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Melanie Wiese wird neue CFO der DBAG

Melanie Wiese wird neue CFO bei der DBAG. Foto: DBAG
Melanie Wiese wird neue CFO bei der DBAG. Foto: DBAG

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) hat eine neue Finanzchefin gefunden. Nach dem überraschenden Weggang von Susanne Zeidler im Februar dieses Jahres wird Melanie Wiese am 1. Januar 2023 als CFO in den Vorstand des Private-Equity-Unternehmens eintreten. Sie folgt damit im Finanzbereich auf CEO Torsten Grede, der das Ressort nach Zeidlers Weggang interimistisch übernommen hatte. Grede, der seit 32 Jahren bei dem PE-Investor tätig ist, verlässt die DBAG im Zuge eines Generationswechsels Ende Februar 2023. Sein Nachfolger als Vorstandssprecher wird Tom Alzin, der bereits seit 2004 bei der DBAG ist und dem Führungsgremium seit 2021 angehört.

Melanie Wiese hat in den vergangenen Jahren bei diversen Energieunternehmen in Führungspositionen gearbeitet: Zwischen 2017 und 2022 war sie für E.ON, Innogy und Bayernwerk tätig – zuletzt als Mitglied der Vorstände von Innogy und Bayernwerk, verantwortlich für den Finanzbereich. Zuvor war sie als Head of Accounting & Reporting bei Innogy und Head of Group Accounting bei E.ON mit einem breit gefächerten Themenspektrum befasst, darunter Konzernrechnungslegung, M&A-Transaktionen, Steuern, Controlling und Finanzierung.

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DBAG verzeichnete zuletzt 98 Millionen Euro Verlust

Zwischen 2014 und 2017 leitete Wiese die internationale Shared Service Organisation des Technologiekonzerns ZF Friedrichshafen, davor war sie als Unternehmensberaterin bei Accenture Management Consulting und The Hackett Group tätig. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Melanie Wiese eine ausgewiesene Finanzexpertin mit langjähriger Führungserfahrung aus der deutschen Industrie gewinnen konnten“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende Hendrik Otto.

Wiese erwartet bei ihrem neuen Arbeitgeber ein durchaus herausforderndes Umfeld. Im Schatten der negativen Kapitalmarktentwicklung musste die DBAG im abgelaufenen Geschäftsjahr (bis Ende September 2022) einen Verlust in Höhe von 98 Millionen Euro verschmerzen. Hinzu kam ein Bewertungsabschlag des Nettovermögenswertes der Private-Equity-Investments von 679 auf 574 Millionen Euro.

Philipp Hafner ist Redakteur bei FINANCE. Er hat Volkswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth sowie an der University of Amsterdam studiert. Vor FINANCE arbeitete Philipp Hafner mehr als sechs Jahre bei der Verlagsgruppe Knapp/Richardi, zunächst als Volontär, anschließend dann als Redakteur für die Fachzeitschrift „Immobilien & Finanzierung“.