Alno

22.12.17
Deals

M&A-Deals: Alno, Vonovia, Uniper

Alnos Rettung durch River Rock ist fix, Vonovia plant den nächsten Milliardendeal und die Uniper-Übernahme durch Fortum wird immer komplexer. Diese und andere M&A-Deals finden Sie in unserem FINANCE-Wochenrückblick.

River Rock unterschreibt Kaufvertrag für Alno

Der Finanzinvestor River Rock hat den insolventen Küchenbauer Alno übernommen. Laut Unternehmensangaben beträgt der Kaufpreis rund 20 Millionen Euro. Demnach hat Insolvenzverwalter Martin Hörmann mit einer Gesellschaft des Finanzinvestors einen Vertrag über den Erwerb „wesentlicher Vermögensgegenstände“ von Alno unterzeichnet. 

Die Gesellschaft wird zukünftig unter dem Namen „Neue Alno“ firmieren und den Geschäftsbetrieb des Küchenbauers wieder aufnehmen. Die Liquidation der nicht übernommenen Vermögensgegenstände werde weiter fortgeführt, heißt es zudem in der Mitteilung von Alno. Erst in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass River Rock überraschend ein Kaufangebot für den Küchenbauer vorgelegt hatte. Die Londoner Beteiligungsgesellschaft hatte sich nicht am Investorenprozess im September beteiligt. Damals konnte kein Käufer für das Pfullendorfer Unternehmen gefunden werden

Vonovia plant milliardenschwere Übernahme von Buwog

Der Immobilienkonzern Vonovia plant die Übernahme des deutsch-österreichischen Konkurrenten Buwog. Dabei will der Dax-Konzern den Buwog-Aktionären 29,05 Euro je Aktie zahlen. Inklusive Schulden bewertet Vonovia Buwog demnach mit 5,2 Milliarden Euro. Miteingerechnet ist dabei auch die mögliche Ausgabe neuer Aktien aus einer Wandlung von Buwog-Wandelschuldverschreibungen. Außerdem beabsichtigt Vonovia den Inhabern der Wandelschuldverschreibungen je 100.000 Euro Nominalbetrag 115.753,65 Euro zu zahlen. Insgesamt liegt die Mindestannahmeschwelle bei 50 Prozent plus eine Aktie.

Sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat von Buwog begrüßen das Übernahmeangebot und werden es den Aktionären empfehlen. CEO Daniel Riedel und Aufsichtsratschef Vitus Eckert haben bereits angekündigt, ihre Aktienpakete zu verkaufen. Das offizielle Angebot will Vonovia Anfang Februar 2018 vorlegen. Der Abschluss der Transaktion wird Mitte März erwartet. Die Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer hat Vonovia bei der Transaktion unterstützt, während die Wirtschaftskanzlei Schönherr und Goldman Sachs Buwog beratend zur Seite standen. 

Uniper-Übernahme wird immer komplexer

Die Übernahme des Energiekonzerns Uniper durch den finnischen Versorger Fortum wird immer komplexer. Der Finanzinvestor Knight Vinke will seine Uniper-Anteile dem Kaufinteressenten Fortum nicht andienen. Demnach habe der Finanzinvestor seine Weigerung damit begründet, dass das Vorgehen nicht mit anderen Anteilseignern abgestimmt sei. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur „Reuters“ hervor. Knight Vinke hält derzeit 5,02 Prozent an Uniper.

Außerdem wurde diese Woche bekannt, dass der aktivistische Investor Elliot seine Beteiligung an Uniper auf 7,38 Prozent aufgestockt hat. Das von Paul Singer geleitete Investmentvehikel hatte sich Anfang Dezember zunächst mit 5,32 Prozent eingekauft und will Gerüchten zufolge seine Anteile weiter aufstocken.

Akorn-Übernahme durch Fresenius verzögert sich

Der Gesundheitskonzern Fresenius wird die geplante Übernahme des US-amerikanischen Spezialgenerikaproduzenten Akorn nicht so schnell abschließen können, wie erhofft. Das berichtet die Nachrichtenagentur „Reuters“ unter Berufung auf einen Konzernsprecher. Demnach hätte der Dax-Konzern zuletzt damit gerechnet, die Akquisition Ende des Jahres abschließen zu können. Nun sei mit einem Closing erst Anfang 2018 zu rechnen, heißt es weiter. Grund für die Verzögerung sei die Überprüfung der Fusion durch die US-Kartellbehörde Federal Trade Commission, die sich in die Länge ziehen würde. 

