M&A-Deals: Infineon, Deutsche Börse, Tengelmann: Der Halbleiterhersteller Infineon will den Branchenkollegen Wolfspeed für knapp 770 Millionen Euro übernehmen.

Infineon Technologies

15.07.16
Deals

M&A-Deals: Infineon, Deutsche Börse, Tengelmann

Der Halbleiterhersteller Infineon will einen US-Wettbewerber kaufen, die Deutsche Börse senkt die Mindestannahmequote für den LSE-Deal und Edeka bangt um die Übernahme von Kaiser’s Tengelmann. Diese und andere M&A-Deals finden Sie in unserem FINANCE-Wochenrückblick.

Infineon plant Übernahme von Wolfspeed

Der Halbleiterhersteller Infineon Technologies will von dem US-Wettbewerber Cree die Sparte Wolfspeed Power and RF für 850 Millionen US-Dollar (rund 770 Millionen Euro) übernehmen. Mit dem M&A-Deal will der Dax-Konzern seine Position im Markt für Leistungselektronik ausbauen und wird nach eigenen Angaben das weltweit umfassendste Angebot an Verbindungshalbleitern aufweisen.

Der Geschäftsbereich Wolfspeed hat in den zwölf Monaten bis zum 27. März einen Pro-Forma-Umsatz in Höhe von 173 Millionen US-Dollar (rund 156 Millionen Euro) erzielt. Den Kaufpreis beschrieb Finanzchef Dominik Asam in einer Telefonkonferenz als „sportlich“. Bis 2020 soll das Wolfspeed-Geschäft jährlich rund 20 Prozent wachsen und sich damit verdoppeln, sagte Vorstandschef Reinhard Ploss. CFO Asam finanziert den Deal über Kredite in Höhe von 720 Millionen US-Dollar sowie einen Teil in Höhe von 130 Millionen US-Dollar aus Barmitteln.

Deutsche Börse will bei LSE-Deal auf Nummer sicher gehen

Die Deutsche Börse will den Zusammenschluss mit der London Stock Exchange (LSE) unbedingt abschließen. Daher hat die Börse die Mindestannahmequote von 75 auf 60 Prozent gesenkt. Die Frist zur Annahme des Fusionsangebotes hat sich dadurch bis zum 26. Juli verlängert.

Mit der Anpassung will CFO Gregor Pottmeyer sicherstellen, dass auch Indexfonds die Fusion unterstützen und ihre Aktien verkaufen. Dies tun solche Fonds bei öffentlichen Übernahmen häufig nur, wenn Annahmeschwellen überschritten sind. Dies sollte möglich sein, da bis zum 13. Juli rund 53 Prozent der Aktionäre der Übernahme zugestimmt hatten. Zudem unterstützt die Deutsche Bundesbank die Pläne, wie Reuters berichtete. Bundesbank-Chef Andreas Dombret sieht in der Fusion eine wichtige Verbindung zwischen den Volkswirtschaften. Allerdings müssen die Aufsichtsbehörden noch grünes Licht geben. Ein Kriterium dafür sei aus BaFin-Sicht die Verlagerung des neuen Firmensitzes von London nach Frankfurt.

Tengelmann-Deal könnte scheitern

Edeka bangt um die geplante Übernahme der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat den langwierigen M&A-Prozess vorläufig gestoppt. Grund ist die Ministererlaubnis, die Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel erteilt hatte, obwohl das Kartellamt und die Monopolkommission gegen den Deal sind. Diese sei rechtswidrig, wie das Gericht bekanntgab. Die beiden Lebensmittelhändler können nun bei Gericht nur noch eine Nichtzulassungsbeschwerde gegen die Entscheidung erreichen. Der Lebensmittelhändler Rewe, der über die Rewe-Zentralfinanz und Rewe Markt an der Beschwerde vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf beteiligt war, wurde dabei durch die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer beraten.

