Debeka/Montage: FINANCE

20.12.17
CFO

CFO-News: Debeka, Körber, Boehringer Ingelheim

Debeka-CFO Rolf Florian geht nach 27 Jahren im Vorstand in Rente, Stefan Kirschke folgt auf Körber-CFO Harald Vogelsang und Simone Menne hat den Pharmakonzern Boehringer Ingelheim schon wieder verlassen. Alle CFO-Wechsel der Woche finden Sie im FINANCE-Ticker.

Debeka-CFO Rolf Florian geht in Rente

Der CFO des Debeka, Rolf Florian, wird sich nach 27 Jahren im Vorstand des Versicherers Ende des Jahres in den Ruhestand verabschieden. Der 65-Jährige war insgesamt 35 Jahre für die Koblenzer tätig. Seine berufliche Karriere bei Debeka begann Florian Anfang der Achtzigerjahre als Direktionsassistent. Seit er 1991 zum CFO berufen wurde, verantwortete er neben dem Finanzressort auch den IT-Bereich. 

Von Januar des kommenden Jahres an wird Ralf Degenhart die Bereiche Finanzen und Anlagenmanagement als Vorstand leiten. Normann Pankratz zeichnet künftig für die Technik und die Versicherungsmathematik der Kranken- und Lebensversicherung verantwortlich, da der für diese Bereiche zuständige Vorstand Roland Weber die Verantwortung für das IT-Ressort vom scheidenden Finanzchef Rolf Florian übernimmt. 

Körber: Stefan Kirschke folgt auf CFO Harald Vogelsang

Stefan Kirschke ist seit dem 14. Dezember neuer Finanzchef des Technologieunternehmens Körber. Der studierte Diplom-Kaufmann hat damit die Nachfolge von CFO Harald Vogelsang angetreten, der das Unternehmen aus „persönlichen Gründen“ verlassen habe, wie die Hamburger mitteilten. Vogelsang kam im April 2016 zu Körber, nachdem er zuvor sieben Jahre als Finanzvorstand des Elektronikkonzerns Weidmüller tätig war.

Neu-CFO Kirschke ist ein Eigengewächs von Körber. Bereits seit 1995 ist er Teil des Technologieunternehmens, das zuletzt 2,2 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet hat. Zuletzt war Kirschke CFO des Körber-Geschäftsfeldes Tissue, das auf Maschinen- und Anlagentechnik für Toilettenpapier und Küchenrollen spezialisiert ist. Vor seinem Wechsel zum Hamburger Familienunternehmen war Kirschke bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young sowie in verschiedenen Managementpositionen bei einer strategischen Markenberatung tätig.

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Harald Vogelsang, Körber AG

Nach Ende seines Studiums heuert Vogelsang 1992 zunächst als Commercial Key Account Manager bei Siemens in München im Bereich Öffentliche Netze an. 1995 wird er Senior Management Consultant bei der siemensinternen Beratung. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Inhouse-Berater führt er bis 1998 eine kanbanisch gesteuerte SAP-Lösung im Bereich der Halbleiterindustrie in Malakka, Malaysia, ein und beteiligt sich an der US-Business-Initiative des Technologiekonzerns in New York, mit der Siemens seine US-Geschäfte auf- und ausgebaut hat.  Von 1998 bis 2000 führt Vogelsang als Berater ganzheitliche Benchmarking-Ansätze im Bereich Automobiltechnik ein und übernimmt in der Folge die Geschäftsführung des Joint Ventures Siemens Automobiltechnik/Mando Automotive in Seoul (Korea). Im Jahr 2000 kommt Vogelsang zurück nach Deutschland und wird persönlicher Referent von Siemens-Vorstand Edward Krubasik. In dieser Zeit betreut er unter anderem die Post-Merger-Integration von VDO in Siemens VDO und die strategische Ausrichtung von Sachs.  2001 wechselt Vogelsang schließlich als CFO zur Max Kammerer GmbH in Karben, wo er den Klimabereich auf- und ausbaut sowie Max Kammerer in die Siemens VDO AG integriert. Von hier zieht es ihn 2004 als CFO zur SAS Autosystemtechnik Verwaltungs-GmbH nach Karlsruhe. 2007 wird er Executive Vice President und CFO der Business Unit Electronics Drive-Train Sparte von VDO Automotive. In dieser Position bereitet er den IPO vor, der letztlich aber nicht abgeschlossen wird, da VDO schließlich an Continental verkauft wird. 2009 wechselt Vogelsang schließlich als Finanzvorstand zur Weidmüller-Gruppe. Im April 2016 verlässt der Manager Weidmüller und wird CFO der Körber AG. Im Dezember 2017 verlässt Vogelsang das Unternehmen wieder.

