Rücktritt vom Rücktritt: Fresenius will das Transfusionsgeschäft doch nicht verkaufen. Erst 2012 hatten die Essener für diese Sparte in Milliardenhöhe zugekauft.

Fresenius

20.09.19
Deals

M&A-Deals: Fresenius, Senvion, Osram

Der geplante Milliardendeal von Fresenius ist vom Tisch, die Zerschlagung von Senvion rückt in greifbare Nähe, und Osram gibt der AMS-Offerte zähneknirschend das Ja-Wort: Die spannendsten M&A-Deals der Woche finden Sie in unserem FINANCE-Rückblick.

Fresenius wird Milliardendeal doch nicht rückabwickeln

Rolle rückwärts bei Fresenius: Die Bad Homburger werden ihr Bluttransfusionsgeschäft doch nicht wie ursprünglich geplant verkaufen. Wie der Dax-Konzern mitteilte, bleibt das Geschäft mit Transfusionsmedizin und Zelltherapien (TCT) weiterhin Teil der Fresenius-Sparte Kabi, wo es unter der Einheit „Medizintechnische Produkte/Transfusionstechnologie“ läuft.

Noch im Mai schlug Fresenius andere Töne an: Damals beauftragte das Unternehmen Medienberichten zufolge die US-Investmentbank Goldman Sachs mit der Suche nach möglichen Kaufinteressenten für die TCT-Sparte. Zu einem Bieterprozess kam es dem Vernehmen nach aber nicht.

Es hätte die Rückabwicklung eines Milliardendeals werden können, denn erst 2012 übernahm Fresenius den US-Medizintechniker Fenwal für 1,1 Milliarden Dollar. Fenwal ging damals vollständig in der TCT-Sparte auf. Welchen Anteil Fenwal an der Fresenius-Sparte hat, ist nicht bekannt. Das Transfusions- und Zelltherapiegeschäft dürfte aber zu großen Teilen aus Fenwal bestehen.

Konkrete Gründe für die aktuelle Entscheidung nannten die Bad Homburger nicht. Der F.A.Z. zufolge hätte ein Verkauf an einen Wettbewerber jedoch mit kartellrechtlichen Auflagen verbunden sein können, was die Bietersuche zumindest unter Strategen erschwert haben dürfte. Fresenius nimmt im Transfusionssegment rund ein Drittel des Marktes ein.

Siemens Gamesa und Senvion sprechen über Teilverkauf

Die Zerschlagung von Senvion nimmt weiter Gestalt an: Der insolvente Windanlagenbauer verhandelt mit der deutsch-spanischen Siemens Gamesa über einen Teilverkauf seines Geschäfts. Wie Senvion bekannt gab, haben die beiden Unternehmen eine nicht-bindende Exklusivitätsvereinbarung über den Erwerb ausgewählter europäischer Service- und Onshore-Assets unterzeichnet. Dieser Vereinbarung hat der Gläubigerausschuss von Senvion bereits einstimmig zugestimmt.

Die Verhandlungen befinden sich Senvion zufolge in einem fortgeschrittenen Stadium, bis Ende des Monats erwarten die Luxemburger eine finale Entscheidung. Bis es zu dieser kommt, könne der Betrieb fortgeführt werden. Für die übrigen Geschäftsfelder prüft Senvion weiterhin Optionen und führt Verhandlungen mit Investoren fort.

Osram empfiehlt umstrittene AMS-Offerte

Im Bieterrennen um Osram zieht AMS auf die Zielgerade: Der Vorstand des Münchener Lichtkonzerns sowie „mehrheitlich auch der Aufsichtsrat“ empfehlen den Aktionären, das Übernahmeangebot des österreichischen Chipherstellers anzunehmen. Lediglich die Arbeitnehmervertreter der IG Metall im Osram-Aufsichtsrat sind gegen die AMS-Offerte.

Den Münchenern zufolge ist der Grund für die Empfehlung die finanzielle Attraktivität des Angebots, die Osram demnach höher gewichtet als die Kritikpunkte. Osram zeigt sich dennoch nicht vollends überzeugt: Es gebe noch viele offene Fragen, wie etwa zu der weiteren Strategie der Unternehmen, zu Standortfragen sowie zu möglichen Synergiepotentialen und der PMI-Strategie. Auch die geplante Akquisitionsfinanzierung ist nicht unumstritten, da mit einem hohen Leverage bei AMS verbunden.

