Die Leasingfirma Grenke steht derzeit unter Beschuss des Shortsellers Viceroy.

Grenke

16.10.20
Wirtschaft

Grenke-Ticker: Das Aktuellste zur Shortseller-Attacke

Bafin-Mitarbeiter handelten mit Grenke-Papieren. KPMG hat die Bankguthaben von Grenke bestätigt, neben der Bafin prüft jetzt aber auch die Anti-Geldwäsche-Einheit des Zolls die Vorgänge bei Grenke: Die neuesten Entwicklungen im FINANCE-Ticker.

5. Oktober 2020

15:30 Uhr: Bafin-Mitarbeiter handelten mit Grenke-Papieren

Bafin-Mitarbeiter sollen mit Aktien und Derivaten von Grenke gehandelt haben, wie das Bundesfinanzministerium gegenüber dem Grünen-Finanzpolitiker Danyal Bayaz bestätigte. Insgesamt meldeten bis Ende September drei Mitarbeiter zwölf private Geschäfte mit Wertpapieren von Grenke. Bei zwei Mitarbeiter davon ging es um Aktien, ein anderer meldete acht Käufe und Verkäufe von Derivaten. Seit Mitte September muss sich der Konzern mit Vorwürfen der Bilanzfälschung auseinandersetzen.

Auch in den Wochen vor der Wirecard-Pleite handelten Bafin-Mitarbeiter verstärkt mit Papieren des Konzerns

 

14:37 Uhr: KPMG bestätigt Bankguthaben von Grenke

Gute Nachrichten für alle, die es mit Grenke halten: Die Wirtschaftsprüfer von KPMG haben die Bankguthaben des Finanzdienstleisters bestätigt. Wie Grenke mitteilte, hat KPMG für alle Bankguthaben des Grenke-Konzerns bei den kontoführenden Banken (inklusive Bundesbank) Bestätigungen angefordert. Das Ergebnis: Zu den Stichtagen 30. Juni 2020 und 15. September 2020 wurden jeweils rund 98,5 Prozent validiert, was rund 1 Milliarde Euro entspricht. Mit den übrigen Bestätigungen rechnet Grenke Mitte Oktober. 

2. Oktober 2020

11:37 Uhr: Anti-Geldwäsche-Einheit des Zolls ermittelt

Jetzt hat auch die Anti-Geldwäsche-Spezialeinheit des Zolls (FIU) mit Untersuchungen der Vorkommnisse bei Grenke begonnen. Der Zoll hat nach eigenen Angaben „acht Verdachtsmeldungen identifiziert“. Diese „könnten“ im Zusammenhang mit den Vorwürfen stehen, die der Shortseller Viceroy vorgebracht hat. Schon vor dieser Attacke ging die FIU acht Verdachtsmeldungen nach. Davon hat sie fünf bereits an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben, drei prüft sie nach wie vor.

Neben der FIU hat von öffentlicher Seite auch die Bafin eine Untersuchung gestartet. Außerdem sind drei private WP-Gesellschaften mit Sonderprüfungen betraut: KPMG, Mazars sowie Warth & Klein Grant Thornton. 

30. September 2020

17.50 Uhr: Bafin prüft Grenke selbst

Die Finanzaufsicht Bafin hat die Prüfung der Grenke-Jahresabschlüsse an sich gezogen. Bisher hatte sich die DPR mit der Prüfung der Zahlen beschäftigt. „Hintergrund ist unter anderem, dass die Aufsicht bereits eine Sonderprüfung nach Paragraf 44 Kreditwesengesetz durchführt und beide Prüfungen denselben Gegenstand betreffen“, erklärte die Bafin.

Damit geht sie anders vor als bei der Prüfung der Wirecard-Bilanzen, wo die DPR die Prüfung durchführte und für das – nach außen hin langsam wirkende – Vorgehen kritisiert wurde. Die DPR sagt selbst, dass sie nicht für das Aufspüren von Bilanzbetrug zuständig ist. Daher ergebe es Sinn, dass die Bafin die forensische Prüfung übernehme und mit der bereits laufenden Prüfung nach Paragraf 44 Kreditwesengesetz kombiniere, zitiert das „Handelsblatt“ DPR-Präsident Edgar Ernst.

