HSH Nordbank

02.03.18
Deals

M&A-Deals: HSH Nordbank, Car2Go, La Perla

Ein Gruppe von Finanzinvestoren übernimmt die HSH Nordbank, Daimler ist nun alleiniger Eigentümer von Car2Go und Lars Windhorst kauft den angeschlagenen Dessoushersteller La Perla. Diese und andere M&A-Deals finden Sie in unserem FINANCE-Wochenrückblick.

HSH Nordbank geht an Cerberus und JC Flowers

Eine Gruppe von Finanzinvestoren um die US-Investoren Cerberus und JC Flowers übernimmt die HSH Nordbank für rund 1 Milliarde Euro. Eigentümer des angeschlagenen Finanzinstituts waren zuletzt zu 95 Prozent die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg. Zu der Käufergruppe gehören neben Cerberus und JC Flowers, die einen Großteil der Anteile erwerben, GoldenTree, Centaurus Capital und die österreichische Bawag.

Der Verkauf der Bank hätte keinen Tag später über die Bühne gehen dürfen, denn sonst hätte die HSH abgewickelt werden müssen. Der Privatisierungsprozess war von der EU gefordert worden, nachdem das Institut durch notleidende Schiffskredite in Schieflage geraten war. Noch müssen die Landesparlamente, die EU-Kommission, die EZB und die Bafin der Transaktion zustimmen. Der Abschluss der Übernahme wird noch im Laufe des Jahres erwartet.

Car2Go gehört jetzt Daimler – folgt Fusion mit Drive Now?

Der Carsharing-Anbieter Car2Go gehört künftig ausschließlich dem Automobilhersteller Daimler. Der Autovermieter Europcar, der bisher 25 Prozent an Car2Go hielt, hat seine Anteile an den Stuttgarter Autobauer verkauft, der bereits 75 Prozent an seiner Carsahring-Tochter hält. Der Kaufpreis für die Beteiligung beträgt Unternehmensangaben zufolge 70 Millionen Euro.

Die Übernahme der Europcar-Anteile könnte ein nächster Schritt auf dem Weg zu einer milliardenschweren Fusion von Car2Go und dem Konkurrenten Drive Now von BMW sein. Bereits seit über einem Jahr halten sich Gerüchte über einen möglichen Zusammenschluss der beiden Carsharing-Angebote. Erst im Januar hatte die „F.A.Z.“ aus Unternehmenskreisen erfahren, dass eine Fusion kurz bevorstehen soll.

Offenbar bereitet auch BMW sein Tochterunternehmen Drive Now auf einen Zusammenschluss vor. Der Münchener Konzern hatte Anfang Februar für 209 Millionen Euro die 50-Prozent-Beteiligung an Drive Now von der Autovermietung Sixt übernommen.

Lars Windhorst übernimmt Dessoushersteller La Perla

Der Finanzinvestor Lars Windhorst hat über seine Beteiligungsgesellschaft Sapinda den Dessoushersteller La Perla von dem Italiener Silvio Scaglia übernommen. Laut einem Bericht des „Manager Magazins“, der sich auf Branchenkreise bezieht, soll der Kaufpreis mehr als 60 Millionen Euro betragen. Ungefähr den gleichen Betrag hatte Scaglia 2013 für die Luxusmarke auf den Tisch gelegt. Neben Sapinda sei laut Medienberichten auch der chinesische Mischkonzern Fosun, Großaktionär der deutsche Modekette "Tom Tailor, an La Perla interessiert gewesen.

La Perla wurde 1954 gegründet und beschäftigt mittlerweile mehr als 1.500 Mitarbeiter an über 150 Standorten. Nach Angaben des „Handelsblatts“ liegt der Jahresumsatz bei 140 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr soll das Unternehmen mit Sitz in London rund 80 Millionen Euro Verlust gemacht haben. 

