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Linklaters-Partner Neil Weiand verstorben

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Neil George Weiand ist im Alter von 60 Jahren verstorben. Foto: Linklaters
Neil George Weiand ist im Alter von 60 Jahren verstorben. Foto: Linklaters

Der ehemalige Linklaters-Partner und Bank- und Finanzrechtsexperte Neil Weiand ist nach schwerer Krankheit im Alter von 60 Jahren Ende Juli verstorben. Weiand hatte erst im Januar dieses Jahres zu seinem 60. Geburtstag seine Partnerschaft bei Linklaters niedergelegt und sich ins Privatleben zurückgezogen.

Neil Weiand war bis zu seinem Austritt im Januar 2022 als Partner bei der Kanzlei Linklaters tätig. Dort arbeitete er von Herbst 2017 an in der Finance-Praxis am Standort Frankfurt, wo er schwerpunktmäßig Corporate-Finance-Transaktionen – insbesondere für Unternehmen, aber auch für Banken – beraten hat. Er galt als Experte für syndizierte Kredite und Akquisitionsfinanzierungen. Vor seiner Zeit bei Linklaters war Weiand von 1998 an bei Allen & Overy tätig. Dort wurde er zwei Jahre später, im Jahr 2000, zum Partner ernannt.

Neil Weiand begleitete Top-Deals

Weiand galt schon damals als Aushängeschild von Allen & Overy in Deutschland und trug wesentlich zum Wachstum der Kanzlei in Deutschland bei. Während seiner Zeit bei der Wirtschaftskanzlei begleitete der Anwalt viele Großkunden und Top-Deals. Zu einem seiner größten Deals gehört die Finanzierung der Monsanto-Übernahme durch Bayer, die er rechtlich begleitet hat. Darüber hinaus leitete Weiand die Beratung des Pharmaunternehmens Grünenthal bei der Strukturierung eines Schuldscheins über 300 Millionen Euro. Zudem betreute der Rechtsexperte den Stahlkonzern Salzgitter bei einem syndizierten Kredit in Höhe von über 560 Millionen Euro, um nur einige Transaktionen zu nennen.

„Mit Neil George Weiand ist nicht nur ein mehr als geschätzter Kollege und hochgeachteter Experte seines Fachs, sondern auch ein außergewöhnlicher, offener und charismatischer Mensch viel zu früh von uns gegangen. Wir werden ihn menschlich und fachlich stets als Vorbild in Erinnerung behalten. Unser tiefes Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie“, lässt sich Kurt Dittrich, Senior Partner Germany bei Linklaters, zitieren.

jasmin.rehne[at]finance-magazin.de

Jasmin Rehne ist Redakteurin bei FINANCE und verfolgt schwerpunktmäßig die Themen Controlling, Gehalt und Personal. Sie hat in Marburg Sprache und Kommunikation studiert. Neben ihrem Studium arbeitete Jasmin Rehne bereits als studentische Hilfskraft bei FINANCE.

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