Ende April dieses Jahres gab Fresenius bekannt, dass sein Tochterunternehmen Kabi Akorn übernehmen wolle. Im Detail bietet Fresenius 34 US-Dollar je Aktie. Dies entspricht einem Kaufpreis von 4,3 Milliarden US-Dollar.

Unilever verkauft Geschäft mit Brotaufstrichen

Der Lebensmittelkonzern Unilever hat sein Geschäft mit Brotaufstrichen an den Finanzinvestor KKR verkauft. Laut Unternehmensangaben beträgt der Kaufpreis rund 6,83 Milliarden Euro. Zu dem verkauften Geschäftsbereich gehören unter anderem die Traditionsmarken Rama, Flora und Becel. Grund für den Verkauf sei die eingeläutete Strategieänderung von Unilever, durch die sich der Konzern auf seine gut laufenden Geschäfte konzentrieren wolle, heißt es weiter. 

Einem Bericht der „FAZ“ zufolge soll der Transaktionserlös den Aktionären zufließen. Möglich sei aber auch, das Geld für weitere Zukäufe zu nutzen. Mit dem Geschäft mit Brotaufstrichen hatte Unilever im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Insgesamt belief sich der Konzernumsatz auf 53 Milliarden Euro. 

Mindestens vier Bieter für Niki

Die Spekulationen um die Übernahme der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki häufen sich. Laut Informationen der Dpa sollen nun mindestens vier Interessenten konkrete Angebote für den Ferienflieger vorgelegt haben. Namentlich nennt die Agentur den Firmengründer Niki Lauda, die Fluggesellschaft Tuifly, den Tourismuskonzern Thomas Cook und die British-Airways-Mutter IAG.

Am vergangenen Donnerstag wurde zudem noch der Schweizer Charterfluggesellschaft Privatair als möglicher Interessent für Niki gehandelt. Ihre Angebote zurückgezogen haben hingegen der Billigflieger Ryanair und die Bietergemeinschaft bestehend dem Logistikunternehmen Zeitfracht und der Wartungsfirma Nayak

Vor knapp zwei Wochen ist eine Übernahme von Niki durch die Deutsche Lufthansa gescheitert. Grund dafür waren Zweifel der EU-Kommission hinsichtlich einer zu hohen Marktbeherrschung der Fluggesellschaft, die die Lufthansa auch durch Zugeständnisse nicht ausräumen konnte. Die Folge dieser Entscheidung war die Insolvenz von Niki und die Eröffnung des Bieterverfahrens.

Grünes Licht gab die Kommission hingegen für die Übernahme der Air-Berlin-Tochter LGW durch die Lufthansa. Nachdem Deutschlands größte Fluggesellschaft auf Start- und Landeslots am Flughafen Düsseldorf verzichtet hatte, kam die Erlaubnis aus Brüssel.

Milliardendeal: T-Mobile Austria kauft UPC Austria

Die Telekom-Tochter T-Mobile Austria übernimmt im Zuge eines milliardenschweren Deals den österreichischen Kabelnetzbetreiber UPC. Der Kaufpreis beläuft sich laut Unternehmensangaben auf 1,9 Milliarden Euro. Das Ebitda-Multiple beträgt 6,8. UPC ist eine Tochtergesellschaft des US-amerikanischen Kabelnetzbetreibers Liberty Global.

Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet die Telekom für das größere Unternehmen einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro. Im Zuge der Übernahme und Integration sollen künftig 6,7 Millionen Kundenbeziehungen gezählt werden.

Steinhoff trennt sich offenbar von PSG-Anteilen

Der Möbelhersteller Steinhoff hat offenbar 9,5 Prozent seiner Anteile an der südafrikanischen Investmentgruppe PSG verkauft, wie die Nachrichtenagentur Dpa berichtet. Der Poco-Mutterkonzern habe für den Aktienanteil rund 293 Millionen Euro erhalten, heißt es in dem Bericht. Demnach sinke Steinhoffs indirekter Aktienzugriff von 25,5 Prozent auf nun noch rund 16 Prozent der PSG-Anteile.

Der Möbelhersteller befindet sich derzeit in einer Krise. Zuletzt hatte Steinhoff seine Bilanz für das Jahr 2016 korrigieren müssen. Außerdem verkündete das Unternehmen, dass es den Jahresabschluss für das Jahr 2017 verschieben müsse. Ein in dieser Woche veröffentlichte Bericht von Steinhoff offenbarte, wie dramatische die Lage beim Möbelhersteller wirklich ist.