Geely ist neuer Daimler-Großaktionär

Der Autobauer Geely steigt bei dem Automobilkonzern Daimler ein. Die Chinesen sicherten sich rund 9,7 Prozent der Anteile an dem Stuttgarter Unternehmen und steigen damit zum Großaktionär des Autobauers auf. Geely bezahlt laut Informationen der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ fast 7,5 Milliarden Euro für die Beteiligung. Die Transaktion führte jedoch zu Stirnrunzeln bei den Aufsichtsbehörden. Dem Bericht zufolge prüft derzeit die Finanzaufsicht Bafin, ob die Stimmrechtsveränderung rechtzeitig gemeldet wurde.

Bereits Anfang Februar waren Gerüchte über einen Einstieg von Geely beim Daimler aufgekommen. Damals berichtete die Nachrichtenagentur „Reuters“, dass die Chinesen an der Batterie-Technologie von Daimler interessiert seien und ein Joint-Venture in China anstreben würden. 

Fresenius: Akorn-Übernahme könnte wackeln

Die geplante Übernahme des US-Pharmakonzerns Akorn durch den Gesundheitskonzern Fresenius könnte noch einmal ins Wanken geraten. Wie der Dax-Konzern in dieser Woche bekannt gab, untersucht er gemeinsam mit externen Sachverständigen, ob Akorn gegen Vorgaben der US-Gesundheitsbehörden verstoßen hat. Dabei handelt es sich um mögliche Verstöße gegen nicht näher genannte „Vorgaben zur Datenintegrität in der Produktentwicklung“.

Fresenius hatte im vergangenen Jahr bekannt gegeben, dass sein Tochterunternehmen Kabi Akorn übernehmen wolle. Der Gesundheitskonzern bietet 34 US-Dollar je Aktie. Dies entspricht einem Kaufpreis von 4,3 Milliarden US-Dollar. Die Übernahme wäre somit die zweitgrößte der Unternehmensgeschichte. Nach der Ankündigung des Deals trübte sich allerdings die Geschäftslage bei Akorn deutlich ein und in Folge dessen verlor die Fresenius-Aktie an Wert.

Fosun übernimmt Mehrheit bei Wolford

Der chinesische Investor Fosun will eine Mehrheitsbeteiligung von 50,87 Prozent an dem Hersteller für Strümpfe und Unterwäsche Wolford kaufen. Fosun beabsichtigt 2,5 Millionen Wolford-Aktien für 12,80 Euro je Aktie zu erwerben. Der Kaufpreis beläuft sich somit auf rund 33 Millionen Euro. Bei den Verkäufern handelt es sich um die Gründerfamilien sowie kleinere Gesellschafter.

Im Zuge des M&A-Deals soll Wolford zudem eine Finanzspritze erhalten. Durch eine Kapitalerhöhung sollen dem angeschlagenen Bregenzer Unternehmen 22 Millionen Euro zufließen. Über diese Maßnahme soll auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im Mai entschieden werden. 

Pareto Securities erwirbt Brokerhaus Equinet

Die norwegische Investmentbank Pareto Securities übernimmt das Frankfurter Brokerhaus Equinet. Nach eigenen Angaben hält die Bank bereits über die Hälfte der Equinet-Anteile, wobei die Mindestannahmeschwelle bei 95 Prozent liegt. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt. Die EZB muss dem Deal noch zustimmen.

Bisher plant Pareto Securities, seine Niederlassung in Frankfurt mit Equinet zusammenzulegen. Das neue Unternehmen soll unter dem Namen „Pareto Securities AG“ firmieren. Unter neuer Flagge soll sich das Brokerhaus auch in Zukunft auf den deutsche Small- und Midcap-Markt konzentrieren.

