Das Siemens-Healthineers-Controlling setzt in der Krise nur auf ein Szenario.

Andrei Stanescu/iStock/Getty Images

FINANCE+ 22.09.20
Finanzabteilung

Wie Siemens Healthineers in der Krise plant

Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers setzt in der Coronakrise auf Szenarienmodelle und Simulationen. Dabei fokussiert er sich nur auf ein führendes Planungsmodell und will so durch die Krise kommen.

Während der Corona-Pandemie die Zukunft planen – das ist bekanntlich für nahezu jedes Unternehmen ein Drahtseilakt, selbst für die Allergrößten. Auch Siemens Healthineers, die Medizintechniksparte des Münchener Technologiekonzerns Siemens, deren Aktien seit März 2018 eigenständig notiert sind, kämpft mit dieser Problematik. Ein Weg, sich der so ungewissen Zukunft anzunähern, sind Szenarienmodelle und Simulationen, die jetzt im Controlling des Medizintechnikkonzerns verstärkt genutzt werden.

Gerade in so unsicheren Zeiten bieten solche Modelle wichtige Anhaltspunkte, wie sich bestimmte Ereignisse und Entwicklungen auf die einzelnen Einheiten auswirken und wie gegengesteuert werden kann. "Dabei ist die Herausforderung, dass die Modelle zwar nicht exakt die Zukunft vorhersehen können, aber die Prognosen zu Wirkungszusammenhängen in den unterschiedlichen Unternehmenseinheiten und Wertschöpfungsketten dennoch möglichst genau sein sollten, auch in so noch nie dagewesenen Krisenzeiten", sagt Dominik Schwartz, Head of Performance Controlling bei Siemens Healthineers.

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