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M&A-Deals: Airbus, Hawesko, Bosch

Airbus verringert Anteil an Dassault

Airbus treibt seine Konzernumstrukturierung voran: Die deutsch-französische Gruppe hat ihre Beteiligung an der französischen Dassault Aviation, einem Produzenten von Firmenjets und Kampfflugzeugen, von 46 auf 42 Prozent gesenkt. Mit dem Verkauf fließen 794 Millionen Euro in die Kassen des Konzerns. Käufer ist Dassault selbst. Ein Verkauf von bis zu 10 Prozent weiterer Anteile ist vorbehaltlich vorherrschender Marktbedingungen bis Ende Juni 2015 geplant, teilte Airbus mit. Der französische Staat verzichtete auf sein Vorrecht, ein Angebot für eine Transaktion abzugeben. Mitte September kündigte Airbus einen großen Umbau im Rüstungs- und Raumfahrtgeschäfts an und sprach bereits von einigen konkreten Veräußerungskandidaten, wie dem US-Luftfahrtengineering-Geschäft Fairchild Controls, dem Digitalfunkunternehmen Rostock System-Technik, dem französischen Outsourcing-Unternehmen AvDef, dem Software- und IT-Unternehmen ESG oder auch dem Marineelektronikanbieter Atlas Elektronik.

Hawesko lehnt Übernahmeangebot ab

Schlappe für die Detlev Meyer, Gesellschafter der Beteiligungsgesellschaft Tocos: Der Vorstand des Weinhändlers Hawesko hat sich gegen das Übernahmeangebot von Meyer ausgesprochen. CFO Ulrich Zimmermann bezeichnete das Angebot von 40 Euro pro Aktie als zu niedrig und sagte: „Es ist der offensichtliche Versuch, mit möglichst geringem finanziellem Einsatz die Kontrolle über das Unternehmen zu erlangen. Wir raten jedem Aktionär daher, seine Aktien zu behalten“. Die Aktionäre haben bis zum 22. Dezember Zeit, um sich zu entscheiden. Hawesko hält bislang 29,5 Prozent der Anteile. Anfang November kündigte Detlev Meyer überraschend an, dass er die Macht bei Haweso übernehmen will. Bei dem Übernahmeangebot wird Haweso von Hengeler Mueller beraten.

Deutsche Annigton und Gagfah fusionieren

Megadeal in der Immobilienbranche: Die Deutsche Annington und Gagfahwollen sich zusammenschließen. Dazu bietet die Deutsche Annington den Gagfah-Aktionären rund 122 Euro in bar sowie fünf neue Annington-Aktien für 14 Gagfah-Aktien. Das Angebot ist an eine Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent gekoppelt. Chef des neuen Unternehmens wird der bisherige Annington-Chef Rolf Buch. Gagfah-CFO Gerald Klinck soll einen Platz im neuen Vorstand erhalten. Die Deutsche Annington sagte aber gegenüber FINANCE,  dass Stefan Kirsten, der amtierende CFO der Deutschen Annington, Finanzchef bleiben werde. Beraten wurde die Deutsche Annington von JP Morgan, Kempen & Co, Puhl, der Kanzlei Sullivan & Cromwell und CNC. Gagfah wird auf M&A-Seite von der Bank of Amercia Merrill Lynch sowie der Deutschen Bank beraten. Die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer und FTI Consulting fungieren als Rechtsberater.

Kuka hat neuen Großinvestor

Der Roboterbauer Kuka hat einen neuen Ankeraktionär: Der Anlagenbauer Voith hat sich die Mehrheit an Kuka gesichert und 25,1 Prozent der Stimmrechte erreicht. 19,8 Prozent der Anteile stammen vom bisherigen Großinvestor Grenzebach, der sich nun aus Kuka vollständig zurückzieht. Das Aktienpaket ist gemessen am aktuellen Börsenwert rund 500 Millionen Euro schwer. Kuka ist derzeit mitten in der Übernahme der Schweizer Swisslog, wie CFO Peter Mohnen Ende September ankündigte. Beraten wurde Grenzebach von Clifford Chance, federführend war Andreas Dietzel.

