitenaktionäre ein. Ziel der Deutschen Bank ist es in jedem Fall, ihren Postbank-Anteil bis Ende 2016 auf mindestens unter 50 Prozent reduzieren.

Neben dem Postbank-Ausstieg plant die Deutsche Bank unter anderem, das Investmentbanking zurückfahren und in den Zahlungsverkehr, das Vermögensmanagement und das Privatkundengeschäft zu investieren. Die jährlichen operativen Kosten sollen in den nächsten fünf Jahren um weitere 3,5 Milliarden Euro gesenkt werden. Dazu beitragen soll unter anderem die Schließung von 200 der rund 750 Filialen bis 2017. Außerdem sollen die Führungsstrukturen weiter umgestaltet werden.

Bayer verkauft Hobbygärtner-Geschäft

Der Bayer-Konzern verkauft einem Bericht der Frankfurter Allgemeine Zeitung zufolge seinen Geschäftsbereich für Hobbygärtnerprodukte, Bayer Garten.  Demnach soll Goldman Sachs einen neuen Eigentümer für die Sparte finden. Bayer gab gegenüber Dow Jones Newswires an, strategische Optionen zu prüfen, wobei sowohl ein Verkauf als auch Zukäufe oder Partnerschaften möglich seien.

Der Geschäftsbereich Bayer Garten erzielte im vergangenen Jahr Umsätze von 220 Millionen Euro. Der Frankfurter Allgemeine Zeitung zufolge sei bei einem Verkauf ein Erlös von 100 Millionen zu erwarten. Bayer soll noch im April mit Angeboten rechnen, hieß es.

GE will sich von Deutschlandgeschäft trennen

Der US-Industriekonzern GE will seine Finanzsparte Capital verkaufen und sich auf seine Industrieaktivitäten fokussieren. Der Verkauf soll innerhalb der nächsten zwei Jahre passieren. In den USA laufen offenbar schon erste Verhandlungen, der Finanzkonzern Wells Fargo will die Finanzsparte übernehmen. In Deutschland bietet die Finanzsparte Leasing und Factoring sowie strukturierte Finanzierungen und Absatzfinanzierungen an. Beim GE-Konkurrenten Siemens hingegen scheint sich gerade ein Sinneswandel zu vollziehen: Die Siemens-Finanzsparte SFS will sich offenbar wieder dem revolvierenden Forderungsfinanzierungsgeschäft zuwenden. Das erfuhr FINANCE von zwei unabhängigen Quellen.

Equistone übernimmt Sport Group von IK

Der PE-Investor Equistone kauft den Bodenbelaghersteller Sport Group vom Wettbewerber IK Investment Partners. Die Mittel für den M&A-Deal stammen aus dem Equistone-Fonds V, der mit einem Volumen von 2 Milliarden Euro geschlossen worden war. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt, die kartellrechtlichen Genehmigungen stehen noch aus. Sport Group erzielte im vergangenen Jahr mit etwa 1.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro.

Equistone will das Geschäft der Sport Group in den USA und Asien ausbauen und sich dabei auf Kunstrasensysteme konzentrieren. Der bisherige Eigentümer IK hatte das operative Geschäft seines Portfoliounternehmens in Europa, den USA und Australien erweitert. 

United Internet steigt bei Drillisch ein

Der Internetkonzern United Internet wird Großaktionär beim Mobilfunkanbieter Drillisch. Durch den Zukauf von weiteren 9,1 Prozent über die Tochtergesellschaft United Internet Ventures erreicht die Internetholding eine Beteiligung von 20,7 Prozent. Insgesamt hat United Internet nach Informationen von dpa-afx für die schrittweise ausgebaute Beteiligung rund 420 Millionen Euro gezahlt, der aktuelle Marktwert des Aktienpakets liegt leicht darüber. Weiter aufstocken will United Internet die Beteiligung nicht.

Der Internetkonzern will als „strategischer Aktionär“ von den Wachstumschancen von Drillisch profitieren. Der Mobilfunkprovider wächst nicht nur organisch. Erst kürzlich hat Drillisch mit seinem neuen CFO André Driesen den britischen Anbieter von IT-Zubehör The Phone House übernommen. Auch United Internet besetzt den CFO-Posten neu: Mit Frank Krause verantwortet ab Juni ein ehemaliger Vodafone-Manager die Finanzen. Die Finanzierung des aktuellen Deals ist für United Internet kein Problem, das Unternehmen hat einen starken Cashflow.

Umbruch bei Volkswagen könnte Anteilsverkäufe nach sich ziehen

Nach dem Abgang von Ferdinand Piëch bei Volkswagen ist nicht auszuschließen, dass er auch VW-Anteile veräußern könnte. Wolfgang Porsche bestätigte einem Bericht der Frankfurter Allgemeine Zeitung zufolge, dass die Familien langfristig hinter VW stünden.

