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Rickmers

Schifffahrtskrise, Überschuldung, missglückter Börsengang: Die Rickmers-Führung kaufte sich immer wieder Zeit. Am Ende schickte die HSH Nordbank die Reederei trotzdem in die Insolvenz.

Auch Erck Rickmers verkauft Schiffsmanagement an Zeaborn

Die Unternehmerfamilie Zech hat über ihre Shipping-Tochter Zeaborn nun auch zentrale Assets von Erck Rickmers übernommen. Die Bremer hatten bereits bei seinem Bruder Bertram Rickmers zugeschlagen.

Zeaborn erhält Zuschlag für Rickmers

Der Verkauf der insolventen Reederei Rickmers ist entschieden: FINANCE-Informationen, nach denen der Schiffskonzern Zeaborn des Unternehmers Kurt Zech sich in einem Bieterwettstreit durchgesetzt hat, sind inzwischen bestätigt. Er übernimmt zunächst das Shipmanagement, weitere Einheiten sollen folgen.

Früherer HSH-Manager zieht in Rickmers-Vorstand ein

Rickmers-Chef Ignace Van Meenen verlässt das Unternehmen. Dafür rückt Frank Bünte in den Vorstand nach. Dieser ist nicht nur bislang Stellvertreter von CFO Mark-Ken Erdmann, sondern verfügt auch über gute Kontakte zum wichtigsten Geldgeber der insolventen Reederei. Das könnte Schwung in den Verkaufsprozess bringen.

HSH Nordbank lässt Rickmers kentern

Unmittelbar vor der entscheidenden Gläubigerversammlung hat die HSH Nordbank das geplante Sanierungskonzept der Reederei Rickmers gekippt. Die Bondholder stehen vor einem Scherbenhaufen.

Rickmers wirbt bei Bondholdern mit 30 Prozent Recovery

Die existenzbedrohte Reederei Rickmers reagiert auf die Kritik der Investmentbank Houlihan Lokey und stellt den Bondholdern mehr Transparenz und 30 Prozent Recovery in Aussicht. Doch die Quote ist mit Vorsicht zu genießen.

Investor will 10 Prozent der Rickmers-Anleihe kaufen

Der Wertpapierhändler Schnigge hat ein Kaufangebot für gut 10 Prozent der Rickmers-Anleihen vorgelegt. Für wen die Bank agiert, ist nicht bekannt. Klar ist aber: Bei der entscheidenden Gläubigerversammlung hätte der unbekannte Investor großes Gewicht.

Fünf Gruppen ringen um Rickmers

Die Zukunft von Rickmers hängt am seidenen Faden: Management, Eigentümer, Banken, Werften und Bondholder kämpfen um Geld und Eigeninteressen. Und jetzt übt auch noch eine US-Investmentbank scharfe Kritik am Restrukturierungskonzept.

HSH Nordbank erhält erste 54 Millionen aus Rickmers-Verkauf

Die Reederei Rickmers hat ihren Sanierungsplan konkretisiert. Sobald CFO Mark-Ken Erdmann einen Investor gefunden hat, erhält zunächst die HSH Nordbank einen Teil ihres Geldes. Die Gläubiger der Mittelstandsanleihe müssen sich dagegen hinten anstellen.

Finanzierungen: Rickmers, Nanogate, Infiana

Rickmers muss seine Schulden restrukturieren, Nanogate platziert eine Kapitalerhöhung und Infiana erweitert den Bankenkreis – der wöchentliche FINANCE-Ticker.

Rickmers will Mittelstandsanleihe restrukturieren

Die Reederei Rickmers will ihre Schuldenlast deutlich senken, und alle Stakeholder müssen dafür Zugeständnisse machen. Wie hoch der Aderlass für die Bondholder ausfallen wird, hängt auch davon ab, ob CFO Mark-Ken Erdmann neue Investoren findet.

Asien-Tochter von Rickmers ist pleite

Die Singapurer Rickmers-Tochter Maritime kann ihre Zinsen nicht bedienen und steht vor der Pleite. Für die Hamburger Muttergesellschaft wird es immer enger.

Rickmers lässt kriselnde Tochterfirma aus Bilanz verschwinden

Der Hamburger Reeder Bertram Rickmers verschiebt die Singapurer Tochterfirma Rickmers Maritime innerhalb seiner Gesellschaften. Damit entlastet er seine kriselnde Holding – zumindest optisch.

Rickmers will die Debt-Seite neu ordnen

Die Verschiebung der IPO-Pläne bringt die Reederei Rickmers in Bedrängnis. Jetzt muss CFO Mark-Ken Erdmann an die Debt-Seite heran, um die Lage zu entschärfen. Im FINANCE-Interview erklärt er, um was es geht.

M&A-Deals: Lufthansa, Rickmers, Rocket Internet

Lufthansa hat ein Auge auf Brussels Airlines und SAS geworfen, Rickmers prüft ein Joint Venture für seine Dienstleistungssparte und Rocket Internet hat seine Beteiligung an Lazada verkauft. Diese und andere M&A-Deals der Woche finden Sie in unserem FINANCE-Wochenrückblick.

Rickmers kauft sich mit Kreditverlängerung Zeit

Rickmers-CFO Mark-Ken Erdmann hat mit einer Bank Kredite über 520 Millionen US-Dollar verlängert. Dadurch nimmt er bei der Reederei Druck vom Kessel. Über den Berg ist Rickmers aber noch nicht.

Jetzt auch Kurseinbruch bei Rickmers: Mini-Bond-Panik weitet sich aus

Auch das noch: Nach den verheerenden Abstürzen der Bonds von German Pellets und Scholz bricht jetzt auch die 275 Millionen Euro schwere Mittelstandsanleihe der Reederei Rickmers ein. Eine Erklärung hat das Unternehmen nicht, doch die Investoren sind alarmiert.

Kursturbulenzen: Wirbel um Rickmers

Ein kritischer Medienbericht hat den Kurs der Rickmers-Anleihe einbrechen lassen. Die Reederei weist das dort skizzierte Krisenszenario zurück – und der Eigentümer Bertram Rickmers setzt ein Zeichen.

Finanzierungen: Rickmers, Deutsche Forfait, DREF

Die Reederei Rickmers gelingt eine neue Kreditvereinbarung über 1,28 Milliarden Euro. Die Deutsche Forfait kommt bei der Restrukturierung ein Stück weiter und die DREF plant, eine neue Asset-Klasse im Immobilienbereich zu etablieren. Diese und weitere Neuigkeiten aus der Welt der Unternehmensfinanzierung erwarten Sie im wöchentlichen FINANCE-Ticker.

Finanzierungen: Halloren, Rickmers, Hapag Lloyd

Die Schokoladenfabrik Halloren platziert ein Schuldscheindarlehen. Der Schifffahrtskonzern Rickmers muss eine Ratingherabstufung von Creditreform hinnehmen und Hapag Lloyd emittiert eine Anleihe über 250 Millionen Euro. Diese und weitere Neuigkeiten aus der Welt der Unternehmensfinanzierung erwarten Sie im wöchentlichen FINANCE-Ticker.

Creditreform stuft Rickmers auf CCC herunter

Der Druck auf Rickmers nimmt weiter zu: Die Ratingagentur Creditreform hat das Schifffahrtsunternehmen heute um zwei Notches von B auf CCC herabgestuft. Mit dafür verantwortlich ist auch die noch ungeklärte Refinanzierung von bald auslaufenden Bankdarlehen.