Die Gesellschafter des Flughafens Paderborn-Lippstadt ringen um dessen Zukunft.

Flughafen Paderborn-Lippstadt

25.08.20
Wirtschaft

Restrukturierungen: Airport Paderborn, MAN SE, K+S

Der Flughafen Paderborn steht vor einer unsicheren Zukunft, MAN Energy Solutions stehen Stellenstreichungen bevor, und K+S erwartet hohe Restrukturierungskosten: Die aktuellen Restrukturierungsnews im FINANCE-Überblick.

Unsichere Zukunft für Flughafen Paderborn

Die Perspektiven des Flughafens Paderborn-Lippstadt beschäftigen aktuell die Kommunalpolitiker der Region: Wie das „Westfalen-Blatt“ berichtet, schreibe der Flughafen derzeit monatlich mehr als eine Million Euro Verlust. Das Geld der Betriebs-GmbH reiche voraussichtlich noch bis etwa Mitte Oktober. Der Kreis Paderborn, der rund 56 Prozent an dem Flughafen hält, könne sich eine Neuaufstellung über eine Insolvenz in Eigenverwaltung vorstellen – danach könnte der Airport jedoch deutlich kleiner ausfallen und weniger als die Hälfte der derzeit rund 200 Mitarbeiter beschäftigen. Neben dem Kreis Paderborn sind fünf weitere Kreise sowie die Stadt Bielefeld an dem Flughafen beteiligt.

Die Gesellschafter bezuschussen den Flughafen seit Jahren mit Millionenbeträgen. Um den Flughafen bis zum Sommerflugplan neu auszurichten, wären dem Bericht zufolge fast 24 Millionen Euro erforderlich. Auch einen verkleinerten Flughafen müssten die Gesellschafter jedoch voraussichtlich noch mit 2,5 Millionen Euro Jahreszuschuss stützen. Der mit 8 Prozent beteiligte Kreis Gütersloh kündigte bereits an, über einen Ausstieg verhandeln zu wollen. 

MAN Energy Solutions streicht Stellen

MAN Energy Solutions will im Zuge seiner Restrukturierung 2.600 Arbeitsplätze abbauen, davon rund 1.650 in Deutschland. Mehrere Standorte werden verkleinert oder umstrukturiert, auch die Organisationen in Dänemark, Frankreich, England und der Schweiz werden gestrafft. Insgesamt will das Management die Kosten um 450 Millionen Euro senken, etwa über Personalkostensenkungen und Verlagerungen an Auslandsstandorte. VW hat in Aussicht gestellt, seine Verkaufspläne für MAN Energy Solutions für den Zeitraum der Restrukturierung zu stoppen. Wird bis zum Jahresende 2024 das Renditeziel von 9 Prozent Ebit nachhaltig erreicht, habe Volkswagen den Verbleib im Konzern bis mindestens Ende 2026 zugesagt. 

K+S erwartet hohe Restrukturierungskosten

Der Düngemittelkonzern K+S hat ein Update zu seiner Restrukturierung gegeben: Neben dem Verkauf der operativen Einheit Americas, den CEO Burkhard Lohr bis Jahresende eintüten will, sortiert der Konzern seine Verwaltung neu und stellt die Europa-Unit sowie die Holding schlanker auf. Das Budget für die Verwaltung soll vom kommenden Jahr an um 30 Prozent sinken, das entspricht einer Einsparung von rund 60 Millionen Euro auf dann noch 140 Millionen Euro.

Über Synergien in Produktion, Logistik, Einkauf, Vertrieb und Marketing will K+S weitere 150 Millionen Euro jährlich einsparen. Bis Ende 2021 soll die Verschuldung um mehr als 2 Milliarden Euro sinken. Die Neuausrichtung belastet in diesem Jahr das Ergebnis: K+S rechnet mit einmaligen Restrukturierungsaufwendungen von bis zu 40 Millionen Euro. Um den finanziellen Spielraum während der Coronakrise zu erhöhen, hat K+S sich zuletzt eine ergänzende 350 Millionen Euro umfassende Konsortialkreditlinie unter Beteiligung der KfW gesichert

Schwestergesellschaft von J. Fink Druck auch insolvent

Nach den Insolvenzanträgen gegen J. Fink Druck ist nun auch die Schwestergesellschaft betroffen: Für das Unternehmen Körner Druck wurde ein Insolvenzantrag durch eine Krankenkasse gestellt, teilte der zum vorläufigen Insolvenzverwalter berufene Rechtsanwalt Holger Blümle (Schultze & Braun) mit. Bei J. Fink ist Dietmar Haffa (ebenfalls Schultze & Braun) vorläufiger Insolvenzverwalter. Körner Druck hatte Blümle zufolge bereits vor dem Insolvenzantrag den Geschäftsbetrieb eingestellt, nachdem Lieferanten die Belieferung aufgrund unbezahlter Rechnungen eingestellt hätten. Die Zukunft der beiden Druckereiunternehmen, die im vergangenen Jahr von der Printers Group übernommen wurden, ist ungewiss. 