Ferdinand Piëch hält rund 13 Prozent an der PSE, der Hauptaktionärin von VW, die den Familien Porsche und Piëch gehört. PSE hält 50,7 Prozent der Anteile an VW. Diese haben im Gegensatz zu den im Dax notierten Vorzugsaktien Stimmrechte. Rechnerisch gehören Ferdinand Piëch somit rund 6,7 Prozent der VW-Stammaktien, die einen Wert von rund 4,7 Milliarden Euro haben. Sollte Ferdinand Piëch seine Anteile verkaufen, stünde den Familien Porsche und Piëch ein Vorkaufsrecht zu.

Daimler beendet Joint Venture in Ägypten

Der Autohersteller Daimler zieht sich einem Bericht des Focus zufolge aus seinem ägyptischen Gemeinschaftsunternehmen Egyptian German Automotive Company (EGA) zurück. Eine Sprecherin bestätigte die Meldung gegenüber dem Focus. Daimler steige im Mai aus dem Joint Venture aus, an dem der Konzern bislang 26 Prozent hält und das bislang Autos aus angelieferten Einzelteilen zusammenbaut.

Grund für den Rückzug sei einerseits die zu erwartende weitere Senkung der ägyptischen Importzölle auf Autos, die die Lieferung in Asien oder Europa gefertigter Autos nach Ägypten für Daimler attraktiver macht. 

Siemens könnte Gebot für Halliburton-Anteile abgeben

Siemens erwägt einem Bericht der Agentur Bloomberg zufolge, ein Gebot für das Ölbohrgeschäft des US-Industriekonzerns Halliburton abzugeben. Weitere mögliche Bieter sind die US-Unternehmen Danaher, Caterpillar und Honeywell. Die Gebote sollen zwischen 5 und 10 Milliarden Dollar liegen. Halliburton werde die Angebotsunterlagen neben den genannten Unternehmen auch an PE-Investoren und Konkurrenten in der Ölbranche zukommen lassen.

Kaba und Dorma fusionieren

Die Schweizer Kaba Holding und das deutsche Familienunternehmen Dorma Holding schließen sich zur dorma+kaba Gruppe zusammen. Dorma ist ein Anbieter von Zugangslösungen und den dazu gehörenden Serviceleistungen und ist nach eigenen Angaben globaler Marktführer in der Automatik-, Glasbeschlags- und Türschließtechnik. Kaba ist ein Anbieter für Zutrittskontrolle, Betriebsdatenerfassung und Schlüsselsysteme. Das neue Unternehmen soll einem Umsatz von mehr als 2 Milliarden Schweizer Franken und rund 16.000 Mitarbeitern in 53 Ländern haben.

Nach Genehmigung des Zusammenschlusses durch die Kaba Aktionäre zeichnet die Eigentümerfamilie von Dorma, Familie Mankel/Brecht-Bergen, 380.000 Namenaktien im Nennwert von je 0,10 Schweizer Franken aus dem genehmigten Kapital von Kaba. Der Preis beträgt 178,4 Millionen Schweizer Franken. Nach einer Kapitalerhöhung halten Familie Mankel/Brecht-Bergen 9,1 Prozent und die bestehenden Familienaktionäre von Kaba 18,2 Prozent an der Kaba Holding. Bei Vollzug des Zusammenschlusses bringt die Kaba ihre operativen Aktivitäten in Dorma ein, in der das operative Geschäft zusammengeführt wird. Sie erhält daran einen kontrollierenden Anteil von 52,5 Prozent. Familie Mankel/Brecht-Bergen wird entsprechend 47,5 Prozent an der heutigen Dorma Holding beziehungsweise am kombinierten Geschäft halten. Beraten wurde Dorma bei der Transaktion durch ein Team der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek unter Federführung von Götz G. Karrer und Marion Sangen-Emden sowie durch die Schweizer Wirtschaftskanzlei Bär & Karrer.

M&A-Personalien

Die Kanzlei Norton Rose Fulbright hat weltweit 51 neue Partner ernannt, darunter Karsten Kühnle, der in Deutschland Partner für den Bereich Corporate und M&A in Frankfurt wird. Der 41-Jährige ist auf Transaktionen in den Bereichen Transport und Logistik, Chemie sowie Automobilwirtschaft spezialisiert.

Nicola Lohrey
leitet das Frankreichgeschäft des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Rödl & Partner in der Pariser Niederlassung. Die 46-jährige Rechtsanwältin wechselt von EY, wo sie in Paris für das Inboundgeschäft aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich war. Zum 1. Mai eröffnet Rödl & Partner eine zweite französische Niederlassung in Straßburg unter der Leitung von Céline Kammerer, die gleichzeitig die Leitung der Abteilung Arbeitsrecht in Frankreich übernimmt.