PE-Investor Adcuram trennt sich von Duran

Der PE-Investor Adcuram verkauft nach zehn Jahren im Portfolio den Mainzer Laborglashersteller Duran Group an den US-Investor One Equity Partners (OEP). Das Unternehmen wurde mit rund 170 Millionen Euro bewertet, erfuhr FINANCE aus Marktkreisen. 2005 hatte Adcuram Duran vom Schott-Konzern gekauft, der Umsatz ist seitdem von 70 auf rund 100 Millionen Euro gestiegen. OEP plant nun eine auf Zukäufe gestützte Wachstumsstrategie. Adcuram wurde bei der Duran-Transaktion von N+1, P+P Pöllath+Partners sowie Tracc Legal und PwC beraten. OEP wurde von EY und Freshfields sowie Latham & Watkins beraten.

Bosch, Cisco und ABB gründen Joint Venture

Bosch will gemeinsam mit dem Schweizer Energie- und Automatisierungskonzern ABB und sowie dem US-Telekommunikationsunternehmen Cisco ein internationales Joint Venture gründen. Es soll eine offene Software-Plattform für das vernetzte Haus („Smart Home“) entwickeln. Sitz des Gemeinschaftsunternehmens wird Deutschland sein, Anfang 2015 soll es seine Tätigkeit aufnehmen. Beraten wurde Cisco von Orrick, Herrington & Sutcliffe (Federführung: Oliver Duys), die kartellrechtliche Beratung wurde von Gleiss Lutz (Federführung: Matthias Karl) übernommen.

Informationen von dpa zufolge, plant Bosch noch ein weiteres Joint Venture. Das Unternehmen will 49 Prozent des indischen Herstellers für Verpackungstechnik Klenzaids übernehmen. Klenzaids mit Sitz in Mumbai erwirtschaftete 2013 mit 350 Mitarbeitern einen Umsatz von sechs Millionen Euro. Das Joint Venture soll rund 380 Menschen beschäftigen und seinen Hauptsitz in Mumbai haben.

DHL kauft Lagerhaltung von Stada

Einem Bericht der F.A.Z. zufolge hat der Medikamentenhersteller Stada seine Lagerhaltung an die Deutsche-Post-Tochter DHL verkauft. Der Logistiker übernimmt rund 160 Mitarbeiter. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt. Motivation des Deals könnte sein, dass die Gehälter der Logistikbranche unter dem Tarif der Pharmabranche liegen. Für die derzeitigen Mitarbeiter solle sich nichts ändern, neue Mitarbeiter würden jedoch zu den Tarifen der Logistikbranche angestellt, wird eine Sprecherin zitiert. Der Verkauf soll im ersten Quartal 2015 abgewickelt werden.

Vossloh plant M&A-Deals

Der Bahntechnikkonzern Vossloh stellt sich neu auf und will sich stärker auf den Bereich Schieneninfrastruktur konzentrieren. Dieser soll ab 2015 in den drei neuen Kerngeschäftsbereichen Core Components, Customized Modules und Lifecycle Solutions abgebildet werden. Das Geschäftsfeld Fahrzeuge und Fahrzeugkomponenten, das bislang im Bereich Transportation abgebildet ist, gehört dagegen von jetzt an nicht mehr zu Kerngeschäft. In diesem Rahmen könnten auch einige M&A-Deals geplant sein: Das Segment Core Components soll „mittelfristig um komplementäre Aktivitäten“ erweitert werden und auch das Wachstum der Lifecycle Solutions könnte durch Zukäufe beschleunigt werden. Von dem Bereich Transportation will Vossloh sich hingegen mittelfristig trennen.