Um für eine erfolgreiche Übernahme den Weg frei zu machen, hat AMS die Mindestannahmeschwelle herabgesetzt: Sie liegt für das AMS-Gebot bei 62,5 Prozent. Damit ist die AMS-Offerte in zwei Punkten dem Gebot der Private-Equity-Investoren Bain und Carlyle überlegen: Die Annahmeschwelle des PE-Angebots liegt bei höheren 70 Prozent. Zudem bieten Bain und Carlyle 300 Millionen Euro weniger für Osram als AMS, die 4,2 Milliarden Euro bezahlen wollen. Bislang gab es keine Bestrebungen auf PE-Seite, die Bedingungen der Offerte zu verändern.

ThyssenKrupp: Ungewöhnliches Trio steigt in Auktion ein

Ein neues Trio steigt offenbar in das Bieterrennen um die Aufzugsparte von ThyssenKrupp ein: Wie die „Financial Times“ berichtete, hat sich der Staatsfonds von Abu Dhabi Adia mit den Finanzinvestoren Advent und Cinven verbündet, um ein gemeinsames Angebot abzugeben. Wie viel Geld Adia genau verwaltet, ist nicht bekannt, Schätzungen zufolge hat der Fonds Assets under Management zwischen 500 bis 900 Milliarden US-Dollar. Der Kaufpreis der ThyssenKrupp-Sparte wird aktuell auf bis zu 15 Milliarden Euro geschätzt.

Auch den Private-Equity-Häusern Blackstone, Carlyle, CVC und KKR wird Interesse an der Vorzeigesparte der Essener nachgesagt. Ihnen stehen die beiden Strategen Hitachi und Kone gegenüber: Der japanische Industriekonzern und der finnische Thyssen-Konkurrent werden als Favoriten für den Zuschlag gehandelt. Kone hat bereits größeres Interesse bekundet. Der als Alternative zum Verkauf der Aufzugsparte geltende Börsengang von ThyssenKrupp Elevator wird mit den neuesten Entwicklungen immer unwahrscheinlicher.

Wird Cancom verkauft?

Cancom könnte ein Bietergefecht bevorstehen: Die Gründer des erst seit wenigen Wochen im MDax gelisteten IT-Dienstleisters überlegen zu verkaufen. Gegenüber der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ bestätigte Ex-CEO Klaus Weinmann „den Eingang mehrerer Interessensbekundungen“. Weinmann hält gemeinsam mit den anderen Mitgründern noch 10 Prozent an Cancom.

Dem Bericht zufolge zählen vor allem die Finanzinvestoren EQT und Permira zu den Kaufinteressenten – auch strategische Investoren wie der japanischen Telekomkonzern NTT sowie Cancoms deutscher Wettbewerber Bechtle seien mögliche Interessenten. Das Münchener Unternehmen kommt auf einen Börsen- und Unternehmenswert von rund 1,9 Milliarden Euro und erzielte 2018 mit über 3500 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro.

WiggleCRC gibt Bike24 zurück an Riverside

Keine zwei Jahre nach der Übernahme gibt der vom PE-Investor Bridgepoint finanzierte britische Online-Sportartikelhändler WiggleCRC den Dresdner Online-Fahradhändler Bike24 wieder an den Vorbesitzer Riverside zurück. Der Finanzinvestor war schon zwischen Anfang 2015 und Ende 2017 Eigentümer von Bike24. Während der ersten Beteiligung professionalisierte Riverside nach eigenen Angaben die Logistikinfrastruktur von Bike24. Nun soll der sächsische Internethändler international expandieren. Das Deal-Team von Riverside wird von Partner Michael Weber angeführt. Die Verkäuferseite wurde bei der Transaktion von GCA Altium beraten, das Closing erwarten die Unternehmen noch in diesem Jahr. Weitere Transaktionsdetails wurden nicht genannt.

Deutsche Bank steigt bei Deposit Solutions ein

Die Deutsche Bank beteiligt sich am Fintech Deposit Solutions: Das Geldhaus übernimmt 4,9 Prozent an dem Hamburger Spareinlagenvermittler. Dem „Handelsblatt“ zufolge dürfte die Investitionssumme der Deutschen Bank bei 50 Millionen Euro liegen. Die Hälfte davon soll auf Barmittel entfallen, den Rest erfüllt die Bank mit Zusatzleistungen, ergaben Recherchen des Handelsblatts.

Unter diese Zusatzleistungen fallen voraussichtlich die Vermittlung von Kunden an Deposit Solutions sowie die ausgeweitete Nutzung der Technologie des Fintechs. Trotz der möglichen strategischen Kooperation bezeichnet die Deutsche Bank den Einstieg als „reine Finanzbeteiligung“. Das Investment der Deutschen Bank lässt die Unternehmensbewertung des Fintechs zudem auf über 1 Milliarde Euro schnellen – was aus Deposit Solutions nach N26 das zweite deutsche Einhorn macht.