Die internationale Sozietät Fieldfisher baut ihre Corporate/M&A-Praxis aus. Zum 1. Mai 2015 schließt sich die Gesellschafts- und Kapitalmarktrechtlerin Susanne Rückert (48) zusammen mit Niklas Rahlmeyer (34) Fieldfisher am Standort Düsseldorf an. Rückert berät Unternehmen im Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht sowie im Bank- und Bankaufsichtsrecht. Außerdem ist sie transaktionsbegleitend bei nationalen und grenzüberschreitenden Fusionen und Übernahmen, bei Verschmelzungen, Joint Ventures und Restrukturierungen tätig. Sie war zuletzt Leiterin der Praxisgruppe Corporate Governance & Compliance bei FPS in Düsseldorf.

Thomas Krecek wird zum 1. Mai für vier Jahre neuer Bereichsleiter Corporate der deutschen Sozietät von Clifford Chance. Sein Vorgänger Peter Dieners, der die Bereichsleitung übergangsweise innehatte, führt die Sozietät weiterhin als Managing Partner. Thomas Krecek wird ebenfalls dem Führungsgremium der Sozietät angehören. Der 42-Jährige ist seit 2006 Partner bei Clifford Chance. Seine Beratungsschwerpunkte sind Corporate- und M&A-Transaktionen unter anderem von Finanzinstituten und PE-Investoren.

Außerdem hat Clifford Chance zum 1. Mai 2015 weltweit 25 neue Partner ernannt. In Deutschland verstärkt die Sozietät den Bereich Corporate/M&A mit der Ernennung von zwei neuen Partnern. Jörg Rhiel berät Mandanten bei nationalen und internationalen Transaktionen, insbesondere beim Kauf- und Verkauf von Unternehmen, Joint Ventures und Umstrukturierungen. Christian Vogel berät deutsche und ausländische Mandanten im Übernahmerecht, bei Unternehmenskäufen, Joint Ventures und Umstrukturierungen. Daneben ist er im Aktienrecht und im sonstigen Gesellschaftsrecht tätig.

Die Wirtschaftskanzlei Orrick Herrington & Sutcliffe schließt ihre Büros in Frankfurt und Berlin. Die Kanzlei will sich auf die Standorte München und Düsseldorf konzentrieren. Die Mitarbeiter aus Frankfurt und Berlin sollen an andere Standorte wechseln können.

Weitere M&A-Deals

Der kanadische Handelskonzern Hudson’s Bay hat einem Bericht des Handelsblatts zufolge Interesse an der Metro-Tochter Galeria Kaufhof. Die Gespräche befänden sich aber noch in einem frühen Stadium. Kaufhof erzielte im Geschäftsjahr 2013/2014 mit seinen rund 140 Warenhäusern einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro.

Die Deutsche Bank hat einem Bericht des Handelsblatts zufolge ein Milliardenangebot für ihre Anteile an der chinesischen Bank Hua Xia erhalten. Für die rund 20 Prozent der Anteile im Besitz der Deutschen Bank, die etwa 4,5 Milliarden Euro wert sind, gebe es einen Interessenten aus dem chinesischen Finanzsektor, hieß es.

Der PE-Investor Capiton beteiligt sich an Trioptics, einem Hersteller optischer Mess- und Fertigungstechnik. Details der Transaktion sind nicht bekannt. Der Trioptics-Gründer Eugen Dumitrescu bleibt weiterhin Mehrheitseigner der Gruppe und führt das operative Geschäft.

Der französische Energiekonzern EDF will einem Bericht des Wirtschaftsblatts zufolge seine Anteile am österreichischen Versorgungsunternehmen Energie Steiermark verkaufen. EDF hält eine Sperrminorität von 25 Prozent plus einer Aktie. Der Preis für die Anteile liege zwischen 270 und 340 Millionen Euro, eine Einigung werde bis Ende Mai erwartet.

Der insolvente TV-Hersteller Metz hat zwei Käufer gefunden, die den Geschäftsbetrieb langfristig erhalten wollen. Die Premium-TV-Sparte übernimmt der chinesische Elektronikkonzern Skyworth, die Fürther Daum-Gruppe kauft die Blitz- und Kunststoffsparte. Allerdings werden im Rahmen der Übernahme ein Viertel der 393 Arbeitsplätze abgebaut. Über die Kaufpreise wurde Stillschweigen vereinbart. Beraten wurde der Insolvenzverwalter Joachim Exner von der Kanzlei Dr. Beck & Partner bei der Veräußerung der Metz-Werke durch die Wirtschaftskanzlei Latham & Watkins unter Federführung von Nils Röver. Axcit Recovery Management leitete die Investorensuche.

