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M&A-Deals: Axel Springer, ThyssenKrupp, RAG-Stiftung

ThyssenKrupp hat wieder in der Aufzugsparte zugekauft.
ThyssenKrupp

Friede Springer gibt Aktienmehrheit ab

Axel Springer baut seinen Anteil an der Digitalsparte aus, zu der auch das profitable Geschäft mit den Kleinanzeigen im Internet gehört. Der Verlag erhöht seine Beteiligung an der Axel Springer Digital Classifields von 70 auf 85 Prozent und zahlt dafür er 446 Millionen Euro in bar an PE-Investor General Atlantic. Der Investor bleibt mit 15 Prozent weiterhin beteiligt, allerdings hält sich Springer die Option für den Erwerb der restlichen Anteile offen. Im Fall einer Optionsausübung würde General Atlantic Springer-Aktien erhalten und mit einem Anteil von 8,6 Prozent zweitgrößter Eigentümer werden. Das soll durch eine Kapitalerhöhung ermöglicht werden, die die nächste Hauptversammlung absegnen soll. Falls keine Axel-Springer-Aktien gewährt werden können, kann der Verlag den verbleibenden Anteil gegen eine Zahlung von 446 Millionen Euro zuzüglich Zinsen kaufen.

Wenn Springer die Option zieht, wird Friede Springer allerdings ihre Aktienmehrheit verlieren. Um weiterhin den Einfluss der Springer-Familie zu halten, will der Verlag daher seine Rechtsform von einer SE zu einer Kommanditgesellschaft auf Aktien ändern, denn die Aktienanteile sind in der KGaA von den Stimmrechten abgekoppelt. Zudem hat Springer durch die Umwandlung einen leichteren Zugang zum Kapitalmarkt. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springer, will sich aber auf nichts Konkretes festlegen: „Mit der Umwandlung in eine KGaA können wir zusätzliches Kapital beschaffen und so das Unternehmen mit noch schnelleren und größeren Wachstumsschritten voranbringen.“, sagte er anlässlich des Deals. Beraten wurde Springer von einem Hengeler Mueller-Team unter der Leitung von Andreas Austmann.

KKR verkauft Fotolia

Der Software-Hersteller Adobe Systems hat für 800 Millionen US-Dollar die Bildagentur Fotolia von PE-Investor KKR erworben. Fotolia ist ein amerikanischer Online-Marktplatz für lizenzfreie Fotos, Grafiken und Videos, der seinen Sitz in New York hat, aber den wesentlichen Teil des Geschäfts in Deutschland abwickelt. Damit hat PE-Investor KKR, der Fotolia Mitte 2012 erworben hat, FINANCE-Informationen zufolge seinen Einsatz verdoppelt und einen IRR von 30 Prozent erzielt.

Sika wehrt sich gegen Übernahme von Saint-Gobain

Das Management des Schweizer Spezialchemie-Unternehmens Sika wehrt sich gegen einen Übernahmeversuch durch den französischen Baustoffhersteller Saint-Gobain. Saint-Gobain macht sich dabei die Aktionärsstruktur von Sika zu Nutze, denn die Schenker Winkler Holding hat als Hauptaktionär nur 16,1 Prozent der Anteile, hat damit aber Zugriff auf 52,4 Prozent der Stimmrechte. Das Kaufangebot soll bei 2,3 Milliarden Euro liegen. Das Sika-Management sowie der Verwaltungsrat lehnen den Kontrollwechsel zu Saint-Gobain ab und droht sogar mit einem Rücktritt im Falle eines Closings.