PE-Investor Advent veräußert Thalia

Das Private-Equity-Haus Advent hat den Buchhändler Thalia veräußert. Neue Eigentümer sind die Verlegerfamilie Herder, die Unternehmerfamilie Kreke, der Digitalunternehmer Leif Göritz und Thalia-Chef Michael Busch. Wie hoch der Kaufpreis ist, gaben die Käufer nicht bekannt. Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Unternehmerkreise berichtete, soll es sich um einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag handeln. Als Berater waren unter anderem die IEG Investmentbank und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ebner Stolz tätig. Advent hatte zudem die Kanzlei Hengeler Mueller mandatiert. Für den Herder-Verlag war die Kanzlei Friedrich Graf von Westphalen unter Federführung von Gerhard Manz beratend tätig.

K+S kauft chinesischen Düngemittelhersteller

K+S will für einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag Huludao Magpower Fertilizers übernehmen, einem chinesischen Hersteller von magnesiumsulfathaltigen Düngemitteln. K+S unternimmt damit eigenen Angaben zufolge einen bedeutenden Schritt bei der Expansion nach Asien. Der Vollzug der Transaktion wird für Ende des Jahres erwartet.

Holtmeyer Corporate Finance und Capitalmind fusionieren

Die Corporate-Finance-Beratung Capitalmind übernimmt Holtmeyer Corporate Finance. Matthias Holtmeyer wird in diesem Zuge Partner von Capitalmind und leitet den neuen Standort Berlin. Bevor Matthias Holtmeyer 2010 Holtmeyer Corporate Finance gründete, war er Partner bei KPMG. Er berät unter anderem im Bereich Healthcare. In diesem Sektor will Capitalmind wachsen. Das Unternehmen hat sich erst im Frühjahr durch den Zusammenschluss mit Equitygate als europaweit tätige Corporate-Finance-Beratung aufgestellt.

LafargeHolcim veräußert indisches Tochterunternehmen

Der Zementkonzern LafargeHolcim will sein Tochterunternehmen Lafarge India an den indischen Mischkonzern Nirma verkaufen. Die Unternehmen haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Der M&A-Deal ist rund 1,4 Milliarden Euro schwer. Die indischen Behörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

Der Deal umfasst drei Zement- und zwei Mahlwerke in Indien. Den Erlös aus dem Verkauf will LafargeHolcim verwenden, um Schulden zu reduzieren.

Monsanto wendet sich wieder BASF zu

Der US-Saatguthersteller Monsanto, den Bayer eigentlich als M&A-Target auserkoren hat, sieht sich selbst nach möglichen Deals um. Der Konzern prüft der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge mögliche M&A-Deals und spreche dabei auch mit BASF über einen Kauf der Agrochemiesparte des deutschen Chemiekonzerns.

Kommt der Kauf zustande, würde BASF wahrscheinlich in Monsanto-Aktien bezahlt werden, so Bloomberg unter Berufung auf Insider. Allerdings laufen auch die Verhandlungen mit Bayer weiter. Bislang findet Monsanto das 55 Milliarden Euro schwere Angebot von Bayer deutlich zu niedrig.

Mittlerweile hat der Dax-Konzern das Angebot noch einmal leicht erhöht: Bayer bietet jetzt statt 125 Dollar je Monsanto-Aktie, statt zuvor 122 Dollar, wie das Unternehmen am gestrigen Donnerstag mitgeteilt hatte. Die Offerte ist damit umgerechnet 56 Milliarden Euro schwer. Die Leverkusener begründen die Aufstockung damit, dass vertrauliche Gespräche neue Informationen ergeben hätten, die ein höheres Angebot rechtfertigten.