Schmolz + Bickenbach will Asco Industries erwerben

Der Schweizer Stahlkonzern Schmolz + Bickenbach will wesentliche Vermögenswerte des französischen Unternehmens Asco Industries übernehmen. Hierzu zählen die Mehrheit der Standorte von Asco Industries. Dabei soll ein Großteil der dortigen Arbeitsplätze bestehen bleiben. Schmolz + Bickenbach plant mit einem finanziellen Gesamtengagement von 135 Millionen Euro. Dieses beinhaltet bereits eine Investition in die Produktionsstätten über 64 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren. Mit der Übernahme der insolventen Asco Industries wollen die Schweizer nach eigenen Angaben ihre Marktposition im Bereich der Speziallangstähle ausbauen.

Turnaround-Investor Aurelius kauft Connect Books

Der Private-Equity-Investor Aurelius hat den britischen Buchhändler Connect Books von der Spezialvertriebsgesellschaft Connect Group übernommen. Laut eigenen Angaben soll Connect Books nach der Transaktion unter dem Namen Bertram Group firmieren. Connect trennt sich von seinem Multikanal-Händler, um sich künftig auf den Bereich Logistik zu konzentrieren, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. 

Aurelius zufolge erwartet Connect Books für das Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 250 Millionen Euro. Mit einem Abschluss des Deals wird im Januar 2018 gerechnet. Für Aurelius ist es bereits der vierte Zukauf in Großbritannien seit dem Brexit-Votum.

Ex-Solarworld-CFO Philipp Koecke kauft Tochter

Der ehemalige Solarworld-CFO, Philipp Koecke, übernimmt die Tochtergesellschaft des insolventen Photovoltaikunternehmens Solarparc gemeinsam mit deren Geschäftsführern Peter Schreier und Steffen Schmidt. Dies bestätigte der Insolvenzverwalter Horst Piepenburg gegenüber dem „Handelsblatt“. Demnach beläuft sich der Kaufpreis für das Segment auf rund 12 Millionen Euro.

Der einst bedeutendste Solarkonzern Deutschlands musste im Mai dieses Jahres Insolvenz anmelden, nachdem das Unternehmen im Zuge des anhaltenden Preiskampfes in finanzielle Schieflage geraten war.

Roche übernimmt Ignyta für 1,7 Milliarden US-Dollar

Der schweizerische Pharmakonzern Roche kauft in den USA zu und übernimmt nach eigenen Angaben das Onkologieunternehmen Ignyta. Roche bietet den Ignyta-Aktionären 27 US-Dollar pro Aktie, was einem Kaufpreis von rund 1,7 Milliarden US-Dollar entspricht. Der US-Konzern werde seinen Aktionären empfehlen, das Angebot anzunehmen, teilte Roche mit.

Die Unternehmen rechnen mit einem Abschluss der Transaktion in der ersten Jahreshälfte 2018. Roche wurde bei dem M&A-Deal von der Anwaltskanzlei Sidley Austin beraten. Ignyta wurde von der Kanzlei Latham & Watkins unterstützt.

Weitere M&A-Deals

Der Vorstand des Arzneimittelhersteller Stada hat mit Nidda Healthcare einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Laut Unternehmensangaben haben sowohl der Aufsichtsrat als auch die Gesellschafterversammlung von Nidda Healthcare dem Vertrag bereits zugestimmt. Somit bedarf es nur noch der Zustimmung der außerordentlichen Hauptversammlung von Stada, die für den 2. Februar 2018 angesetzt ist. Laut dem Vertrag bieten die Private-Equity-Gesellschaften Bain und Cinven den Stada-Aktionären, die ihre Aktien bisher nicht angedient haben, an, deren Anteile für 74,40 Euro zu übernehmen. Bisher halten die Finanzinvestoren 64,50 Prozent der Stada-Anteile.

Allianz X, die digitale Investment-Einheit des Versicherers Allianz, hat 96,6 Millionen US-Dollar in den digitalen Mikroversicherer Bima investiert. Nach eigenen Angaben wird die Allianz damit zum größten Anteilseigner von Bima. Die Technologie des Unternehmens bietet nach Allianz-Angaben Versicherungen und Gesundheitsleistungen für Kunden in Schwellenländern an. 

Die Private-Equity-Gesellschaft 3i verkauft ihre Anteile am Getriebetester Atesteo. Laut eigenen Angaben soll 3i ein Erlös von 307 Millionen Euro zufließen. Bei dem Käufer handelt es sich um die Holdinggesellschaft IHO Holding. Bei der Transaktion wurde 3i von der Anwaltskanzlei Willkie Farr & Gallagher beraten. 

