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CFO vor der Wahl: Matthias Kosch, Blue Cap

Ein Frühaufsteher, der auch in ausgewählten sozialen Netzwerken unterwegs ist: Matthias Kosch, CFO der Beteiligungsgesellschaft Blue Cap, beantwortet den FINANCE-Fragebogen. Foto: Blue Cap
Ein Frühaufsteher, der auch in ausgewählten sozialen Netzwerken unterwegs ist: Matthias Kosch, CFO der Beteiligungsgesellschaft Blue Cap, beantwortet den FINANCE-Fragebogen. Foto: Blue Cap

Kopfrechnen oder Taschenrechner?
Überschlägig geht es im Kopf am schnellsten. Sobald es in die Details geht, ist Excel sehr hilfreich. Wichtig ist dabei, die Zusammenhänge und die Bedeutung der Zahlen richtig zu interpretieren. 

Soziale Online-Netzwerke: nutzen oder lieber nicht?
Definitiv ja. Soziale Netzwerke gehören heute dazu. Im beruflichen und privaten Alltag können sie die Kommunikation erleichtern oder Denkanstöße geben. Es kommt jedoch auf die richtige Auswahl an.

Das Ordnungssystem auf dem Schreibtisch: verstehen nur Sie oder verstehen auch andere?
Mein Schreibtisch ist in der Regel leer. Wir haben bei Blue Cap schon vor einiger Zeit auf ein papierloses Büro umgestellt. Alle Arbeitsdateien und Dokumente liegen digital auf dem Laufwerk, und meine Aufgaben sowie Termine plane ich in Outlook. Selbst Unterschriften leisten wir in der Regel digital.

„Schon während meines Studiums in Spanien habe ich gutes Essen schätzen gelernt.“

Matthias Kosch, CFO, Blue Cap

Arbeit: 40 oder 80 Stunden?
Irgendwo dazwischen. Wichtig ist dabei, die persönliche Work-Life-Balance im Blick zu behalten und am Abend aus dem Büro zu gehen mit dem Gefühl, etwas Produktives erreicht zu haben.

Telefonieren oder Mailen?
Ich schreibe gerne E-Mails, alleine schon wegen der Wiedervorlagefunktion. Allerdings kann man komplexe oder persönliche Sachverhalte telefonisch oder im Video-Call besser besprechen.

Gourmetmenu oder Currywurst?
Schon während meines Studiums in Spanien habe ich gutes Essen schätzen gelernt. Es muss aber definitiv kein Gourmetmenü sein.

Überstunden: früher anfangen oder länger bleiben?
Ich bin Frühaufsteher. Ob früher anfangen oder länger bleiben ist jedoch oftmals projektabhängig. Viel wichtiger ist es, den Arbeitsablauf produktiv zu gestalten.

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Wie fährt es sich besser: Taxi oder eigenes Auto?
… nachhaltig und vielfach schneller fährt es sich in der Stadt mit dem Fahrrad. Ich bin auch gerne mit der Bahn unterwegs.

Reisen: Bungee-Jumping oder Strandkorb?
Eine Reise muss nicht langweilig sein. Man muss aber auch nicht gleich Kopf und Kragen riskieren. Ich reise gerne, soweit es die Zeit erlaubt, und ein aktiver Urlaub ist genau das Richtige für mich. Da ich fließend Spanisch spreche, war ich schon in vielen Ländern Mittel- und Südamerikas.

Fußball: Schauen oder spielen?
Eher Basketball oder Tennis, und dann lieber spielen als schauen.

Für Notizen: Zettel und Stift oder Tablet und Smartphone?
Es kann auch mal Zettel und Stift sein. Dann landen meine Notizen aber in Onenote.

Kaffee oder Tee? 
Ich würde mich ungern entscheiden müssen.

„In einem starken Team laufen angestoßene Projekte auch während des Urlaubs gut weiter.“

Matthias Kosch, CFO, Blue Cap

Der CFO: Stratege oder Spezialist?
Der CFO eines mittelständischen Unternehmens sollte eher ein Treiber sein, der Probleme erkennt und an Lösungen mitwirkt. Dafür sind sowohl strategische Fähigkeiten als auch Fachkenntnisse notwendig. Er ist in der Regel daher ein Generalist. Ein starkes Finance-Team hinter dem CFO ist jedoch unerlässlich.

Controlling: Bottom-up oder Top-down?
Beide Prinzipien ergänzen sich. Ein CFO sollte wesentliche KPIs Top-down definieren, um den Überblick zu behalten. Zielgerichtete Analysen sind jedoch meist nur Bottom-up möglich.

Mails checken im Urlaub: ja oder nein?
In einem starken Team laufen angestoßene Projekte auch während des Urlaubs gut weiter. Es lassen sich jedoch auch im Urlaub Zeitfenster für eine Abstimmung mit dem Team oder mit Geschäftspartnern finden. Das gehört heutzutage dazu.

redaktion[at]finance-magazin.de

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