Weitere Insolvenz- und Sanierungsverfahren

Die deutschen Gesellschaften des Automobilzulieferers Gehring haben beim Amtsgericht Stuttgart Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Betroffen sind die Standorte in Ostfildern, Naumburg und Wernigerode mit insgesamt 624 Mitarbeitern. Der Geschäftsbetrieb wird fortgeführt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Tibor Braun (Kanzlei Illig, Braun und Kirschnek) bestellt. 

Der Verkauf des Lackieranlagenbaugeschäfts des insolventen schwäbischen Anlagenbauers Eisenmann ist gescheitert. Insolvenzverwalter Joachim Exner (Dr. Beck & Partner) zufolge werden rund 650 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren. Noch laufen Versuche, zumindest einen Teil des einstigen Eisenmann-Kerngeschäfts zu verkaufen. Vier Tochterunternehmen und Geschäftsbereiche haben bereits neue Eigentümer gefunden, für weitere laufen Exner zufolge noch Gespräche.

Der Anbieter von industriellen Wärmebehandlungsanlagen Simplon-Werk Aue hat Insolvenzantrag gestellt. Dirk Herzig, Schultze & Braun, wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Zu den Kunden des Familienunternehmens zählen vorwiegend die Automobilindustrie, der Maschinenbau und die Stahlindustrie. „Das Simplon-Werk hatte bereits im vergangenen Jahr einen schweren Rückschlag durch den Ausfall eines Großauftrags aus den USA erlebt“, begründet Herzig die Insolvenz. Erhoffte Folgeaufträge seien aufgrund der Corona-Pandemie ausgebleiben, da Kunden Investitionen zurückstellten. „Die Umsätze bewegten sich zuletzt auf 50 bis 60 Prozent der Vorjahresleistung“, sagt Herzig. Nun läuft die Suche nach potentiellen Investoren.

Die Deep Sea Hospitality, Betreiber des Frankfurter Restaurants „Krazy Kraken“, hat Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Jan Markus Plathner (Kanzlei Brinkmann & Partner) bestellt. Der Betrieb laufe weiter, teilte er mit.

Das Amtsgericht Dresden hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Unternehmens Minda KTSN Plastic Solutions eröffnet. Insolvenzverwalter ist Rainer Bähr (hww Hermann Wienberg Wilhelm). Das Unternehmen hatte im Juni nach einem massiven Umsatzeinbruch Insolvenz beantragt. Derzeit läuft ein Investorenprozess, der auch einen möglichen Verkauf der ausländischen Beteiligungen umfasst. Parallel prüft Bähr Sparprogramme und einen Stellenabbau.  

Der Berliner Pralinenhersteller Sawade hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter. Durch die Coronakrise sei ein 2019 begonnener Investorenprozess ins Stocken geraten. Bis Jahresende sollen nun neue Geldgeber gefunden werden. Sachwalter des Unternehmens ist Torsten Martini von der Kanzlei Leonhardt Rattunde. Die derzeitigen Eigentümer hatten die Pralinenmanufaktur selbst 2013 aus einer Insolvenz übernommen. 

Über den Schlüsseldienst Minit Service („Mister Minit“) ist das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet worden. Da der Geschäftsbetrieb in seiner derzeitigen Struktur nicht kostendeckend aufrechterhalten werden kann, wurde bereits Masseunzulänglichkeit angezeigt. Kurzfristig sollen rund 30 der 148 Filialen schließen. „Diese Maßnahme ist für den Erhalt des Unternehmens unumgänglich“, sagte der für die Eigenverwaltung ins Management berufene Sanierer Christoph Enkler von der Kanzlei Brinkmann & Partner. Generalbevollmächtigter ist Till Buschmann (Bryan Cave Leighton Paisner). Er geht davon aus, dass bis Ende August ein Restrukturierungskonzept sowie Angebote von möglichen Interessenten für eine Übernahme des Betriebs vorliegen. Sachwalter in dem Verfahren ist Gregor Bräuer (Kanzlei hww).

Distressed M&A-Deals

Der Metallteilbearbeiter Hoffstetter ist Mitte August mehrheitlich von der Investmentgesellschaft Vangionen Capital aus Worms übernommen worden. Das teilte Insolvenzverwalter Dietmar Haffa (Schultze & Braun) mit. Der Standort Schwaigern sowie etwa 70 der vormals rund 80 Arbeitsplätze blieben dabei erhalten. Hofstetter hatte Anfang Juni einen Insolvenzantrag gestellt, der Geschäftsbetrieb lief seither weiter. Die Unternehmensberatung Bachert & Partner (Teamleitung Georg Tominski und Tobias Spreitzer) hat den M&A-Prozess begleitet. 