ECM beteiligt sich an Reiseveranstalter Leitner

Der Reiseveranstalter Leitner hat einen neuen Investor: Das Private-Equity-Haus ECM hat sämtliche Anteile der Inhaberfamilie Blankenburg übernommen. Die bisherigen Geschäftsführer sollen das Unternehmen zwar weiter leiten, langfristig wird aber nach einem neuen Geschäftsleiter gesucht. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Beraten wurde ECM von Ernst & Young, Allen & Overy und King & Wood Mallesons. Für die Due Dilligence und Versicherungsprüfung waren die Unternehmensberater PWC und Willis mandatiert. ECM beteiligt sich an mittelständischen Unternehmen mit einem Umsatzkorridor zwischen 20 und 250 Millionen Euro. Leitner (Umsatz: 70 Millionen Euro) ist der dritte Deal des aktuellen Fonds German Equity Partners IV, der 230 Millionen Euro umfasst.

ThyssenKrupp baut Aufzugssparte aus

ThyssenKrupp hat in der Aufzugsparte zugekauft und die Lift & Engineering Services übernommen, ein britisches Unternehmen, das Aufzugsanlagen fertigt und Wartungs- sowie Reparaturdienstleistungen anbietet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen bewahrt. Es handele sich um den wichtigsten Zukauf in Großbritannien seit dem Jahr 1999, hieß es in der Pressemitteilung von ThyssenKrupp. Der Konzern erwirbt bereits seit mehreren Jahren kleinere und mittelständische Aufzugsunternehmen weltweit und plant auch für die Zukunft weitere Akquisitionen, wie CEO Andreas Schierenbeck anlässlich des Deals sagte. Im Mai erst konnte Finanzchef Guido Kerkoff zum ersten Mal seit sieben Jahren schwarze Zahlen verkünden, die Restrukturierungsmaßnahmen zeigten erste Erfolge.

Maschmeyer zieht sich bei Mifa zurück

Der insolvente Fahrradhersteller Mifa hat offenbar einen Käufer gefunden: Wie das Handelsblatt aus Investorenkreisen erfuhr, soll der Käufer das deutsche Unternehmen IFA Rotorion aus Haldensleben sein. Außerdem soll das  Land Sachsen-Anhalt Mifa laut Informationen des Handelsblatts mit einem bis zu zweistelligen Millionenkredit unterstützen. Im Zuge dieser Entwicklung hat sich auch Investor Carsten Maschmeyer größtenteils bei Mifa herausgezogen: Er hat den größten Teil seines Aktienpakets abgestoßen und hält jetzt nur noch 3 Prozent.

Deutsche Post DHL kauft Elektrofahrzeughersteller

Die Deutsche Post DHL hat den Elektrofahrzeughersteller StreetScooter übernommen. Die Übernahme des ehemaligen Start-up aus dem Umfeld der RWTH Aachen hat zum Ziel, in Zukunft gemeinsam Elektroautos zu entwickeln und damit Pakete und Briefe zuzustellen. Mit dem Deal übernimmt die Deutsche Post auch die Entwicklungs- und Produktionsrechte an den Fahrzeugen sowie die Mitarbeiter. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt. StreetScooter wurde 2010 gegründet und hat 70 Mitarbeiter. Die beiden Partner arbeiten schon seit 2011 zusammen. Insgesamt werden ab Anfang 2015 mehr als 100 StreetScooter für die Deutsche Post DHL fahren.

Celesio verstärkt sich in Niedelanden

Die Pharmaunternehmen Celesio und Phoenix Group wollen sich mit dem gemeinsamen Kauf der Mediq Apotheken in den Niederlanden verstärken. Ihr Gemeinschaftsunternehmen Brocacef Group, an dem Celesio mit 35 Prozent beteiligt ist, will neben den Apotheken und dem Pharmagroßhandel auch die Pre-Wholesale-Aktivitäten erwerben. Durch den Deal würde Brocacef nach Angaben von Celesio mit 5.300 Mitarbeitern und einem Umsatz von 2,1 Milliarden Euro zum führenden Dienstleister im niederländischen Gesundheitsmarkt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Brenntag stärkt sich in Kolumbien

Der Distributeur für Chemiedistribution Brenntag übernimmt die SurtiQuímicos, einen Distributeur von Spezialchemikalien mit Sitz in Bogotá, Kolumbien. Das Unternehmen ist auf den Vertrieb von Spezialchemieprodukten und Formulierungen an die Farb-, Lebensmittel-, Textil- und Bauindustrie spezialisiert. 2014 wird SurtiQuímicos voraussichtlich einen Umsatz von 16,1 Millionen US-Dollar erzielen. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt, der Deal soll im Laufe der kommenden Wochen abgeschlossen werden. Zuletzt hatte Brenntag das Spezialchemikaliengeschäft von Pioma Chemicals, einem indischen Distributeur von Spezialzusatzstoffe, übernommen sowie die im italienischen Padua ansässige Chimab.

