Headhunter in der Private-Equity-Branche können sich derzeit kaum vor Anfragen retten: Die Coronakrise ist vorerst abgeschüttelt und die Fonds suchen wieder händeringend nach neuen Mitarbeitern. Wonach die Finanzinvestoren Ausschau halten, wie sich die Gehälter in der Branche verändern, und warum es immer schwerer für die Finanzinvestoren wird, gute Talente zu finden und zu halten, berichtet die Private-Equity-Headhunterin Daniela Braemisch von der Private-Equity-Personalberatung PER im Interview mit FINANCE.
Frau Braemisch, für viele Unternehmen war in den ersten Monaten nach dem Ausbruch der Coronakrise nicht an Neueinstellungen zu denken. Nun zieht der Jobmarkt aber wieder an – auch in der Private-Equity-Branche?
Bereits vor Corona war an der Recruiting-Front der Private-Equity-Branche extrem viel los. Im April und Mai vergangenen Jahres haben sich die Fonds kurz zurückgezogen und eruiert, worauf sie ihren Fokus in den kommenden Monaten legen müssen – und dann gezielt Experten dafür gesucht und eingestellt. Seitdem suchen sie wieder verstärkt nach passenden Ergänzungen für ihre Teams. Corona hatte damit kaum einen Einfluss auf die Personalpolitik der Finanzinvestoren.
Nach welchen Spezialisten haben die Investoren konkret gesucht – beziehungsweise nach welchen suchen sie heute noch?
Das hängt von dem jeweiligen Haus und der Investmentstrategie ab. Wer gerade mehr auf Add-ons fokussiert ist, wird nach M&A-Experten oder Mitarbeitern mit Erfahrung im Bereich Business Development suchen. Wer gerade einen neuen größeren Fonds aufgelegt hat, sucht nach Mid- oder Senior-Professionals mit Sektor-Expertise und einem hervorragenden Netzwerk. Und Fonds, die mit Blick auf Senior-Positionen bereits gut aufgestellt sind, suchen dementsprechend Juniors, die das Team optimal ergänzen können.
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