SAF-Holland will Konkurrenten Haldex übernehmen

Der Nutzfahrzeugzulieferer SAF-Holland plant die Übernahme des schwedischen Konkurrenten Haldex für rund 450 Millionen Euro. Der Deal hat nach Unternehmensangaben ein Ebit-Multiple von 12,9x, was über dem Branchendurchschnitt liegt. Allerdings ist die Transaktion für SAF-Holland strategisch wichtig. CEO Detlef Borghardt und CFO Wilfried Trepels wollen damit die Marktposition stärken und zum Vorreiter werden. Die Kanzlei Noerr berät die Transaktion.

Allerdings muss sich SAF-Holland wohl auf einen Bieterkampf einstellen, denn Haldex liegt nach eigenen Angaben noch ein weiteres nicht bindendes Angebot vor. Wer der Bieter ist, gab das Unternehmen jedoch nicht bekannt.

Perusa kauft Senator von Merz

Der PE-Investor Perusa Partners übernimmt den Werbeartikelhersteller Senator von der Merz-Gruppe. Merz will sich durch den Verkauf weiter auf seine Geschäftsbereiche Ästhetik und Neurotoxine konzentrieren. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Allerdings soll der Firmensitz in Groß-Bieberau erhalten bleiben. Auch das Management wird nicht ausgetauscht. Senator erzielte im vergangenen Geschäftsjahr mit 350 Mitarbeitern Umsätze in Höhe von rund 50 Millionen Euro.

M&A-Personalien

Michael Rieder, Partner der M&A-Beratung IMAP M&A Consultants, ist im Alter von 52 Jahren verstorben. Ärzte hatten bei ihm zuvor eine aggressive Leukämieerkrankung festgestellt. Rieder war seit der Gründung von IMAP vor 19 Jahren mit dabei und seit zehn Jahren Partner. Er leitete den Bereich Energie- und Chemieindustrie von IMAP.

Die Wirtschaftskanzlei Dentons hat Federico Sutti zum Leiter des neuen Standorts in Rom ernannt. Er leitet als Managing Partner Italien außerdem das Mailänder Büro. Partner am neuen Standort sind der auf Kartellrecht spezialisierte Michele Carpagnano und Luca Pocobelli, der zum Gesellschaftsrecht berät.

Thomas Kühl wechselt von Baker Tilly Roelfs zu Value Trust. Er wird als Managing Director im Frankfurter Büro einsteigen. Kühl war 15 Jahre lang bei KPMG und Baker Tilly Roelfs tätig, wo er als Partner unter anderem bei Bewertungsfragen und Transaktionsstrukturen beraten hat.

Weitere M&A-Deals

Das Wirtschaftsprüfungsunternehmen EY hat die Strategieberatung Innovalue übernommen. Das Beratungshaus mit Sitz in Hamburg beschäftigt 65 Mitarbeiter an den Standorten Hamburg, Frankfurt und London. Nach der Übernahme wird das Geschäft unter dem Namen EY Innovalue weitergeführt. Mit dem M&A-Deal will EY sein Beratungsgeschäft im Bereich Finanzdienstleistungen stärken.

Unternehmens Invest hat 25 Prozent der Anteile des SAP-Beratungshauses All for one Steeb gekauft und ist somit neuer Mehrheitsaktionär. Für Unternehmens Invest ist es der größte Zukauf in der Konzerngeschichte. All for one Steebs Börsenwert liegt bei knapp 280 Millionen Euro. Verkäufer des Aktienpakets ist die österreichische Beteiligungsgruppe Pierer Industrie. Am Freitagnachmittag teilte All for one Steeb mit, dass Unternehmens Invest nun mehr als 50 Prozent der Aktien hält. Pierer-CFO Friedrich Roithner zieht sich Mitte August aus dem Aufsichtsrat von All for one Steeb zurück, schreiben die Filderstädter. Für ihn nachrücken soll Paul Neumann, Vorstand bei Unternehmens Invest.