RAG Stiftung kauft wieder im Mittelstand zu

R. Stahlhat einen neuen Ankeraktionär: Die RAG-Stiftung mit Sitz in Essen wird 10 Prozent der Kapitalanteile von R. Stahl erwerben. Insgesamt kauft RAG 644.000 Aktien von R. Stahl, der Übergang der Aktien steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung durch das Bundeskartellamt. Der Entscheidung für die RAG-Stiftung war ein längerer Auswahl- und Entscheidungsprozess vorausgegangen: „Uns war wichtig, einen Partner mit einem langfristigen Anlagehorizont zu identifizieren, der unserem Ansatz einer nachhaltigen Wertentwicklung für die Aktionäre perfekt entspricht und damit zu einer langfristigen Unterstützung unseres Geschäftsmodells beiträgt“, sagte Bernd Marx, CFO von R. Stahl. Das Unternehmen hatte im August dieses Jahres eines feindlichen Übernahmeversuch durch Weidmüller abgewehrt. R. Stahl fließen durch die Ausplatzierung der eigenen Aktien liquide Mittel in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags zu. Die RAG Stiftung dringt mit diesem Deal nun immer weiter in den Mittelstand vor: Erst vor wenigen Wochen kaufte sie den Zelthersteller Röder von PE-Investor Zurmont Madison ab.

Kuka gewinnt über 92 Prozent der Swisslog-Aktionäre

Der Anlagebauer Kuka hat bei seiner geplanten Übernahme des Schweizer Logistik-Spezialisten Swisslog eine entscheidende Hürde genommen: Er konnte nun endgültig 92,2 Prozent der Swisslog-Aktionäre von seinem Übernahmeangebot überzeugen.  Die noch ausstehenden Aktionäre sollen nun dpa zufolge eine Barabgeltung erhalten. Kuka hatte 1,35 Schweizer Franken pro Swisslog-Aktie geboten und Swisslog somit mit knapp 340 Millionen Franken (280 Millionen Euro) bewertet. Im September kündigte Kuka an, Swisslog übernehmen zu wollen mit dem Ziel, sich unabhängiger von der Automobilindustrie zu machen. Kuka knüpfte sein Angebot damals an die Bedingung, dass mindestens zwei Drittel aller Swisslog-Aktien angedient werden.

Hat Vodafone zu wenig für Kabel Deutschland gezahlt?

Wie Reuters berichtet, hat Vodafone einem Gutachten zufolge vor gut einem Jahr zu wenig Geld für die Aktien von Kabel Deutschland bezahlt. Basierend auf den Schätzungen von Investmentbanken hätte sich ein Wert von 104 Euro pro Kabel Deutschland-Aktie ergeben müssen, gezahlt hat Vodafone hingegen 84,53 Euro je Titel. Die Sonderprüfung wurde von Kabel Deutschland in Auftrag gegeben. Vodafone hatte Kabel Deutschland im Herbst 2013 inklusive Schulden für 10,7 Milliarden Euro erworben.

M&A-Personalien

Heuking Kühn Lüer Wojtek hat einige neue Partner und Salaried Partner ernannt, darunter auch Personen aus dem M&A-Bereich: Dominik von Wissel (Gesellschaftsrecht / M&A, Investmentfonds, Hamburg) wird zum 1. Januar 2015 Partner, Julius Wedemeyer (Gesellschaftsrecht / M&A, Hamburg) und Kristina Schneider (Gesellschaftsrecht / M&A, Köln) werden zu Salaried Partnern.