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CFO Simone Menne verlässt Boehringer Ingelheim

Simone Menne, die Finanzchefin von Boehringer Ingelheim, wird das Pharmaunternehmen Ende des Jahres nach nur 16 Monaten wieder verlassen. Menne war im September 2016 von der Lufthansa zum Familienunternehmen gewechselt. Grund für den jetzigen Abschied ist offenbar, dass sie sich mit der Gründerfamilie nicht auf eine Firmenstrategie einigen konnte. „Im Laufe des Jahres wurde in Gesprächen zur Strategie des Familienunternehmens offensichtlich, dass sich die Vorstellungen und Einschätzungen nicht immer zur Deckung bringen ließen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. 

Nachfolger von Simone Menne wird mit Wirkung zum 1. Januar Michael Schmelmer, der bisherige IT-Chef von Boehringer Ingelheim. Schmelmer ist seit 2012 für das Pharmaunternehmen tätig. Vor seinem Wechsel war er für den Chiphersteller Infineon in verschiedenen Führungspositionen tätig.

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Simone Menne, Boehringer Ingelheim GmbH & Co. KG

Menne startet 1987 in der Revisionsabteilung von ITT und wechselt 1989 als Revisorin zur Deutschen Lufthansa. Seitdem ist sie in diversen Positionen dort tätig gewesen. Ab 1992 leitet sie das Rechnungswesen für die Region Westafrika. Drei Jahre später wechselt Menne nach Deutschland zur Lufthansa Revenue Services und leitet bis 1999 die EDV, die Nutzerservices sowie ein Projekt zur Neuausrichtung der Erlös- und Leistungsrechnung des Geschäftsbereichs Lufthansa Passage. Darüber hinaus ist sie die Geschäftsführerin der Lufthansa Revenue Services.

Von 1999 bis 2004 verantwortet sie die kaufmännische Verwaltung sowie den Personalbereich, bis 2001 zunächst für die Region Südwesteuropa, später dann für Europa insgesamt. Von 2004 bis 2010 übernimmt Menne die Leitung des Finanz- und Rechnungswesens der Lufthansa Technik.

2010 wechselt Menne als CFO zur Fluggesellschaft British Midland, an der die Lufthansa beteiligt ist, bis sie 2012 zur Finanzchefin der Deutschen Lufthansa berufen wird. Neben ihrem CFO-Job beim Lufthansa-Konzern ist Menne Aufsichtsratsvorsitzende der Lufthansa Cargo AG, LSG Lufthansa Service Holding AG, Lufthansa Systems AG, sowie der Delvag Luftfahrtversicherungs AG. Außerdem ist sie Aufsichtsratsmitglied der Lufthansa Technik AG.

Im August 2016 verlässt sie auf eigenen Wunsch die Lufthansa, um sich "persönlich weterzuentwickeln". Sie geht als Finanzchefin zu dem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim. Im Dezember 2017 verlässt Simone Menne das Unternehmen wieder.

Menne bleibt weiterhin als Aufsichtsrätin für verschiedene Unternehmen tätig und widmet sich 2018 einem neuen Projekt: Sie eröffnet eine Kunstgalerie in ihrer Heimatstadt Kiel.