Grünes Licht für E.on-Innogy-Deal

Die EU-Kommission hat für den E.on-Innogy-Deal grünes Licht gegeben: Wie die Brüsseler Wettbewerbshüter mitteilten, erhält E.on unter den bereits bekannten Auflagen die Freigabe für die Übernahme der RWE-Ökostromtochter. Mit diesen Auflagen wird sichergestellt, dass der Zusammenschluss in den betroffenen Ländern „nicht zu einer geringeren Auswahl und höheren Preisen führen wird“, so Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. RWE hatte für seinen Teil des Deals bereits im Februar die Zustimmung bekommen.

Unmittelbar nach der Freigabe durch die Brüsseler Kartellbehörde hat E.on die zugesagte Innogy-Mehrheit übernommen. Damit kommen die Essener auf 90 Prozent aller Innogy-Aktien und befinden sich in Squeeze-out-Reichweite. Geplant sei nun eine „zügige und direkte Integration von Innogy in E.on“, lässt sich E.on-CEO Johannes Teyssen in einer Mitteilung zitieren.

Weitere Meldungen

Die Kinnevik-Holding senkt ihre Zalando-Beteiligung von 31 auf knapp 26 Prozent: Die Schweden haben über ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren 13,13 Millionen Aktien an institutionelle Investoren verkauft. Für den Verkauf des Aktienpakets an dem Berliner Online-Modehändler kassieren die Schweden einen Bruttoerlös von 558 Millionen Euro. Arrangiert wurde die Transaktion von den Joint Bookrunners Goldman Sachs und Credit Suisse. Hinter Kinnevik steht die Unternehmerin Cristina Stenbeck, die seit Mai Aufsichtsratsvorsitzende bei Zalando ist.

Metro kommt beim Verkauf seiner Tochter Real voran: Wie die Nachrichtenagentur „Reuters“ unter Berufung auf Insider berichtete, wollen der Großhandelskonzern und der Immobilieninvestor Redos noch in diesem Monat ihre Pläne beim Bundeskartellamt zur Prüfung vorlegen. Das Signing könnte möglicherweise schon Ende Oktober erfolgen. Die Düsseldorfer hatten Real bereits im September 2018 ins Schaufenster gestellt.

Merck nimmt die nächste Hürde beim geplanten Versum-Deal: Der für Auslandsinvestitionen zuständige US-Sicherheitsausschuss CFIUS hat der milliardenschweren Übernahme des US-Halbleiterzulieferers durch den Darmstädter Spezialchemiekonzern zugestimmt, wie Versum mitteilte. Im Juni hatten die Versum-Aktionäre dem Angebot von Merck zugestimmt, auch die US-Wettbewerbsbehörde FTC sowie wie mehrere europäische und asiatische Länder gaben bereits grünes Licht. Nun steht noch die kartellrechtliche Genehmigung aus China aus, die notwendig wird, wenn bestimmte Umsatzschwellen überschritten werden.

Die DuMont-Mediengruppe verkauft den Berliner Verlag an die Unternehmer Silke und Holger Friedrich. Wie das Verlagshaus mitteilte, übernimmt das neue Eigentümerpaar neben den beiden großen Zeitungstiteln „Berliner Zeitung“ und „Berliner Kurier“ auch das „Berliner Abendblatt“, sämtliche Digitalangebote, den Corporate Publisher mdsCreative und die Berliner Zeitungsdruckerei. Die Parteien vereinbarten Stillschweigen über den Kaufpreis. Der F.A.Z. zufolge dürfte dieser allerdings weit unter dem dreistelligen Millionenbetrag liegen, den der bereits verstorbene Alfred Neven DuMont beim Kauf gezahlt haben soll. Bereits Ende Februar dieses Jahres wurde bekannt, dass DuMont den Verkauf seiner Regionalmedien prüfen will.

Serafin kauft das europäische Geschäft mit Polycarbonatplatten von Covestro: Die Münchener Unternehmensgruppe übernimmt mit diesem Geschäftsbereich Produktionsstandorte in Belgien und Italien sowie zentrale Management- und Vertriebsfunktionen in Europa. Mit dem Verkauf, der im vierten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein soll, treibt Covestro seinen Portfolioumbau voran. Finanzielle Transaktionsdetails nennen die Parteien nicht. Die Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells (Federführung: Jens Uhlendorf) hat Covestro bei der Transaktion begleitet.