 

 

29. September 2020

10:00 Uhr: Wolfgang Grenke wehrt sich gegen Vorwürfe

Wolfgang Grenke, Gründer des Finanzdienstleisters Grenke, wehrt sich im Interview mit dem „Handelsblatt“ gegen die Vorwürfe des Shortsellers Viceroy. Den Vorwurf, Franchisefirmen, die Grenke übernommen hat, würden Verluste in das Unternehmen einbringen, die in der Bilanz jedoch versteckt werden würden, wies er zurück. Die Franchise-Firmen würden rund 20 Prozent zum Neugeschäft beitragen, so Grenke.

Er räumte allerdings ein, dass das komplexe Geschäftsmodell des Unternehmens besser erklärt werden müsste. Grenke äußerte sich zudem zur CTP Handels- und Beteiligungs GmbH, die in der Debatte eine zentrale Rolle spielt: So versicherte Grenke, dass er vor dem Kauf der CTP-Mutter Sacoma Anfang 2020 weder direkt noch indirekt an CTP beteiligt gewesen sei. Kritiker hatten ihm vorgeworfen, dass seine persönliche Vertraute Corina Stingaciu seit 2014 Aktien an einem anderen CTP-Eigner – der Garuna AG – halte und Wolfgang Grenke somit einen „related party“ sei.

28. September 2020

11:04 Uhr: Bafin betraut Mazars mit Grenke-Prüfung

Die Finanzaufsicht Bafin hat das WP-Haus Mazars mit einer Sonderprüfung des Grenke-Konzerns betraut. Mazars wird schon am heutigen Montag damit beginnen. Grenke begrüßte diesen Schritt in einer offiziellen Stellungnahme: „Es ist im Interesse der Grenke AG, dass die haltlosen Anschuldigungen aus der Welt geschafft werden“, sagte CEO Antje Leminsky. Damit sind nun schon drei WP-Gesellschaften mit Sonderprüfungen im Hause Grenke betraut. KPMG wurde vom Unternehmen damit beauftragt, Warth & Klein Grant Thornton ist der vom Unternehmen mandatierte Sonderprüfer für das in die Kritik geratene Franchisegeschäft. 

10:32 Uhr: Großaktionär Gané fordert mehr Transparenz

Einer von Grenkes Großaktionären, die Fondsgesellschaft Gané, hat sich hinter das attackierte Unternehmen gestellt und das Risikomanagement-Modell als „robust und zuverlässig“ bezeichnet. Allerdings fordert auch Gané mehr Transparenz. Damit externe Investoren Risiken künftig besser einschätzen können, soll Grenke das Leasinggeschäft nach Branchen aufschlüsseln. Außerdem wünscht sich Gané, dass der Konzern das unter Beschuss geratene Modell mit dem Auslagern und späteren Ankaufen neuer Tochtergesellschaften beendet und das Franchisegeschäft selbst finanziert. Aktuell ist unbekannt, wer von der regelmäßigen Übernahme neuer Franchisegesellschaften finanziell profitiert. Der Hedgefonds Viceroy behauptet, es sei der Firmengründer Wolfgang Grenke.

24. September 2020

12:20 Uhr: Grenke lässt sich in die Konten schauen

Der unter Beobachtung stehende Finanzdienstleister Grenke hat zur Entkräftung der im Raum stehenden Vorwürfe um angeblich zu hoch ausgewiesene Finanzmittel bei der Bundesbank entsprechende Kontoauszüge veröffentlicht. Laut Bankauszügen von Ende Juni, die der Leasingspezialist auf seiner Webseite präsentiert, waren auf Bundesbank-Konten der Grenke AG und der Grenke Bank zum damaligen Zeitpunkt insgesamt rund 850 Millionen Euro hinterlegt.