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Thomas Spitzenpfeil verlässt Carl Zeiss

Der langjährige CFO des Optikkonzerns Carl Zeiss, Thomas Spitzenpfeil, wird seinen im September 2018 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Er wolle „neue Aufgaben außerhalb der Zeiss-Gruppe wahrnehmen“, hieß es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Die Suche nach einem neuen Finanzvorstand sei bereits gestartet, so Carl Zeiss. 

Der 55-jährige Spitzenpfeil bekleidet seit 2010 das Amt des CFOs. In dieser Position verantwortet er unter anderem die Bereiche Finance & Controlling, IT und Auditing & Risk Management. Während seiner Amtszeit modernisierte der studierte Wirtschaftsingenieur die IT-Organisation von Carl Zeiss, platzierte einen rollierenden syndizierten Kredit über 400 Millionen Euro und stemmte 2012 die Übernahme des amerikanischen Röntgenmikroskop-Anbieters Xradia.

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Thomas Spitzenpfeil, Schenck Process GmbH

Nach seinem Studium arbeitet Thomas Spitzenpfeil zunächst in verschiedenen kaufmännischen Positionen für den Bosch-Konzern in Stuttgart. 1993 wechselt er zu VIAG nach München, wo er für zwei Jahre das Controlling des Aluminium-Bereichs leitet. Nach einer kurzen Station als Leiter des Werkscontrollings bei Kodak geht Spitzenpfeil im Jahr 1996 zur VAW-Aluminium  AG, bei der er verschiedene kaufmännische Führungspositionen wahrnimmt. 

Nach der Übernahme von VAW im Jahr 2002 durch Hydro Aluminium wird Spitzenpfeil CFO der Division Rolled Products der Hydro Aluminium GmbH, Bonn. Von 2004 bis 2010 leitet er das Finanzressort des österreichischen Zumtobel-Konzerns, bevor er Ende 2010 als Vorstandsmitglied und CFO zu Carl Zeiss nach Oberkochen wechselt, wo er acht Jahre für die Finanzen verantwortlich ist. Im Oktober 2018 wechselt Spitzenpfeil zum Messtechnikspezialisten Schenck Process und übernimmt dort den CFO-Posten.

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Buwog: CFO Andreas Segal geht nach Übernahme

Nach der geplanten Übernahme des österreichischen Immobilienkonzerns Buwog durch den Konkurrenten Vonovia wird Buwog-CFO Andreas Segal die Österreicher voraussichtlich verlassen. Segal werde die Umsetzung der Transaktion noch begleiten und zum zweiten Halbjahr 2018 ausscheiden, schrieb Buwog in einer Pressemitteilung.

Segal war vor seinem Engagement bei Buwog CFO des Wettbewerbers Deutsche Wohnen. Dort musste er ebenfalls im Zuge eines Vonovia-Angebots gehen. Kurze Zeit später hatte Segal bei der österreichischen Buwog angeheuert und dort unter anderem einen Konsortialkredit neu strukturiert.

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Andreas Segal, Gateway Real Estate AG

Andreas Segal beginnt seine Laufbahn 1998 als Rechtsanwalt, spezialisiert auf Corporate Finance und Steuerrecht. Im Jahr 2000 wechselt er in die Immobilien- und Finanzwirtschaft, zunächst als Investmentbanker im Bereich M&A bei der Commerzbank in London und Frankfurt. 2003 übernimmt er  die Leitung der kaufmännischen Geschäfte der privaten Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft Wegert Holding und ist parallel dazu Mitglied der Geschäftsleitung des Handelsunternehmens ProMarkt.

2006 wechselt er zu GSW Immobilien, zunächst als Leiter Finanzen, ab November 2006 zusätzlich als Leiter Controlling. 2007 wird er zunächst Kaufmännischer Leiter und kurze Zeit später CFO. Im August 2013 rückt Segal zum Co-CEO des Unternehmens auf. Im November 2013 wird GSW Immobilien von der Deutsche Wohnen AG übernommen, im Januar 2014 schließlich rückt Segal als CFO in den Vorstand von Deutsche Wohnen.

