Ein volatiles Marktumfeld, ein krasser Wettbewerbsdruck und nun auch noch höhere Eigenkapital-Vorgaben der EZB für das ein oder andere Finanzinstitut – aus Bankensicht gab es durchaus schon einmal bessere Zeiten für das Leveraged-Finance-Geschäft. Vor allem Letztere dürften dafür sorgen, dass der Appetit auf das risikoreichere Geschäft mit hochverschuldeten Konzernen 2023 bei den hiesigen Banken noch weiter abnehmen dürfte. So plante etwa die Deutsche Bank Berichten zufolge bereits Ende vergangenen Jahres Einschnitte im eigenen Leveraged-Loans-Geschäft. Zum Jahreswechsel hat zudem die EZB die harten Kernkapitalanforderungen für das Geldhaus erhöht.
Trotz der der aktuell nicht gerade einfachen Marktsituation ist Daniel Rudnicki-Schlumberger, Head of Leveraged Finance EMEA bei JP Morgan, jedoch zuversichtlich, was die längerfristigen Aussichten für Leveraged Finance betrifft. In diesem Segment will die US-Bank, die im Geschäft mit hiesigen Firmenkunden zuletzt den Wachstums-Turbo gezündet hat, auch im deutschen Markt wachsen – und schielt dabei offenbar vor allem auf Tickets, die ihre Mitbewerber liegen lassen müssen.
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