22. September 2020

10.01 Uhr: Grenke hostete offenbar Email-Server von CTP

Viceroy hat ein neues Papier zu Grenke veröffentlicht: Der Hedgefonds will aufgedeckt haben, dass Grenke offenbar bereits seit mindestens 2018 die Email-Server von CTP hostete – also rund zwei Jahre vor der Übernahme von CTP durch Gründer und Anteilseigner Wolfgang Grenke. Viceroy glaubt, damit einen Hinweis gefunden zu haben, dass Grenke und CTP schon seit längerer Zeit miteinander kooperieren als angegeben.

21. September 2020

9.58 Uhr: Familie stellt sich hinter Grenke

Grenke erhält Rückenwind von der Unternehmerfamilie: Wie die Familie Grenke heute mitteilte, „hält sie unverändert an ihrer Beteiligung an der Grenke AG fest und bekräftigt ihr langfristiges Bekenntnis zum Unternehmen“. Die Familie ist über eine eigene Holding, die Grenke Beteiligungs GmbH & Co. KG, an dem Finanzdienstleister beteiligt. Sie kontrolliert 40,84 Prozent der Anteile und will diesen Anteil auch langfristig behalten. Gründer Wolfgang Grenke hält derzeit rund 8 Prozent an dem Unternehmen.

9.17 Uhr: Grenke leitet erste Maßnahmen ein – Wolfgang Grenke lässt Aufsichtsratsmandat ruhen

Im Kampf gegen die Vorwürfe von Viceroy hat Grenke seine nächsten Schritte angekündigt. So will der Finanzdienstleister zusätzlich zu der beauftragten KPMG-Sonderprüfung einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer mandatieren, der die „Marktüblichkeit der Franchise-Übernahmen der Vergangenheit und deren Vorteilhaftigkeit für die Grenke AG“ überprüfen soll.

Zudem erwägt der Konzern, das bislang ausgelagerte Franchise-System in den Konzern zu integrieren. So überlegt Grenke, die Franchise-Unternehmen nicht wie bisher erst einige Jahre nach der Gründung zu übernehmen, sondern schon direkt bei der Gründung. Zudem hat Wolfgang Grenke angeboten, dass der Grenke-Konzern die von CTP gehaltenen Beteiligungen übernehmen könne. Der Konzern lässt sich bereits zur Neuaufstellung des Systems beraten.

Außerdem wird Gründer und Aufsichtsratsvize Wolfgang Grenke sein Mandat zunächst ruhen lassen, bis die Vorwürfe zu Interessenskonflikten vollständig ausgeräumt sind. Betroffen sind dabei neben dem Mandat im Aufsichtsrat des Konzerns auch das Mandat bei der Grenke Bank sowie das Verwaltungsratsmandat bei der Schweizer Grenkeleasing AG.

8.30 Uhr: Aktionär stellt sich hinter Grenke

Der Fondberater Gané, der Anteilseigner bei Grenke ist, stellt sich hinter den Konzern. „Wir können aus den Vorwürfen keine Anhaltspunkte ableiten, dass der Konzernjahresabschluss der Grenke AG zum 31. Dezember 2019 nicht ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt“, betont Gané. Dennoch zeigt die Aufarbeitung der Ereignisse, dass es noch Potenzial für Verbesserungen gibt, meint der Aktionär.

18. September 2020

14.50 Uhr: Grenke veröffentlicht ausführliche Stellungnahme zu Shortseller-Attacke

In einer ausführlichen Stellungnahme setzt sich Grenke endlich zur Wehr. Der Konzern weist die Vorwürfe des Shortsellers Viceroy „mit aller Entschiedenheit zurück“, „sämtliche Anschuldigungen in allen Themenbereichen“ seien unbegründet.