Im November 2015 trennen sich Segal und die Deutsche Wohnen überraschend. Ab Januar 2016 wird er CFO und stellvertretender Vorsitzender beim deutsch-österreichischen Immobilienunternehmen Buwog. Nach der Übernahme der Buwog-Mehrheit durch den Konkurrenten Vonovia zieht sich Segal im März 2018 vom CFO-Posten bei der Buwog zurück. Im Juli des gleichen Jahres verkündet der Immobilienentwickler Gateway, dass Andreas Segal ab September 2018 neuer CEO der Frankfurter wird.

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Weitere Personalien

Jan Lehman wird zum 1. Februar 2018 neuer kaufmännischer Vorstand des Fußball-Bundesligisten Mainz 05. Der 47-Jährige kommt vom Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Nielsen Sports, wo er ebenfalls Geschäftsführer war. 

Martin Adam, der CFO der Holding der Karlsberg-Brauerei, wird Anfang des kommenden Jahres neuer Geschäftsführer von Karlsberg International Getränkemanagement, der persönlich haftenden Gesellschafterin des Getränkeunternehmens Mineralbrunnen Überkingen-Teinach. Der bisherige Geschäftsführer, Frank Scheidemann, wird hingegen das Unternehmen verlassen. Mit diesem Personalwechsel setzt Karlsberg die Neuordnung des Finanzbereichs weiter um. Seit seiner Ernennung als CFO der Karlsberg-Holding im Mai dieses Jahres hatte Martin Adam den Finanzbereich der Gruppe gemeinsam mit Gerhard Theis und Frank Scheidemann geführt. Schon damals war vorgesehen, dass Adam ab 2018 den Finanzbereich alleine leiten sollte.

Elmar Heggen übernimmt offenbar zusätzlich zu seinem Posten als Finanzvorstand der Senderkette RTL das Amt des stellvertretenden Vorstandvorsitzenden, wie die Nachrichtenagentur Dow Jones berichtet. Zuvor habe sich Guillaume de Posch, der bisherige Co-CEO, dazu entschieden, von seinem Amt zurückzutreten, heißt es weiter. Dem Bericht zufolge bleibe de Posch aber Mitglied des Verwaltungsrates. 

Volker Breid wird zum 1. April 2018 neuer Geschäftsführer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er wird unter anderem die Bereiche Finanzen und Conrtolling, strategische Unternehmensentwicklung, Personal und Recht verantworten und gemeinsam mit Thomas Lindner, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, den Verlag leiten. Breid wird Nachfolger von Burkhard Petzold, der sein Amt niederlegen und in die Geschäftsführung der FAZIT-Stiftung eintreten wird.

Der Aufsichtsrat des Telekommunikationsanbieters Drillisch hat den Vertrag von CFO André Driesen vorzeitig bis Ende März 2021 verlängert. Driesen verantwortet seit April 2015 den Finanzbereich des Unternehmens und hat in dieser Zeit unter anderem die Übernahme des Konkurrenten 1&1 Telecommunication begleitet

Das Biotechunternehmen Kuros Biosciences hat Michael Grau zum neuen CFO ernannt. Grau war zuletzt als CFO des Schweizer Pharmaunternehmens Proteros Biostructures tätig. Er wird sein neues Amt bei Kuros Anfang Februar 2018 antreten und somit Nachfolger von Harry Welten, der seinen Posten nach sieben Jahren niederlegen wird. Welten wird dem Unternehmen als Verwaltungsratsmitglied erhalten bleiben.

Stephen Stamp, der CFO von Ergomed, ist zum CEO befördert worden. Ergomed ist ein britischer Dienstleister für die Pharmaindustrie. Stamp war im Januar 2016 zum Finanzchef der Briten ernannt worden. Er wird die Nachfolge von CEO Dan Weng antreten, der mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten ist. Gleichzeitig ernannte Ergomed Jan Petracek zum neuen Chef des operativen Geschäfts. Wer neuer Finanzchef wird, ist bisher nicht bekannt.