Wirecard: Markteintritt in Südafrika

Die Wirecard Gruppe hat die südafrikanische Amara Technology Africa Proprietary Limited einschließlich einer Tochtergesellschaft übernommen. Die 2005 gegründete Amara Gruppe, Anbieter von Acquiring- und Issuing-Processing Leistungen, Vermittler von Kartenakzeptanzen sowie Manager von Prepaid-Kartenprogrammen für Finanzinstitute in Afrika, wurde  von dem lokalen Investor sowie dem Gründer veräußert. Wirecard zahlt für den Deal 29 Millionen Euro in bar, zuzüglich Earn-Out-Komponenten, die sich am operativen Gewinn des Unternehmens in den Jahren 2015 und 2016 bemessen und insgesamt bis zu 7 Millionen Euro betragen können. Laut Wirecard ist der Deal besonders attraktiv, weil in Afrika zunehmend die verfügbaren Einkommen steigen, der Internetzugang zunimmt und damit auch ein Anstieg elektronischer Zahlungen einhergeht.

Evotec übernimmt Sanofi-Standorte

Die Hamburger Biotech-Firma Evotec plant eine umfangreiche strategische Allianz mit dem französischen Pharmakonzern Sanofi. Im Rahmen der Allianz wird Evotec, das mit rund 600 Mitarbeitern über 85 Millionen Euro umsetzt, auch Sanofis Forschungsstandorte mit rund 200 Mitarbeitern in Toulouse übernehmen. Teil des Deals sind auch garantierte Zahlungen von Sanofi von mindestens 250 Millionen Euro innerhalb der nächsten fünf Jahre, darüber hinaus wird es Umsatzbeteiligungen geben. Die strategische Allianz soll über die kommenden fünf Jahre gehen. Ziel ist die Steigerung der Effizienz im Bereich Wirkstoffforschung und präklinischer Entwicklung. Die Transaktion soll in der ersten Jahreshälfte 2015 unterzeichnet werden.

M&A-Personalien

Zum 1. Januar 2015 wird Gleiss Lutz vier Juristen aus den eigenen Reihen in die Partnerschaft aufnehmen, zwei davon sind auch im Bereich M&A tätig. Adrian Bingel berät bei nationalen und grenzüberschreitenden M&A-Transaktionen und zu Fragen des Gesellschafts- und Kapitalmarktrechts. Er bringt Erfahrungen bei öffentlichen Übernahmen mit, so war er beispielsweise im Zusammenhang mit der Übernahme von Kabel Deutschland durch Vodafone tätig, sowie beim Merger von TRW und ZF Friedrichshafen. Urszula Nartowska berät in M&A-Transaktionen und im Gesellschaftsrecht. Zu ihren Transaktionsmandanten zählt etwa der PE-Investor Lindsay Goldberg oder die südafrikanische Sasol-Gruppe. Sie gehörte zuletzt dem Team an, das den Insolvenzverwalter der Praktiker-Gruppe beim Verkauf der ausländischen Tochtergesellschaften begleitete.

Beim Corporate Finance Beratungshaus @Visory wird Luis Rauch den Europäischen Senior Adviser Beirat verstärken. Damit möchte sich der auf mittelständische Transaktionen spezialisierte Berater im Bereich Bau/Baustoffe sowie Chemie/Pharma verstärken. Der Wirtschaftswissenschafter Luis Rauch war zuletzt Finanzvorstand bei der börsennotierten H&R, davor war er kaufmännischer Leiter bei der Friedhelm Loh Gruppe.

Das US-Beratungsunternehmen JLL hat mit Christian Hepp einen neuen Head of M&A für Deutschland. Hepp bringt zehn Jahre Erfahrung bei JP Morgan Securities mit und kennt sich mit den Märkten in Deutschland, der Schweiz, Österreich und den Benelus-Ländern aus, die laut JLL besonders attraktiv im Bereich M&A-Immobilien seien.

Oppenhoff & Partner ernennt neue Partner und erweitert den Gesellschafterkreis, darunter auch zwei M&A-Spezialisten: Die Rechtsanwältin und Partnerin Myriam Schilling (Corporate/M&A) wurde in den Gesellschafterkreis aufgenommen und der Rechtsanwalt Axel Wenzel (Corporate/M&A) zum Partner ernannt.

Weitere M&A-Deals

Für die Italien-Sparte von E.on scheint es erste Interessenten zu geben: Informationen von Reuters zufolge ist der chinesische Stromversorger Shanghai Electric Power an dem Italiengeschäft interessiert. In Italien beschäftigt E.on rund 1.000 Mitarbeiter und beliefert etwa 860.000 Strom- und Gaskunden. Vergangene Woche berichteten Medien bereits, dass E.on offenbar kurz vor dem Verkauf seines Spanien- und Italiengeschäfts steht.

