Porsche ist an der Börse
Der Börsengang von Porsche ist vollzogen. Der Sportwagenhändler kommt auf eine Bewertung von 75 Milliarden Euro. Der endgültige Ausgabepreis der Aktien liegt mit 82,50 Euro am oberen Ende der Preisspanne.
Insgesamt wurden rund 25 Prozent Vorzugsaktien platziert, das entspricht einem Volumen von knapp 114 Millionen Aktien. Darin eingeschlossen sind knapp 15 Millionen Vorzugaktien für Mehrzuteilungen. Durch den IPO erhält der Mutterkonzern Volkswagen einen Bruttoerlös in Höhe von knapp 9,4 Milliarden Euro.
Im Rahmen des IPOs hat die Porsche SE 25 Prozent plus eine Stammaktie des Sportwagenherstellers für 88,69 Euro pro Aktie erworben – insgesamt betrugen die Kosten dafür 10,1 Milliarden Euro. Bei der Finanzierung wurde die Holding von dem Bankenkonsortium bestehend aus Banco Santander, Crédit Agricole, Deutsche Bank, ING, JP Morgan und Unicredit begleitet. Beraten wurden die Banken von Allen & Overy.
Der Katarischer Staatsfonds sichert sich mit 1,88 Milliarden Euro das größte Aktienpaket. Dahinter folgten die Investment-Gesellschaft des norwegischen Staatsfonds sowie der US-Vermögensverwalter T. Rowe Price, die sich jeweils Aktien für 750 Millionen Euro sicherten. Der vierte große Investor ist die Abu Dhabi Developmental Holding Company mit einem Investment im Volumen von 300 Millionen Euro. Mehr Details zu dem größten deutschem Börsengang seit 1996 lesen Sie in unserem aktuellen Artikel zum Thema.
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