Das Schweizer Wäscheunternehmen Calida muss sich einen neuen Finanzchef suchen. Thomas Stöcklin, der bisherige Finanzchef, werde das Unternehmen Ende Juni 2018 verlassen, teilte Calida mit. Der 47-Jährige verantwortet seit 2011 die Bereiche Finanzen, Controlling und Steuern. 

Volkmar Wenger ist offenbar neuer kaufmännischer Geschäftsführer der GMB Glasmanufaktur Brandenburg und wird gemeinsam mit dem ebenso neu ernannten technischen Geschäftsführer, Torsten Schroeter, das Unternehmen leiten, wie das Onlineportal „LR-Online“ berichtet. 

Infoguard, ein Schweizer Unternehmen im Bereich der Cyber Security, hat in Raphael Kugler einen neuen CFO gefunden. Der 42-Jährige hat am 14. Dezember die Nachfolge von Roland Moos angetreten, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat. Kugler kam im Mai dieses Jahres zu Infoguard. Zuvor war er Vice President Finance bei der Schwesterfirma Crypto.

Thomas Rinne wird DIS, einem Tochterunternehmen des Personaldienstleisters Adecco Germany, weiterhin als Finanzvorstand erhalten bleiben. Sein Vertrag wurde ebenso wie der des Vorstandsvorsitzeden Peter Blersch vorzeitig um weitere drei Jahre verlängert. Der 52-jährige Rinne kam 2009 zur Adecco-Gruppe.

Dirk Hessel, der Vorstandsvorsitzende von Codon, wird sein Amt Ende des Jahres niederlegen und das Unternehmen verlassen, „um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Bis auf Weiteres wird der bisherige CFO, Ralf Jakobs, das Unternehmen als Alleinvorstand führen. Codon ist ein Spezialist der Zellzüchtung zur gelenkerhaltenden Behandlung von Gelenkknorpeldefekten.

Der Energiekonzern Innogy hat in Erhard Schipporeit einen Nachfolger für seinen scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden Werner Brandt gefunden. Innogy will den ehemaligen E.on-Finanzvorstand Schipporeit dem Amtsgericht als neuen Aufsichtsratsvorsitzenden vorschlagen. Werner Brandt wird auch sein Amt als Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Lufthansa zum Ende des Jahres aus persönlichen Gründen niederlegen. Brandt ist seit 2008 Mitglied des Aufsichtsrats der Fluggesellschaft und war zuvor unter anderem von 2001 bis 2014 Finanzvorstand des Softwarekonzerns SAP. Als sein Nachfolger im Lufthansa-Aufsichtsrat wurde Carsten Knobel vorgeschlagen. Der 48-Jährige ist seit 2012 Finanzchef des Konsumgüterherstellers Henkel.

Nach dem Wechsel des bisherigen Vorstandsvorsitzenden des Versicherers Uniqa Österreich, Hartwig Löger, in die Regierung der Republik Österreich wird der Vorstand neu strukturiert. Den Vorstandsvorsitz übernimmt ab sofort der bisherige Finanz- und Risikovorstand Kurt Svoboda. Unverändert ist Svoboda im Vorstand von Uniqa Österreich mit Finance & Risk für jene Bereiche weiterhin zuständig, die er als Finanz- und Risikovorstand (CFO/CRO) auch in der Konzernmuttergesellschaft der Uniqa-Gruppe verantwortet. Neu in den Vorstand von Uniqa Österreich zieht Peter Humer ein, der ab sofort die Vertriebsagenden übernimmt. Die Verantwortung für den Bankenvertrieb trägt unverändert Klaus Pekarek.

Michael Schlitt ist zum neuen Leiter Corporate Capital Markets and Securities in Europa der Wirtschaftskanzlei Hogan Lovells ernannt worden. Ab dem kommenden Jahr wird der 50-Jährige somit die Capital-Markets-Teams der Corporate Gruppe unter anderem in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden leiten. Schlitt ist auf die Beratung in den Bereichen Kapitalmarkt-, Aktien-, Übernahme- und Umwandlungsrecht spezialisiert. 

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