Die Aktionäre der Trost Auto Service Technik, die Gründerfamilie Trost und die Joachim Herz Stiftung, haben ihre Anteile an der Trost an Wessels + Müller (WM Gruppe) verkauft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die WM-Gruppe zählt eigenen Angaben zufolge mit 3.300 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von mehr als 840 Millionen Euro zu den führenden Handelsunternehmen für Kfz-Ersatzteile und Werkstattausrüstung. Trost hat rund 4.000 Mitarbeiter und hat zuletzt 825 Millionen Euro umgesetzt. Beraten wurde die Joachim Herz Stiftung von GvW (Federführung: Christian Mayer-Gießen). Die WM Gruppe wurde von JF Mittelstandspartner beraten.

Der australische Pensionsfonds IFM will sein Angebot für einen Minderheitsanteil am Flughafen Wien aufstocken, berichtet Reuters. So soll das Angebot auf 82 von zuvor 80 Euro je Aktie erhöht werden. Zudem verzichte IFM auf die Mindestannahmeschwelle von 20 Prozent. Die Angebotsfrist soll bis zum 18. Dezember laufen.

Die Schweizer Von Roll Holding, spezialisiert auf Produkte zur Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung, verkauft den Bereich Transformatoren in Israel an die Schweizer International Transformer. Am Standort in Israel sind 200 Mitarbeiter angestellt. Grund für den Verkauf seien fehlende Synergien sowie Verluste in den letzten Jahren.

BSN Medical, ein Vermarkter im Bereich Wundversorgung, hat Sorbion, einem Entwickler und Hersteller von Produkten der modernen Wundversorgung mit Sitz im Münsterland, erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Seit Mitte 2012 ist BSN Medical im Portfolio von PE-Investor EQT. Beraten wurde BSN vom einem Heuking Kühn Lüer Wojtek-Team um Jörg Schewe.

Die Bartec-Gruppe mit Sitz in Bad Mergentheim hat Mehrheit an der italienischen Top Group und ihren Tochtergesellschaften Feam, Fenex und Nuova ASP erworben. Bartec ist ein Anbieter von Sicherheitstechnik für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen und beschäftigt über 1.600 Mitarbeiter. Latham & Watkins hat Bartec mit Teams aus Deutschland und Italien beraten, federführend waren Christian E. Edye und Tommaso Amirante.

Nuvisan Pharma, ein Tochterunternehmen der Adcuram Group, hat den Unternehmensbereich Klinische Arzneimittelentwicklung an die japanische Linical veräußert. Damit will sich Nuvisan stärker auf die Geschäftsbereiche Labor und Testphase-1-Studien konzentrieren. Nuvisan mit Sitz im bayerischen Neu-Ulm hat mit rund 200 Mitarbeitern dieses Jahr voraussichtlich einen Umsatz von 24 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die Gehrlicher Solar (heute GSAG Abwicklungs AG) hat im Rahmen ihres Insolvenzverfahrens drei Projektgesellschaften der spanischen Tochter Gehrlicher Solar España an das israelische Unternehmen Ellomay Capital verkauft. Beraten wurde der Verkäufer von DLA Piper (Federführung: Silke Gantzckow).

VR Equitypartner hat gemeinsam mit den beiden Co-Investoren Dietmar Wohlfart und Stephan Huber die Weisshaar Unternehmensgruppe mit Sitz in Deißlingen/Landkreis Rottweil übernommen, ein Entwickler und Hersteller von Hochleistungs-Kunststoffspritzgussteilen. Mit diesem Schritt hat der bisherige geschäftsführende Gesellschafter Andreas Wagner seine Nachfolge im Unternehmen geregelt. Die Akquisitionsfinanzierung wurde von der Volksbank Schwarzwald Baar Hegau, der Sparkasse Oberpfalz Nord und der Baden-Württembergischen Bank begleitet. Berater waren Flick Gocke Schaumburg und First Park Advisory.