Weitere M&A-Deals

Der Autobauer Opel wird sein Joint Venture mit der Neovia Logistics Supply Chain Services laut dpa zum 1. Februar 2016  beenden und will seine Warenverteilzentren in Bochum und Rüsselsheim künftig wieder in Eigenregie führen. Opel begründete die Entscheidung mit der Bedeutung der Ersatzteilversorgung und der Logistik für das Unternehmen. Außerdem betreibt das Gemeinschaftsunternehmen, an dem Opel 20 Prozent der Anteile hält, Warenverteilzentren für Opel in Rom und Budapest. Ob diese auch extern betrieben werden, soll im kommenden Jahr entschieden werden.

Die Wirecard Gruppe hat wieder einen Deal abgeschlossen: Das Technologie- und Finanzdienstleistungsunternehmen hat sämtliche Anteile an der neuseeländischen GFG Group sowie eine Tochtergesellschaft in Australien übernommen. GFG ist ein Anbieter von Payment Lösungen und Dienstleistungen. Der Kaufpreis inklusive aller Verbindlichkeiten beträgt 30 Millionen Euro zuzüglich Earn-Out-Komponenten, die sich am operativen Gewinn der gekauften Unternehmen in den Jahren 2015 und 2016 bemessen und nochmal bei bis zu 3,8 Millionen Euro liegen können. Erst vergangene Woche kaufte Wirecard Amara Technology Africa Proprietary in Südafrika zu.

PE-Investor Aurelius kauft das Recyclingunternehmen ECO Plastics mit Sitz in Hemswell (Großbritannien). Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Aurelius war bereits mit Wellman International, einem Recycler von Einweg-PET-Flaschen und Produzenten von Polyester-Fasern in diesem Segment aktiv.

Intersport übernimmt 17 Filialen mit rund 300 Mitarbeitern in Ostdeutschland von seinem Mitglied Sportpoint Holding. Sportpoint-Gesellschafter Wolfgang Rossow wolle die Filialen aus persönlichen Gründen abgeben, hieß es in der Pressemitteilung. „Unser Ziel war es von Anfang an, die bedeutenden Standorte der Sportpoint-Gruppe nicht dem Wettbewerb zu überlassen“, so Intersport. Der Konkurrenzkampf in der Branche habe zugenommen, sagte ein Intersport-Sprecher.

E.on
will das Geschäft rund um das datenbasierte Energiemanagement für Unternehmen weiter ausbauen und übernimmt mit seiner Energieeffizienztochter E.on Connecting Energies 25 Prozent der Anteile britischen Systemanbieter von Machine-to-Machine-Kommunikationslösungen Intelligent Maintenance Systems. IMS mit Sitz in Milton Keynes bei London beschäftigt 80 Mitarbeiter.

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall will seine deutsche Braunkohlesparte in der Lausitz verkaufen. Bereits im Frühjahr 2015 soll die Verkaufsprüfung abgeschlossen werden. Vattenfall betreibt derzeit fünf Gruben in Brandenburg und Sachsen sowie mehrere Kraftwerke. In der Lausitzer Braunkohle-Industrie sind etwa 8.000 Menschen beschäftigt.

PE-Investor Equita hat die Mehrheit an Windstar Medical, einem Hersteller von freiverkäuflichen Gesundheitsprodukten für den Drogeriemarkt und Handel mit Sitz in Wehrheim, übernommen. Das Unternehmen wird auch weiterhin unter der bestehenden Bezeichnung Windstar Medical Gruppe und der bisherigen Geschäftsleitung und Belegschaft weitergeführt. Equita wird Mehrheitseigner. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt. Beraten wurde Equita von Ebner Stolz.

Frigoblock Grosskopf mit Sitz in Essen, ein Hersteller von Fahrzeugkältemaschinen, wurde für 100 Millionen Euro von Ingersoll Rand, einem irischen Hersteller von Klimatechniken, übernommen. Das Closing ist für die erste Jahreshälfte 2015 geplant. Beraten wurde Ingersoll Rand von Baker & McKenzie, federführend tätig war Nikolaus Reinhuber.