Der Private-Equity-Investor H.I.G. Capital hat den Zelthersteller Losberger veräußert. Käufer des Unternehmens sind von dem europäischen Investmenthaus Gilde Buy Out Partners beratene Fonds sowie das Management von Losberger. Beraten wurde die Transaktion von Latham & Watkins. Der endgültige Abschluss des M&A-Deals steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Kartellbehörden. Über das Transaktionsvolumen wurde Stillschweigen vereinbart. H.I.G. Capital hatte Losberger 2011 gekauft und seitdem fünf Add-on-Akquisitionen im In- und Ausland durchgeführt.

Der chinesische Konzern ChemChina will sich den Syngenta-Deal nicht durch die Lappen gehen lassen. Das Unternehmen hat die Annahmefrist für sein Übernahmeangebot erneut verlängert – nun bis 13. September. ChemChina hat die Frist bereits einmal verlängert und will dies so lange tun, bis alle Bedingungen erfüllt sind. Das schließt auch die aufsichtsrechtlichen Genehmigungen ein.

Der Stahlkonzern ThyssenKrupp verhandelt laut dpa mit dem indischen Mischkonzern Tata. Ziel einer möglichen Zusammenarbeit sei es, in der wirtschaftlich schwierigen Situation zukunftsfähig zu bleiben. Die Unternehmen erwägen die Gründung eines Joint Ventures. Allerdings seien die Gespräche noch in einem frühen Stadium.

Wenige Stunden vor dem Auslaufen eines Übernahmeangebots für Kuka-Aktien hat der chinesische Investor Midea eine Dreiviertel-Mehrheit bei dem Roboterhersteller erreicht. Wie Midea am Freitag berichtete, halte der Hausgerätehersteller inzwischen 76,4 Prozent an dem Augsburger Unternehmen. Noch bis Freitag um Mitternacht konnten die bisherigen Kuka-Aktionäre zunächst ihre Papiere zum Stückpreis von 115 Euro an Midea verkaufen, an der Börse wurde die Papiere am Freitag bei 106,70 Euro gehandelt.

Der Handelskonzern Metro übernimmt den französischen Lieferservice Pro à Pro vom belgischen Handelsunternehmen Colruyt, wie Reuters berichtete. Den Kaufpreis nannte Metro nicht. Wie Reuters unter Berufung auf Insider berichtete, soll das Dealvolumen bei rund 200 Millionen Euro liegen.

Der Werbevermarkter Ströer erwirbt eine 51-prozentige Mehrheit an dem auf Kosmetik spezialisierten Digital-Commerce-Unternehmen BHI Gruppe. Die übrigen Anteile behalten die bisherigen Eigentümer. BHI erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 35 Millionen Euro. Das Bundeskartellamt muss dem Deal noch zustimmen. Beraten wird Ströer bei der Transaktion durch Acxit Capital Partners.

Der Autobauer Daimler veräußert sein Geschäft mit Seitenwellen an den Automobilzulieferer Ifa Rotorion. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Der Verkauf der Sparte ist Teil von Daimlers Plan, sein Mercedes-Benz-Werk in Untertürkheim zu modernisieren.

Der Druckmaschinenbauer Koenig & Bauer kommt bei der angekündigten Übernahme des spanischen Stanzmaschinenherstellers Iberica voran. Koenig & Bauer und der bisherige Eigner Cerutti Group haben die Kaufverträge unterzeichnet. Die Unternehmen gaben jedoch keine Details bekannt.

Der Finanzinvestor Auden, der aus dem ehemaligen Modeunternehmen Kilian Kerner hervorgegangen ist, hat sich mit Wirkung zum 1. April mit 17 Prozent an der Bewertungsplattform ProvenExpert, die von dem Unternehmen Expert Systems betrieben wird, beteiligt. Auden ist der erste Investor des Unternehmens neben den Gründern.