Die Verlagsgruppe teNeues mit Sitz in Kempen hat den Geschäftsbereich Kalender und Stationery an die Dr. Neumann Gruppe mit Sitz in Kiel verkauft. Das Kalendergeschäft soll künftig als eigenständiges Unternehmen unter „teNeues Calendars & Stationery“ am Markt auftreten. Der Buchbereich wird künftig als teNeues Media GmbH & Co. KG firmieren. Beraten wurde teNeues von Gütt Olk Feldhaus, federführend war Heiner Feldhaus tätig.

Das Familienunternehmen C.A. Picard mit Sitz in Remscheid, das in der Fertigung von hochverschleißfesten Präzisionsteilen aus Metall tätig ist, hat seinen Geschäftsbereich Schneckenpressentechnik an die dänische Haarslev Industries verkauft. Beraten wurde C.A. Picard von Taylor Wessing unter der Federführung von Oliver Kirschner. Haarslev Industries wurde von Kromann Reumert beraten, federführend war Jesper Rasmussen. Die gesamte Transaktion umfasst den Verkauf der C.A. Picard Engineering und des Geschäftsbereichs Schneckenpressenfertigung in Monschau an die Haarslev Industries sowie den Verkauf der US-amerikanischen Niederlassungen in Belleville, Perham und Shellman.

Der Hersteller von Temperiergeräten Lauda hat den US-Hersteller Noah Precision erworben. Beraten wurde Lauda von Clairfield International.

Die Rocket-Internet-Tochter Lazado Group, ein Online-Kaufhaus, das in Asien aktiv ist, hat mit PE-Investor Temasek aus Singapur einen weiteren Investor. Insgesamt hat das Unternehmen durch eine neue Finanzierungsrunde 200 Millionen Euro eingenommen. Beraten wurde der neue Investor von Freshfield Bruckhaus Deringer.

Die Gesellschafter des mittelständischen Aluminiumverarbeiters F.W. Brökelmann Aluminiumwerk haben 100 Prozent der Anteile an die Knauf Interfer, einem Distributions-, Service- und Bearbeitungsunternehmen im Bereich Stahl und Aluminium, verkauft. Beraten wurden die Verkäufer von  @Visory Partners.

Die BSM BankingSysteme und Managementberatung wird mit Wirkung zum 1. Januar 2015 von der IT-Beratung MSG Systems übernommen. BSM soll als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden. Über finanzielle Details ist nichts bekannt.

Die seebaWIND Service, tätig im Bereich Service und Wartung von Windkraftanlagen, wird zum 1. Januar 2015 den Geschäftsbetrieb seines Netzwerkpartners Service4Wind übernehmen. Weitere Details sind nicht bekannt.

Die englische Logicalis Group hat den deutschen Anbieter von IT-Lösungen Inforsacom übernommen. Beraten wurde der Käufer von Noerr unter der Federführung von Florian Becker. Inforsacom erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro und beschäftigt 160 Mitarbeiter, Logicalis setzt mit über 3.800 Arbeitnehmern rund 1,6 Milliarden Dollar um. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Closing ist für Anfang Januar 2015 geplant.

Die Leipziger Nabelschnurblutbank Vita 34 hat in Österreich zugekauft und im Rahmen eines Asset-Deals das Geschäft der Vivocell Biosolutions in Graz übernommen. Das Unternehmen zahlt für den Deal 650.000 Euro. Vivocell war zuletzt in Schieflage geraten und musste Insolvenz anmelden

Ams, ein Anbieter von Sensorlösungen auf Basis von Zeit-zu-Digital-Umwandlung, kauft 100 Prozent der Anteile acam-messelectronic mit Sitz in Stutensee, einem Anbieter von hochgenauer zeitbasierter Messtechnik und zeitbasierten Sensorlösungen. Über die Höhe des Kaufpreises ist nichts bekannt, aber er soll in bar gezahlt worden sein.

julia.becker[at]finance-magazin.de

Info

Die wichtigsten Transaktionen der vergangenen Wochen finden Sie im Überblick auf unserer Themenseite M&A-Deals.

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