A.T.U: Der lange Weg zur Restrukturierung

Der Finanzinvestor KKR, die Bond-Investoren und sogar später eingestiegene Hedgefonds verloren viel Geld bei A.T.U. – die Chronologie einer langen Krise.

05.12.2013

A.T.U: Befreiungsschlag für klamme Werkstattkette

Anfang der Woche hatte A.T.U noch den Kupontermin geschoben, jetzt liegt eine Finanzierungslösung auf dem Tisch. Die Schulden sollen um 600 Millionen Euro gesenkt werden, neues Eigenkapital ist zugesagt.

Die Mieten für die A.T.U-Werkstätten sind dem Kaufinteressenten Mobivia zu hoch. Bei dem Thema hat auch die Deutsche Bank ein Wort mitzureden.
14.10.2016

Deutsche Bank redet bei A.T.U-Übernahme mit

Der Verkauf der Werkstattkette A.T.U an den französischen Wettbewerber Mobivia hängt offenbar auch an der Deutschen Bank: Viele der Immobilien, in denen A.T.U die Werkstätten betreibt, gehören dem Bankhaus sowie einem Hedgefonds. Ohne ihre Zugeständnisse könnte der Deal platzen.

24.10.2013

A.T.U verkündet Durchbruch bei Restrukturierung

Für die Werkstattkette A.T.U zeichnet sich eine Lösung bei der Restrukturierung des angeschlagenen und hochverschuldeten Unternehmens ab. Die PE-Investoren KKR und Centerbridge sowie das Management haben sich auf grundlegende Rahmenbedingungen eines umfangreichen Schuldenabbaus verständigt.

Auto Teile Unger kämpft seit Jahren mit hohen Mieten für die Filialen und hat turbulente Zeiten hinter sich. Nun wird ATU an den französischen Marktführer Mobivia verkauft. Doch die hohen Mieten könnten den Deal noch platzen lassen.
21.09.2016

Hedgefonds verkaufen ATU nach Frankreich

ATU wird französisch. Die Hedgefonds Centerbridge, Babson Capital und Goldman Sachs verkaufen den deutschen Werkstattbetreiber an die Mobivia Gruppe. Doch eine Klausel lässt den Franzosen ein Hintertürchen offen, das den Deal noch aushebeln könnte.

Bald auch in der Hand des PE-Investors Centerbridge? Angeblich will KKR den Großgläubiger Centerbridge bei A.T.U mit ins Boot holen.
08.08.2013

Haircut bei A.T.U? PE-Investor KKR und Centerbridge verhandeln

Der PE-Investor KKR macht bei der Sanierung von A.T.U offenbar Fortschritte. Insidern zufolge laufen Gespräche über einen Einstieg des Großgläubigers Centerbridge. Alles läuft auf einen Schuldenschnitt hinaus, wie FINANCE bereits im März gemutmaßt hatte. Für beide Finanzinvestoren wäre das eine ungewöhnliche Situation. Viele Fragen sind offen, doch die Zeit drängt.

Die A.T.U-Chefs Christian Sailer (links) und Norbert Scheuch kämpfen um den Turnaround. Trotz des Haircuts sind noch nicht alle finanziellen Altlasten bereinigt.
07.04.2015

ATU: „Debt-Restrukturierung war der Befreiungsschlag“

Rund 16 Monate nach dem Haircut steckt die Werkstattkette A.T.U noch immer mitten in der Restrukturierung. Zwar rücken schwarze Zahlen in den Blick, aber ATU-CEO Norbert Scheuch und CFO Christian Sailer hadern mit einem Immobiliendeal von Alteigentümer Peter Unger, der ihnen jetzt zu schaffen macht.

Im Januar hat A.T.U einen Kraftakt hinter sich gebracht: Die Bilanz wurde deutlich entschuldet, Investoren rund um die Hedgefonds Centerbridge haben die Werkstattkette übernommen.
28.02.2014

A.T.U: Zweifel am Turnaround

Die Werkstattkette A.T.U hat die finanzielle Restrukturierung unter Dach und Fach gebracht. Doch auch nach dem Kraftakt mehren sich die kritischen Stimmen, die am langfristigen Überleben zweifeln. Die Werkstattkette steuert jetzt mit einem drastischen Sparprogramm entgegen.

A.T.U: CFO Christian Sailer kehrt in Geschäftsführung zurück
28.01.2014

A.T.U: CFO Christian Sailer kehrt in Geschäftsführung zurück

Die Werkstattkette A.T.U beruft nach der finanziellen Neuausrichtung ihren Finanzchef Christian Sailer wieder in die Geschäftsführung. Gleichzeitig ernennt sie den ehemaligen Chef des Betonpumpenherstellers Putzmeister übergangsweise zum CEO. Nun muss die neue Führungsspitze ein neues Geschäftsmodell für die Werkstattkette finden.