Apollo steigt bei Demire ein und plant Übernahme

Der US-Finanzinvestor Apollo ist im Zuge einer Kapitalerhöhung von 10 Prozent auf 59,7 Millionen Euro bei der Deutschen Mittelstand Real Estate (Demire) eingestiegen. Eigenen Angaben zufolge plant Apollo eine strategische Partnerschaft mit der Wecken-Gruppe, einem Demire-Großaktionär, um deren Anteilseignern wiederum ein Übernahmeangebot für ihre Aktien zu unterbreiten. Apollo und Wecken bieten gemeinsam 4,35 Euro je Aktie. Die Wecken Gruppe hält derzeit 29,91 Prozent am Grundkapital von Demire und hat Zugang zu Umtauschanleihen, die nach Ausübung des Umtauschrechts zum Erwerb weiterer 10,23% am aktuellen Grundkapital berechtigen.

Außerdem will Apollo auch die Demire-Tochter Fair Value Reit übernehmen. Im Anschluss an die Übernahme plant der Finanzinvestor Fair Value Reit von der Börse zu nehmen und die Anteile in Demire-Aktien zu tauschen. Die Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells (Federführung: Michael Schlitt und Birgit Reese) hat Demire bei der Transaktion beraten.

Linde und Praxair: Milliardenschwere Verkäufe für Fusion?

Um den Auflagen der EU-Kommission für die geplante Fusion zu entsprechen, sind die beiden Industriegaseproduzenten Linde und Praxair offenbar bereit, sich von milliardenschweren Geschäftsanteilen zu trennen. Konkret gehe es um Teile des Industriegasegeschäfts in Europa und den USA, das in Summe rund 6,5 Milliarden Euro wert sein soll. Das berichtet die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Erst vor zwei Wochen hatte die EU-Kommission vermeldet, dass sie den geplanten M&A-Deal genauer prüfen werde. Im Dezember 2016 hatten sich die beiden Konzerne auf eine Fusion verständigt. Im Anschluss an den Zusammenschluss wird das neue Unternehmen einen Umsatz in zweistelliger Milliardenhöhe vorweisen können.

Bayer verschiebt Abschluss der Monsanto-Übernahme

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer muss offenbar den Abschluss der geplanten Monsanto-Übernahme ein weiteres Mal verschieben, wie die Nachrichtenagentur „Dpa“ berichtet. Demnach planen die Leverkusener nun mit einem Transaktionsabschluss im zweiten Quartal. Zuvor war das Closing bereits von Ende 2017 auf Anfang 2018 verschoben worden.

Grund für die jetzige Verschiebung seien noch ausstehende Genehmigungen der Behörden. Dem „Dpa“-Bericht zufolge hätten bisher mehr als die Hälfte der Behörden der Transaktion zugestimmt. Zuletzt hatte Bayer von den brasilianischen Behörden grünes Licht für die Milliarden-Übernahme des amerikanischen Saatgutherstellers Monsanto erhalten. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur „Reuters“ soll auch die Europäische Kommission kurz vor der Genehmigung des Deals stehen. Die Agentur beruft sich auf zwei mit der Sache vertraute Personen, denen zufolge die EU-Wettbewerbsbehörde jedoch Bedingungen an die Genehmigung knüpfe. 

Weitere M&A-Deals

Der Halbleiterhersteller Infineon gründet mit dem chinesischen Autobauer SAIC ein Joint Venture. Das Gemeinschaftsunternehmen wird unter dem Namen SIAPM firmieren und seinen Hauptsitz in Shanghai haben. Wir Infineon mitteilte, wird das hessische Unternehmen 49 Prozent an dem Joint Venture halten. Die übrigen 51 Prozent gehen an SAIC. Das neue Unternehmen soll Leistungshalbleiter-Lösungen für Elektrofahrzeuge in China anbieten.

Der Schweizer Bonbonhersteller Ricola beteiligt sich an dem Joint Venture CFP Brands. Zu den weiteren Partnern des Gemeinschaftsunternehmens gehören die Süßwarenhersteller Perfetti van Melle und Fisherman’s Friend. Das Joint Venture agiert unter anderem als Marketing und Vertriebsgesellschaft für die Marken Mentos und Chupa Chups. CFP Brands soll eigenen Angaben zufolge ab dem 1. Januar 2019 auch den Vertrieb und das Marketing für Ricola übernehmen. Das Bundeskartellamt muss der Transaktion noch zustimmen.