„Die Behauptungen in dieser sogenannten Analyse entbehren jeder Grundlage. Wir verwehren uns gegen jeglichen Vergleich mit Wirecard. Die Anschuldigungen eines Leerverkäufers, der mit dem von ihm ausgelösten Kursverfall Geld verdient, sind ein Schlag ins Gesicht unserer über 1.700 Mitarbeiter, unserer 40.000 Händler und unserer langfristig orientierten Aktionäre“, lässt sich CEO Antje Leminsky in dem Statement zitieren.

Um mehr Klarheit in den Fall zu bringen, hat Grenke das Big-Four-Haus KPMG mit einem Sondergutachten beauftragt. Der Wirtschaftsprüfer soll die erhobenen Vorwürfe nun entkräften. Eine detaillierte Analyse des Statements hat FINANCE für Sie hier aufbereitet.

17. September 2020

17.12 Uhr: Gründer Wolfgang Grenke äußert sich persönlich

Grenke-Gründer Wolfgang Grenke meldet sich persönlich zu Wort: In einem Statement äußert sich der Firmengründer erstmals zu den Vorwürfen und rechtfertigt dabei besonders das Franchise-System des Unternehmens.

Kern dieses Geschäftsmodells ist es, die Franchisegesellschaften nach vier bis sechs Jahren zu übernehmen, wenn sich diese im Markt etabliert haben und zudem über „erhebliches Wachstumspotential“ verfügen, so Grenke. Währenddessen unterstütze Grenke die Franchises beim Aufbau der lokalen Geschäfte und bei Refinanzierungen.

Dieses Modell habe sich als dynamischer und erfolgversprechender erwiesen, als konzerneigene Landesgesellschaften aufzubauen. Die Geschäftsführer der Gesellschaften sind in der Regel ehemalige Grenke-Mitarbeiter, die aber keine aktive Rolle mehr im Konzern haben dürfen, wenn sie eine Franchisegesellschaft übernehmen, so der Konzern.

Die Rolle von CTP erklärt Grenke damit, dass sie Anlauffinanzierungen für die Franchises stellt und damit ähnlich wie ein Private-Equity-Investor agiert. Seit Januar 2020 ist Wolfgang Grenke an CTP beteiligt: Damals kaufte er die CTP-Mutter Sacoma. Der Konzern beteuert, dass vor der Übernahme keine finanzielle Beziehung zwischen Wolfgang Grenke und der CTP bestand. Er habe auch finanziell nicht von der CTP profitiert.

11.05 Uhr: Grenke bereitet Stellungnahme zu Shortseller-Attacke vor

Der unter Beschuss des Shortsellers Viceroy stehende Finanzdienstleister Grenke hat angekündigt, sich schriftlich zu „allen Themenkomplexen“ der Anschuldigungen von Viceroy zu äußern – von den Vorwürfen des Betrugs, der Bilanzfälschung und der Geldwäsche bis hin zur Kritik am Geschäftsmodell und der Unternehmensführung.

Mit der „detaillierten Widerlegung“ beschäftigt sich eine eigens dafür ins Leben gerufene Taskforce. Zu den Vorwürfen äußern werden sich Vorstandschefin Antje Leminsky, Vorstandsmitglied Sebastian Hirsch, Gründer und Aufsichtsratsvize Wolfgang Grenke sowie Aufsichtsratsvorsitzender Ernst-Moritz Lipp. Ein kurzes Statement will Grenke bereits am heutigen Nachmittag veröffentlichen.

16. September 2020

9.26 Uhr: Bafin ermittelt gegen Grenke und Shortseller

Im Fall Grenke schaltet sich nun die Bafin ein: Wie die Finanzaufsicht mitteilte, will sie die im Report erhobenen Vorwürfe auf Marktmissbrauch untersuchen. Unter anderem will die Behörde erforschen, ob Grenke unrichtige Informationen zu Bilanzierungssachverhalten veröffentlich hat. Des Weiteren prüft die Bafin, ob es mögliche Manipulationen durch Dritte in Form einer Leerverkaufsattacke gegeben habe.