Escada soll einen neuen Eigentümer bekommen: Megha Mittal, die Besitzerin des Münchener Modehauses, sucht einen Käufer für die Luxusmodemarke. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, hat Mittal die US-Investmentbank Lazard mit der Käufersuche beauftragt. Die Inderin hatte Escada vor zehn Jahren aus der Insolvenz herausgekauft.

MPC Capital und Zeaborn gründen ein Joint Venture: Der Hamburger Asset Manager und die Bremer Schifffahrtsgesellschaft bündeln ihre Aktivitäten im Bereich Containerschiff-Chartering und Commercial Management unter der Marke Harper Petersen. Dabei bringt Zeaborn seine Aktivitäten von Harper Petersen ein, MPC das Geschäft von Contchart. Der Betrieb des Gemeinschaftsunternehmens soll am 1. November aufgenommen werden. Die Kanzlei Watson Farley & Williams (Federführung: Christian Finnern) hat Zeaborn bei der Transaktion, die noch unter dem Vorbehalt der Kartellfreigabe steht, unterstützt.

Der Private-Equity-Investor Silverfleet beteiligt sich mehrheitlich an den Schläucheherstellern Boa Purified Solutions und Boa Flexible Solutions. Verkäufer ist der deutsche Automobilzulieferer Boa. Die beiden Unternehmen firmieren künftig unter dem Namen Boa Coredux. Über die Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Silverfleet wurde von Advancy, De Brauw Blackstone Westbroek sowie Ropes & Gray, PwC, Intuitus, ERM und Aon beraten. Fremdkapital stellten Muzinich & Co und die Rabobank bereit.

Lloyd Fonds bekommt von der Bafin grünes Licht für die Übernahme von Lange Assets & Consulting. Wie Lloyd bekannt gab, ist das Inhaberkontrollverfahren abgeschlossen. Die Hamburger dürfen nun 90 Prozent der Anteile an Lange gegen die Ausgabe neuer Aktien sowie die Zahlung einer zusätzlichen Barkomponente erwerben. Zudem verfügt Lange über das Optionsrecht, die restlichen 10 Prozent „nach frühestens vier Jahren“ zu veräußern. Thomas Lange bleibt Lloyd zufolge als Geschäftsführer „langfristig gebunden“. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Die Beteiligungsgesellschaft Halder übernimmt die Mehrheit an den baden-württembergischen Unternehmen Drumag Fluidtechnik und EPH Elektronik. Die beiden Anbieter von Antriebstechnologien gehören einer Unternehmensgruppe an, die 2018 mit 145 Mitarbeitern einen Umsatz von 22 Millionen Euro erwirtschaftete. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Halder wurde bei dieser Transaktion von CMS Hasche Sigle, Luther, Deloitte, Estin, Anthesis und Euro Transaction Solutions beraten. LGT Private Debt hat die Akquisitionsfinanzierung gestellt.

Das Familienunternehmen Oetker, zu dem unter anderem der gleichnamige Lebensmittelkonzern gehört, erwägt eine Trennung vom Bankhaus Lampe. „Reuters“ zufolge prüft die Familie alle Optionen, darunter auch einen Verkauf oder eine Partnerschaft mit einem anderen Finanzdienstleister. Mögliche Interessenten habe Oetker bereits angesprochen, die Prüfung befinde sich aber noch in einem „sehr frühen Stadium“, zitiert die Agentur einen Unternehmenssprecher.

HRS übernimmt Conichi komplett: Die Kölner Hotelkette will das Berliner Start-up vollständig in das Payment-Produktportfolio integrieren. Zuvor war HRS schon vier Jahre minderheitlich an Conichi beteiligt. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Der Private-Equity-Investor EMH steigt bei Liganova ein: Die Münchener erwerben eigenen Angaben zufolge eine „signifikante Minderheitsbeteiligung“ an dem Marketing-Dienstleister und stellen zusätzlich Wachstumskapital zur Verfügung. Zur Höhe des Investments macht EMH keine Angaben. Die Liganova-Gründer bleiben auch nach dem Einstieg des PE-Investors mehrheitlich an der Unternehmensgruppe beteiligt und in der Geschäftsführung. Das Closing ist „zeitnah“ geplant.

Creditshelf übernimmt Valendo: Die Frankfurter Online-Kreditplattform übernimmt das Fintech, das zu der Finleap-Gruppe gehört. Den Kaufpreis in niedriger siebenstelliger Höhe will Creditshelf in zwei Tranchen bezahlen, wobei die Frankfurter die Option haben, beide Tranchen im Zuge zweier Sachkapitalerhöhungen zu begleichen. Den Abschluss der Transaktion planen die Unternehmen „zeitnah“.

olivia.harder[at]finance-magazin.de

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