Der Online-Modehändler Zalando ist bei dem Hersteller von Regal- und Kommissionierungsrobotern Magazino eingestiegen. Zalando kündigte an, dass es künftig die Roboter des Startp-ups in seinen Lagern einsetzen will. Magazino konnte bereits im Vorfeld den Elektronikkonzern Siemens als Großinvestor gewinnen. Die Münchener sind mit 49 Prozent an Magazino beteiligt. Zu den weiteren Investoren gehören Fiege Logistik und Cellcom. Mit dem Erlös will Magazino nach eigenen Angaben seinen Vertrieb im In- und Ausland ausbauen sowie die Entwicklung seiner Roboter fortführen.

Der Autobauer Daimler hat sich gemeinsam mit der US-amerikanischen Venture-Kapital-Gesellschaft Mizmaa Ventures im Rahmen einer Finanzierungsrunde an dem Start-up Anagog beteiligt. Das israelische Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge eine Software entwickelt, die das Nutzerverhalten mit Hilfe von Sensoren direkt im Smartphone analysiert und künftige Bewegungsszenarien vorhersagt.

Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 wird seinen Anteil an dem Berliner Erotik-Shop Amorelie aufstocken, wie das Onlineportal „Gründerszene“ berichtet. Demnach plane das Unternehmen seinen Anteil von 75 Prozent auf 98 Prozent auszuweiten. Die restlichen zwei Prozent der Anteile sollen dann bei Amorelie-Mitgründerin Lea-Sophie Cramer liegen.

Der bayerische Kerzenhersteller Gala Kerzen übernimmt Ramesh Flowers, einen indischen Hersteller und Exporteur von Lufterfrischern, Kerzen und Dekorationsartikeln. Bei Gala Kerzen handelt es sich um ein Portfoliounternehmen des Private-Equity-Investors Equistone.  Mit der Übernahme des indischen Unternehmens will Gala Kerzen nach eigenen Angaben sein Sortiment erweitern sowie seine Reichweite ausbauen. Ramesh Flowers beschäftigt knapp 3.000 Mitarbeiter in Indien und den USA.

Der Finanzinvestor Deutsche Private Equity hat einen Mehrheitsanteil an VTU Engineering erworben. Das Unternehmen ist ein Anlagenplaner für die Prozessindustrie und besitzt 20 Standorte in Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien und Rumänien. Eigenen Angaben zufolge beschäftigt VTU rund 400 Mitarbeiter.

Der Finanzinvestor Capiton hat ISPIN, einen Spezialisten für IT-Securityprodukte, erworben. Das Schweizer Unternehmen ISPIN wurde 1999 gegründet. Gemeinsam mit Capiton will das Unternehmen nach eigenen Angaben sein Wachstum über die Schweiz hinaus fortsetzen. Das Beratungshaus Rautenberg & Company (Federführung: Jens Moritz) hat Capiton bei der Transaktion beraten.

Die Private-Equity-Gesellschaft Auctus Capital Partners hat DPH Dental Partner Holding, eine Gruppe von Dentallaboren und Serviceunternehmen, sowie die Zahnarztkette Zahnstation an den Konkurrenten Nordic Capital verkauft. DPH verfügt über 35 Labore in Deutschland und über drei Standorte in Norwegen. Die M&A-Beratungsgesellschaft Harris Williams & Co. stand Auctus bei dem Verkauf beratend zur Seite.