Die Joma Industrial Source hat das angekündigte Übernahmeangebot für die österreichische Ölbohrfirma Cat Oil vorgelegt. Die Gesellschaft bietet 15,23 Euro pro Cat Oil-Aktie, Die Annahmefrist läuft bis zum 8. Januar. Vor rund einem Monat wurde Cat Oil mit dem Übernahmeversuch von Joma konfrontiert und hatte versucht, sich dagegen zu wehren.

Der Technologiekonzern Exceet Group erwirbt 100 Prozent der Anteile an der Lucom Elektrokomponenten & Systeme, einem Anbieter von Industrie-Routern mit Sitz in Zirndorf. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt.

Das Familienunternehmen Huber Packaging Group aus Öhringen (Baden-Württemberg) übernimmt die chemisch-technischen Crown Weißblechverpackungsstandorte in der Schweiz (Aesch), Finnland (Helsinki), Großbritannien (Liverpool) und Frankreich (Rouen). Crown ist ein Anbieter von Verpackungsprodukten für Konsumgüterunternehmen mit Hauptsitz in Philadelphia (USA). Das Closing soll im ersten Quartal 2015 stattfinden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Aachener Grün Software übernimmt den Anbieter für Online-Fundraising-Tools und Software Spendino. Grün Software bietet Software-Lösungen für Spendeaktionen an. Weitere finanzielle Details sind nicht bekannt.

Die Sandpiper Digital Payments, ein Anbieter von Closed- und Open-Loop Proximity Payment Lösungen im Bereich von Finanzinstituten, Sportveranstaltungen und Events, Digital Content Networks und Detailhändlern, beteiligt sich an Ergonomics, einem Schweizer Informatikanbieter für Lösungen in den Bereichen elektronischer Zahlungsverkehr und Sicherheit.  Über den Kaufpreis ist nichts bekannt.

Biesterfeld Plastic, ein Distributeur der europäischen Kunststoff- und Kautschukindustrie mit Sitz in Hamburg, hat die verbleibenden 50 Prozent des Partners Fred Holmberg an dem gemeinsamen Joint-Venture Biesterfeld Nordic in Schweden übernommen. Mit dem  Deal übernimmt Biesterfeld Plastic auch das finnische Tochterunternehmen der Gesellschaft Biesterfeld Nordic & Co OY.

Der Leipziger IT-Dienstleister Syntela hat seine Geschäftsanteile an die Hamburger Caldec Holding verkauft. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Beraten wurde Syntela von Heuking Kühn Lüer Wojtek unter der Federführung von Jörg Schewe.

Die australische Hochtief-Tochter Leighton hat die Sparte John Holland für 951 Million Dollar (767 Million Euro) an den chinesischen Baukonzern China Communications Construction verkauft. Der Preis stünde aber noch nicht endgültig fest. Leighton ist derzeit im Konzernumbau und soll sich auf das Baugeschäft, den Betrieb von Minen, Großprojekte der öffentlichen Hand und Ingenieursleistungen konzentrieren.

Nach einem Bericht von Reuters hat PE-Investor Permira ein weiteres großes Paket von Hugo-Boss-Aktien auf den Markt geworfen. Bis zu 4,9 Millionen Papiere sollen über Nacht bei Investoren platziert werden, laut Insiderinformationen würden die Aktien zu einem Festpreis von 102 Euro angeboten. Damit würde Permira mit dem Verkauf rund 500 Millionen Euro einnehmen. Die Beteiligung des Finanzinvestors sinkt dadurch weiter auf rund 32 von 39 Prozent. Abgewickelt wird die Transaktion von UBS.


julia.becker[at]finance-magazin.de

Info

Die wichtigsten Transaktionen der vergangenen Wochen finden Sie im Überblick auf unserer Themenseite M&A-Deals.

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