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Der Skiausrüster Schwabe & Baer, zu dem die Marke Indigo gehört, ist aus der Insolvenz an einen Sportartikelkonzern verkauft worden. Als Insolvenzverwalter war Rolf Pohlmann von der Kanzlei Pohlmann Hofmann eingesetzt. Details zu der Transaktion wurden nicht bekannt. Bestandteil des Deals ist neben der Marke Indigo auch der Warenbestand. Auch die Arbeitsverhältnisse gehen auf die neuen Eigentümer über. Die Beratungsgesellschaft Falkensteg hatte den Investorenprozess aufgesetzt.

Die insolvente Gießerei Piel & Adey wird an zwei Wettbewerber verkauft. Laut Insolvenzverwalter Biner Bähr (White & Case) ging das Werk in Solingen zum 1. August an die Breuckmann-Gruppe. Das Werk in Spremberg in der Lausitz wird zum 1. September an MGF Metallguss Finsterwalde verkauft. Piel & Adey hatte im September 2019 Insolvenzantrag gestellt, seitdem wurden Prozesse überarbeitet und Produkte neu kalkuliert und an den jeweiligen Standorten zentralisiert. „Ich kann mich an kaum ein Insolvenzverfahren erinnern, in dem wir so viel ‚auf den Kopf stellen‘ mussten. Letztlich sind wir aber alle belohnt worden“, kommentierte Bähr. Rechtlich beraten wurde Piel & Adey von der Wuppertaler Kanzlei Runkel. Die Unternehmensberatungsgesellschaft Hahn Consultants und Interimsmanager David Tanriverdi begleiteten die Neuausrichtung. Den M&A-Prozess begleitete Falkensteg Corporate Finance

Der Verkauf des Möbelzulieferers Karl W. Niemann an Emotion Holztechnik ist Mitte August vollzogen worden. Über Details des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Emotion Holztechnik übernimmt 70 Mitarbeiter, zehn Mitarbeitern wurde betriebsbedingt gekündigt, weitere gingen auf eigenen Wunsch. Eine Schwestergesellschaft aus der Emotion-Gruppe, die Emotion Warenhandel, hatte zum 1. Juli bereits den Geschäftsbetrieb der Tochtergesellschaft Niemann Formholztechnik übernommen. Insolvenzverwalter bei Niemann war Stefan Meyer (Pluta). Den Verkaufsprozess begleitete Falkensteg Corporate Finance.

Eine Tochtergesellschaft von Pagseguro Digital übernimmt die Wirecard-Tocher Wirecard Brazil. Die Aufsichtsbehörden müssen dem Deal noch zustimmen. Der Verkauf der Tochter Wirecard North America ist dem vorläufigen Insolvenzverwalter Michael Jaffé zufolge „weit fortgeschritten“. Für die britische Wirecard Card Solutions sei mit Railsbank Technology eine Grundsatzvereinbarung zum Verkauf „bestimmter Kundenbeziehungen und weiterer Vermögensgegenstände“ erzielt worden. Auch beim Acquiring- und Issuing-Geschäft gingen die Verhandlungen mit möglichen Investoren in die nächste Phase. „Es gibt mehrere namhafte Interessenten, die indikative Angebote abgegeben haben“, sagte Jaffé. 

Die 97 Gesellschafter der Pfungstädter Brauerei haben dem Verkauf des Firmengeländes zugestimmt. Der Unternehmer Daniel Hopp und der Projektentwickler Conceptaplan wollen dort früheren Meldungen zufolge ein Stadtquartier mit Wohnungen errichten. Der Kaufpreis wurde nicht bekannt. Mit dem Verkauf solle das bestmögliche Ergebnis für Gläubiger und Mitarbeiter erreicht werden, hieß es seitens der Gesellschafter. Die Pfungstädter Brauerei ist seit Juni im Schutzschirmverfahren.

Das Unternehmen Karl Heger Holzbau ist im Wege einer übertragenden Sanierung von einem strategischen Investor übernommen worden. Die Vermögenswerte gehen rückwirkend zum 1. Juli über, über Details zum Kaufvertrag wurde Stillschweigen vereinbart. Der Investor wolle namentlich nicht genannt werden, erklärte Heinrich Fritz Stellmach (Stellmach & Bröckers), der das Verfahren als Generalbevollmächtigter begleitet hatte. Als vorläufiger Sachwalter und später als Insolvenzverwalter war Hendrik Könemann (Kanzlei Könemann) bestellt worden.