Die Bremer Zech Group und der Finanzinvestor Bitstone Capital haben in das Stuttgarter Unternehmen BIMwelt Systems Group investiert. Die BIMwelt Systems Group ist eigenen Angaben zufolge ein Spezialist im Bereich 3D Building Information Modeling (BIM). BIM ist eine Planungsmethode, bei der alle Beteiligten eines Planungsprozesses in unterschiedliche Projekte integriert und vernetzt werden. Dadurch können sie auf alle relevanten Bauteilinformationen zugreifen. Nach Unternehmensangaben will die BIMwelt Systems Group durch das Investment unter anderem ihre technische Plattform ausbauen.

Das Softwareunternehmen Beta Systems Software übernimmt wesentliche Vermögensgegenstände des Konkurrenten Auconet und Auconet Technologies. Darüber hinaus erwirbt Beta Systems Software im Zuge der Transaktion auch die Tochtergesellschaften Asdis Solutions, Auconet Austria und Auconet Inc. Mit der Übernahme beabsichtigt das Unternehmen nach eigenen Angaben sein Produktportfolio zu ergänzen. Auconet soll als eigenständiger Teilkonzern weitergeführt werden. Die Wirtschaftskanzlei Oppenhoff & Partner hat Beta Systems Software bei der Transaktion beraten.

Der Automobilzulieferer Bosch übernimmt über seine Tochtergesellschaft Rexroth seinen Vertriebspartner Hytec Holdings. Das Unternehmen mit Sitz in Südafrika produziert Hydraulik- und Automationslösungen. Eigenen Angaben zufolge erwirtschaftete Hytec im vergangenen Geschäftsjahr mit 770 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 86 Millionen Euro.

Das Softwareunternehmen RIB Software erwirbt 51 Prozent der Anteile des Konkurrenten Datengut. Im Zuge der Transaktion beteiligt sich RIB Software an einer neuen Gesellschaft, die auf die Weiterentwicklung von mobilen und innovativen Lösungen unter Anbindung an eine von RIB Software entwickelten Technologie fokussiert ist. Datengut beschäftigt knapp 50 Mitarbeiter.

JXNMM, eine Tochtergesellschaft des japanischen Unternehmens JX Nippon Mining & Metals hat den Geschäftsbereich Tantalum & Niobium Powders vom deutschen Industriekonzern H.C. Starck übernommen. Die Wirtschaftskanzlei Milbank, Tweed, Hadley & McCloy (Federführung: Norbert Rieger und Andrea Eggenstein) hat H.C. Starck beim Verkauf beraten. JX Nippon Mining & Metals wurde von der Anwaltskanzlei Arqis (Federführung: Shigeo Yamaguchi und Meiko Dillmann) unterstützt.

Die private Klinikgruppe Sana Kliniken hat die auf Orthopädie und Geriatrie spezialisierte Fabricius-Klinik in Remscheid übernommen. Bei dem Verkäufer handelt es sich um die Cherubine-Willimann-Stiftung Arenberg. Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Mazars hat Sana Kliniken bei der Übernahme beraten.

Der Automobilzulieferer Mahle verkauft seinen 33,33 Prozent-Anteil an dem Joint Venture Hella Behr Plastic Omnium (HBPO). Der französische Kunststoffverarbeiter Plastic Omnium erwirbt den Mahle-Anteil und hält künftig 66,66 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen. Eigenen Angaben zufolge erwirtschaftete HBPO im Geschäftsjahr 2017 mit 2.200 Mitarbeitern einen Umsatz von 2 Milliarden Euro. Die Anwaltskanzlei Clifford Chance hat Mahle beim Verkauf der Anteile beraten.

Die Beteiligungsgesellschaft BWK steigt mit einer Minderheitsbeteiligung bei Cruise Vision, einem Anbieter von Foto- und Videoprodukten auf Hochseekreuzfahrtschiffen, ein. Das Schenefelder Unternehmen beschäftigt eigenen Angaben zufolge 14 feste und 95 freie Mitarbeiter. Die Anwaltskanzlei Arqis (Federführung: Christof Alexander Schneider) hat BWK bei der Transaktion beraten. 

andreas.mehring[at]finance-magazin.de

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