Siemens Energy begibt eine Wandelanleihe
Siemens Energy hat eine Pflichtwandelanleihe in Höhe von 960 Millionen Euro begeben. Mit dem Geld will der Konzern teilweise die geplante Übernahme seiner Windkrafttochter Gamesa finanzieren. Die Schuldverschreibungen seien in neu ausgegebene oder bestehende auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag wandelbar, teilte Siemens mit. Das Bezugsrecht der Aktionäre wurde dabei den Angaben zufolge ausgeschlossen.
Die Schuldverschreibungen werden am 14. September 2025 fällig. Die Anleihe soll dabei eine maximale Wandlungsprämie von 17,5 Prozent über dem Mindestwandlungspreis von 13,22 Euro und einen Kupon von 5,625 Prozent pro Jahr haben. Insgesamt kostet die Übernahme der spanischen Windkraft-Tochter, die für dieses Jahr geplant ist, rund vier Milliarden Euro. Eine Analyse der geplanten Übernahme – samt Hürden – lesen Sie in unserem aktuellen Artikel zum Thema.
Fast gleichzeitig mit Siemens Energy hat der ehemalige Mutterkonzern Siemens Anleihen mit einem Volumen von rund 3 Milliarden Euro begeben. Diese haben Laufzeit von 2,5 Jahren sowie von 5, 8 und 11 Jahren. Die Kupons der jeweiligen Tranchen liegen zwischen 2,250 und 3 Prozent. Der Emissionserlös dient allgemeinen Unternehmenszwecken, teilte das Unternehmen mit.
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