 

Beendete Insolvenz- und Sanierungsverfahren

KB Schmiedetechnik hat die Insolvenz in Eigenverwaltung beendet. Wie die „Westfalenpost“ berichtet, hätten die Gläubiger den Insolvenzplan einstimmig angenommen. Das Unternehmen wurde von Nils Averbeck (Michels Restrukturierung) in der Sanierung begleitet.

Die Gläubiger des Unternehmens „Job Find 4 You Personalmanagement“, das seit Januar ein Eigenverwaltungsverfahren durchläuft, haben den Sanierungsplan der Geschäftsführung einstimmig angenommen. Daran mitgearbeitet hatten als Restrukturierungsbeauftragter Markus Freitag (AndresPartner), Sachwalter in dem Verfahren war Stefan Meyer (Pluta). Sobald die Planbestätigung rechtskräftig ist, soll das Verfahren in wenigen Wochen formal beendet werden. Die Unternehmensberatung HKP Hidding Ketteler und Partner hatte das Unternehmen in der Sanierung begleitet.

Weitere Restrukturierungen und Branchennews

Die Deutsche Börse entfernt insolvente Unternehmen künftig schneller aus den Auswahlindizes: Gemäß den zum 19. August in Kraft getretenen neuen Regelungen sollen deren Aktien künftig mit einer Frist von zwei Handelstagen aus den Indizes genommen werden, teilte das Unternehmen mit. Anlass für die Änderung war die Insolvenz von Wirecard. Der Abstieg des Zahlungsdienstleisters aus dem Dax erfolgte erst mehrere Wochen nach dem Insolvenzantrag.

Die Geschäftsführung der Werftengruppe MV Werften hat ein umfangreiches Restrukturierungsprogrammes angekündigt. Ziel sei es, das Unternehmen wirtschaftlich zu stabilisieren. MV Werften bemüht sich zudem um Mittel aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds. Ein erfolgreicher Kreditantrag sei Voraussetzung für eine Umsetzung des Fortführungskonzeptes.

In sechs Gläubigerversammlungen haben die Gläubiger des Modekonzerns Esprit der Fortführung des Geschäftsbetriebs in den sechs deutschen Konzerngesellschaften zugestimmt, die sich derzeit im Schutzschirmverfahren befinden. Sachwalter der Verfahren ist Biner Bähr (White & Case). Generalbevollmächtigter ist Detlef Specovius (Schultze & Braun), das Restrukturierungskonzept begleitet zudem ein Team von Heuking Kühn Lüer Wojtek. Esprit soll im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens noch im Herbst dieses Jahres vollständig entschuldet werden.

Die Lage bei dem kriselnden Bekleidungsfilialisten Takko hat sich wieder etwas entspannt: Der Private-Equity-finanzierte Modehändler zahlt wieder die Anleihezinsen. Das Rating durch die Agentur Moody’s, die kürzlich noch einen Zahlungsausfall für wahrscheinlich gehalten hatte, wurde wieder von Caa3 auf Caa2 angehoben, der Ausblick verbesserte sich von negativ auf stabil.

Die neuesten Restrukturierer-Personalien

Martin Prillmann übernimmt interimistisch den Finanzbereich des Windturbinenbauers Enercon. Prillmann ist dort seit Anfang des Jahres als Chief Restructuring Officer tätig und soll die Neuaufstellung des Unternehmens vorantreiben. Der seit Herbst 2019 amtierende CFO Thomas Cobet hatte den Posten mit sofortiger Wirkung aufgegeben, Gründe für das Ausscheiden nannte Enercon nicht. Im Zuge der Restrukturierung will das Unternehmen künftig seine Produktion neu ausrichten und die Zulieferketten umbauen.

Josef Schultheis verstärkt als Chief Restructuring Officer das Management von Schmolz + Bickenbach. Schultheis begleitete bereits die Neuausrichtungen des Buchhändlers Weltbild sowie der Baumarktkette Praktiker. Das von der Coronakrise stark gebeutelte Unternehmen verhandelt derzeit mit Banken über die Finanzierungsmodalitäten, mehrere Covenants wurden zuletzt gerissen. Zudem bemüht sich der Stahlkonzern mit Hauptsitz in der Schweiz um staatliche Hilfen.

Der frühere Heidelberger-Druckmaschinen-CFO Dirk Kaliebe ist neuer Aufsichtsrat des kriselnden Autozulieferers Leoni. Er soll seine Restrukturierungsexpertise in das Gremium einbringen.

Das österreichische Automotive-Unternehmen Benteler hat inmitten seiner Restrukturierung einen CFO-Wechsel zu verkraften: Auf den ausgeschiedenen Finanzchef Guido Huppertz folgt der ehemalige Mann+Hummel-CFO Frank Jehle.

sabine.reifenberger[at]finance-magazin.de

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