Die Bitburger Holding hat 49 Prozent an der Poli-Tape Unternehmensgruppe erworben, die Textil-Transferfolien und Digitaldruck-, Plotter- und Laminierfolien herstellt. Verkäufer der Anteile ist der PE-Investor Capiton. Die Transaktion muss noch durch die Kartellbehörden freigegeben werden. Capiton wurde durch BMH Bräutigam & Partner beraten.

Der chinesische Automobilzulieferer Zhongding Group hat die auf Antriebs- und Steuerungstechnik spezialisierte AMK Holding im Zuge eines Share Deals übernommen. Als Berater hatte die AMK Holding Ebner Stolz sowie die Kanzlei Luther Rechtsanwälte mandatiert. Für die Zhongding-Gruppe waren Perlitz Strategy Group unter Federführung von Matthias Litschke, die Kanzlei Rittershaus unter Leitung von Claudia Pleßke sowie Falk & Co unter Federführung von Stefan Tichy beratend tätig.

Das Beratungsnetzwerk AMO wächst durch den Beitritt von Deekeling Arndt Advisors. Das Unternehmen hat rund 70 Mitarbeiter und berät Dax- und MDax-Unternehmen sowie Mittelständler. Die Mitglieder von AMO sind auf Beratung im Bereich Strategie- und Kapitalmarktkommunikation spezialisiert und begleiten M&A-Deals.

Unit4, ein Anbieter von Unternehmensanwendungen für den Dienstleistungsbereich, übernimmt das Unternehmen Prevero, das auf Corporate Performance Management und Business Intelligence spezialisiert ist. Unit4 will mit der Übernahme zum Marktführer für entsprechende Lösungen im Finanzbereich werden. Die Wettbewerbshüter müssen der Transaktion noch zustimmen.

Der Möbelhändler Steinhoff übernimmt die britische Billighandelskette Poundland doch, nachdem diese sich zuerst gesperrt hatte. Das Poundland-Management unterstützt das Übernahmeangebot von Steinhoff, das bei 597 Millionen Pfund (rund 716 Millionen Euro) liegt. Steinhoff hat kürzlich bereits Anteile in Höhe von 23,6 Prozent zugekauft und hält derzeit etwa 30 Prozent an Poundland. Für die Übernahme müssen aber mindestens 75 Prozent angedient werden.

Das auf den Mittelstand spezialisierte Beteiligungsunternehmen Elvaston Capital hat sich mehrheitlich an MHP Software beteiligt. Als Berater war die Kanzlei P+P Pöllath + Partners für Elvaston Capital tätig. Die Feder führte Tim Kaufhold.

Das Unternehmen Intelligent Repair Solutions Holding, das dem Investor Ufenau Capital Partners gehört, übernimmt das dänische Unternehmen Pierre.dk. Beide Unternehmen bieten Smart-Repair-Dienstleistungen für Automobile an. Verkäufer sind Pierre Legarth und Maj Investment Equity. Ufenau Capital Partners hatte ein Team von Bryan Cave unter Federführung von Tobias Fenck als Berater mandatiert. Finanziert wurde die Übernahme durch ein Konsortialdarlehen der NordLB und der Bayerischen Landesbank sowie ein Nachrangdarlehen von Beechbrook Capital.

Der IT-Dienstleister Datagroup übernimmt etwa 330 IT-Experten von Hewlett Packard Enterprise in Deutschland. Die Mitarbeiter sollen künftig Dienstleistungen im Bereich SAP und Application Management für Kunden von HP erbringen. Dazu hat sich HP verpflichtet, die Dienstleistungen für einen Zeitraum von fünf Jahren und vier Monaten garantiert abzunehmen.

Bauerfeind, ein Hersteller medizinischer Hilfsmittel, hat sich mit 25 Prozent an Co.Don beteiligt und ist neuer Großaktionär des Medizintechnikunternehmens. Verkauft wurden die Anteile von Osemifaro Investments und Transnova Investments. Details des Deals sind nicht bekannt.

julia.schmitt[at]finance-magazin.de

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