Der Windanlagenbauer Nordex soll nicht verkauft werden. So reagierte CEO Jürgen Zeschky gegenüber der Wirtschaftszeitung Euro auf Übernahmegerüchte. Die Familie Klatten unterstütze das Unternehmen langfristig, hieß es.

Ferrosaal Automotive hat das komplette spanische Montage- und Logistikgeschäft von Valautomocion übernommen. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt. Valautomocion erbringt Dienstleistungen für Ford, Opel, Seat und Kautex.

Der PE-Investor Centerbridge Partners hat den Kauf des Windkraftanlagenhersteller Senvion von der indischen Suzlon Energy abgeschlossen. Mehr als die Hälfte der Transaktion wurde nach Unternehmensangaben durch Eigenkapital finanziert. Senvion hat im Rahmen des Deals auch einen neuen Finanzierungsrahmen mit 15 Syndikatsbanken abgeschlossen, der mit 950 Millionen Euro um 100 Millionen Euro über der bisherigen Finanzierung liegt. Centerbridge wurde von der Kanzlei Weil, Gotshal & Manges beraten.

Das Bieterkonsortium aus den deutschen Autoherstellern Audi, BMW und Daimler übt einem Bericht von Dow Jones Newswires zufolge im Übernahmekampf um den Nokia-Kartendienstleister Here Druck aus. Sollte nicht das Konsortium, sondern ein branchenfremder Bieter wie Uber oder Facebook den Zuschlag erhalten, wollen die Autobauer ihre Geschäftsbeziehung mit Here beenden. Bislang mache Here 30 Prozent seines Umsatzes mit den deutschen Autoherstellern. Diese sollen allerdings schon TomTom und Google als mögliche Ersatzdienstleister in Erwägung ziehen.

Die geplante Fusion der Zementkonzerne Holcim und Lafarge kann weitergehen: Der zweitgrößte Holcim-Aktionär Eurocement, der rund 10 Prozent der Anteile hält und sich noch kürzlich kritisch zu den Fusionsplänen geäußert hatte, steht nun hinter dem Deal. Nach Angaben von Eurocement seien die Aussichten für das fusionierte Unternehmen vielversprechend. Eurocement werde bei der neuen Lafarge Holcim eine aktive Rolle spielen.

Der österreichische Faserhersteller Lenzing hat sein Acrylfasergeschäft mit den beiden Unternehmen Dolan und ECF an den britischen PE-Investor WHEB Partners und den Privatinvestor Jan Verdenhalven verkauft. Beraten wurde Lenzing durch MP Corporate Finance. Details des Deals sind nicht bekannt. Dolan und ECF erzielten zuletzt rund 70 Millionen Euro Umsätze.

Der Hauptaktionär des Schweizer Bauchemiekonzerns Sika, die Familie Burkard-Schenker, hat einem Bericht des Handelsblatts zufolge im Rahmen der Übernahme von Sika durch den französischen Baustoffkonzern Saint-Gobain rechtliche Schritte gegen die Entscheidungen der letzten Aktionärsversammlung eingeleitet, bei der der Familie der größte Teil ihrer Stimmrechte entzogen wurde. Das Sika-Management hatte sich im Dezember bereits gegen die Verkaufspläne der Familie Burkard-Schenker gewehrt.

Brockhaus Private Equity erweitert sein Portfolio und erwirbt eine Minderheitsbeteiligung an der Tmax Group, bestehend aus der Mannheimer Thermamax Hochtemperaturdämmungen und der Thermamax mit Sitz in Aurora/Illinois/USA. Thermamax entwickelt und produziert Hochtemperatur-Isoliersysteme, die sowohl in Fahrzeugen und Schiffen als auch bei der stationären Energiegewinnung und auf Offshore-Plattformen eingesetzt werden. Beraten wurde der Käufer von P+P Pöllath + Partners (Federführung: Philipp von Braunschweig).

Edeka und Tengelmann haben beim Bundeswirtschaftsminister einen gemeinsamen Antrag auf Ministererlaubnis gestellt, um ihre Fusion doch noch abschließen zu können. Nach eigenen Angaben sind die Unternehmen überzeugt, dass die gesamtwirtschaftlichen Vorteile des Zusammenschlusses die Kritik des Bundeskartellamtes überwiegen.

Die außerordentliche Hauptversammlung der Adler Real Estate hat im Rahmen der geplanten Übernahme des Immobilienunternehmens Westgrund  eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage beschlossen. Die neuen Aktien werden zum Tausch gegen Westgrund-Aktien ausgegeben. Das Umtauschverhältnis beträgt drei Westgrund-Aktien gegen 0,565 neue Aktien sowie eine zusätzliche Barleistung von 9 Euro. Dies entspricht einem Preis von rund 5 Euro je Westgrund-Aktie.

julia.becker[at]finance-magazin.de

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