Der Online-Essenslieferdienst Delivery Hero hat seine indische Tochterfirma Foodpanda an die indische Mobilitätsplattform Ola verkauft. Laut Unternehmensangaben erhält Delivery Hero im Gegenzug Anteile an Ola. Außerdem hat sich das indische Unternehmen dazu verpflichtet 200 Millionen US-Dollar in Foodpanda zu investieren. Die Rocket-Internet-Tochter Delivery Hero hatte Foodpanda Ende des vergangenen Jahres erworben.

Der Chemiehändler Brenntag erwirbt die britischen Unternehmen Kluman and Balter sowie A1 Cake Mixes. Beide Unternehmen sind auf die Lieferung von Backzutaten sowie Back- und Konditoreimischungen spezialisiert. Brenntag will durch die Transaktion nach eigenen Angaben seine Position im englischen Lebens- und Nahrungsmittelmarkt ausbauen. Darüber hinaus will der Chemiehändler mit dem indischen Unternehmen Raj Petro Specialities ein Joint Venture gründen. Raj Petro Specialities mischt und vertreibt Mineralölerzeugnisse. Geplant ist, dass Brenntag im April 2018 zunächst 65 Prozent der Anteile des indischen Unternehmens übernehmen wird. Dieses soll die ersten fünf Jahre als Joint Venture geführt werden. Danach besitzt Brenntag die Option, die verbleibenden 35 Prozent zu erwerben.

Der Medienkonzern Pro Sieben Sat 1 hat das Online-Reiseportal weg.de an Lastminute verkauft. Der Kaufpreis liegt laut Angaben der Unternehmen bei 12 Millionen Euro. Lastminute wurde bei der Transaktion von der Anwaltskanzlei Linklaters (Federführung: Florian Harder) beraten. Auf Seiten von Pro Sieben Sat 1war die Anwaltskanzlei Milbank, Tweed, Hadley & McCloy (Federführung: Michael Pujol) unterstützend tätig. 

Die Schweizer Tochtergesellschaft des Technologieanbieters EQS übernimmt Integrity Line Anfang des kommenden Jahres. Integrity Line ist ein Anbieter für cloudbasierte Hinweisgebersysteme, mit denen Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten anonym auf Missstände in Unternehmen und Organisationen hinweisen können. EQS wird die Übernahme durch die zuletzt abgeschlossene Kapitalerhöhung finanzieren.

Basler Versicherungen hat seine Unternehmensbeteiligung an der Deutschen Ring Sparkasse an die österreichische Bank Bawag verkauft. Nach eigenen Angaben will die Tochtergesellschaft der Versicherungsgruppe Bâloise auf diese Weise ihr Angebot unter anderem auf Versicherungs- und Vorsorgelösungen in der Schaden- und Unfallversicherung konzentrieren. Die Rechtsanwaltskanzlei DLA Piper (Federführung: Jan Eltzschig) hat die Basler Versicherungen bei der Transaktion beraten. 

Der dänische Porenbetonhersteller H+H International und seine deutsche Tochtergesellschaft H+H Deutschland erwerben das deutsche und schweizerische Kalksandsteingeschäft des Baustoffkonzerns Heidelberg Cement. Laut einer Pressemitteilung beläuft sich der Unternehmenswert der Transaktion auf rund 110 Millionen Euro. Nach eigenen Angaben steigt H+H durch die Transaktion zum zweitgrößten europäischen Hersteller von Kalksandstein auf. Der Abschluss der Transaktion soll im ersten Quartal 2018 erfolgen. Die Anwaltskanzlei Ashurst (Federführung: Holger Ebersberger) hat die Käufer bei der Transaktion beraten. 

Der Immobilieninvestmentmanager Patrizia Immobilien übernimmt das Londoner Unternehmen Rockspring Property Investment Managers. Durch den Zukauf will Patrizia Immobilien nach eigenen Angaben unter anderem ihre pan-europäische Marktpräsenz stärken. Rockspring beschäftigt 110 Mitarbeiter an sieben Standorten in Europa. Der Abschluss der Transaktion wird für Ende des ersten Quartals 2018 erwartet.

Der Medizintechnikhersteller Eckert & Ziegler Bebig plant die Übernahme von Wolf-Medizintechnik. Eine entsprechende Vereinbarung sei bereits unterzeichnet, so das Berliner Unternehmen. Wolf-Medizintechnik ist ein Hersteller von Röntgentherapiegeräten und beschäftigt rund 15 Mitarbeiter. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Umsatz von knapp 3 Millionen Euro. Eckert & Ziegler Bebig beabsichtigt die Akquisition aus bestehenden Barmitteln zu finanzieren. Der Abschluss der Übernahme soll am 1. Januar 2018 erfolgen.

Die wichtigsten Transaktionen der vergangenen Wochen finden Sie im Überblick auf unserer Themenseite M&A-Deals.