Außerdem prüft die Behörde mutmaßlichen Insiderhandel vor dem Erscheinen des Berichts von Fraser Perring. Dem „Spiegel“ zufolge hatte das Research-Haus seine Kritik an Grenke bereits Anfang August bei der Bafin schriftlich hinterlegt. Viceroy habe aber keine Antwort erhalten, während die Bafin mitteilte, sie habe gar kein Schreiben erreicht.

15. September 2020

19.58 Uhr: Grenke meldet sich erstmals zu Wort

Grenke reagiert erstmal auf die Vorwürfe des Shortsellers Viceroy: In einem kurzen Statement am Abend teilt der Finanzdienstleister mit, Viceroys Bericht enthalte Unterstellungen, die Grenke „auf das Schärfste zurückweist.“ Der Vorwurf, die im aktuellen Halbjahresbericht ausgewiesenen liquiden Mittel in Höhe von rund 1 Milliarde Euro existieren nicht, sei „nachweislich falsch“.

Fast 80 Prozent dieser Mittel befänden sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Halbjahresberichts auf Konten der Deutschen Bundesbank, beteuert das MDax-Unternehmen. Zudem enthalte der Report „zahlreiche weitere nicht zutreffende Anschuldigungen“. Der Finanzdienstleister plant, rechtliche Schritte gegen Viceroy einzuleiten, und bereitet eine ausführliche Stellungnahme zu den Vorwürfen des Shortsellers vor.

14. September 2020

Shortseller Viceroy attackiert Grenke

Deutliche Worte von Viceroy: Das Research-Haus hinter Fraser Perring, der bereits die Bilanzierungspraktiken bei Steinhoff und Wirecard anprangerte, wirft dem Finanzdienstleister Grenke in einem 64-seitigen Report unlautere Geschäftspraktiken und Bilanzungereimtheiten vor. Eine zentrale Figur bei den Vorwürfen ist der Grenke-Gründer Wolfgang Grenke, der noch immer Anteilseigner des MDax-Konzerns ist und zudem im Aufsichtsrat ist.

Die Vorwürfe kreisen um das komplexe Geschäftsmodell von Grenke. Grenke erwirtschaftet seine Umsätze vor allem mit dem Leasing von Produkten der Bürokommunikation, also zum Beispiel mit Computern, Telefonen oder Laptops. Zudem ist Grenke im Factoring tätig und hat auch eine Banklizenz. Zudem arbeitet Grenke mit nationalen und internationalen Franchisenehmern zusammen. Eine wichtige Rolle spielt auch die Gesellschaft CTP, die der Eigentümer der Franchises sei.

FINANCE-Köpfe

Sebastian Hirsch, Grenke AG

Sebastian Hirsch steigt 2004 direkt nach seinem Studium bei dem Finanzdienstleister Grenke ein und ist zunächst im Bereich Konzernrefinanzierung tätig. 2006 übernimmt er das gesamte Controlling und verantwortet den Konzernabschluss 2008. Im Jahr 2009 geht Hirsch zur Grenke Bank, wo er als Generalbevollmächtigter und ab 2011 als Vorstand für den Bereich Markt agiert.

2013 wechselt er als Generalbevollmächtigter zurück zum Mutterkonzern und rückt Anfang 2017 in den Vorstand auf. Als CFO verantwortet Hirsch die Bereiche Controlling, M&A, Treasury, Investor Relations, Recht und Steuern.

zum Profil

Viceroy wirft Grenke vor, über die CTP überteuerte M&A-Deals abzuwickeln. Die übernommen Firmen würden Verluste einbringen, seien aber im Goodwill der Bilanz versteckt, meint der Hedgefonds. Zudem wirft er Wolfgang Grenke Interessenskonflikte vor: Dieser habe sich an Sacoma beteiligt, der Mutter von CTP, dies aber nicht öffentlich gemacht. Weitere Vorwürfe betreffen aggressive Bilanzierungspraktiken von umstrittenen Leasingverträge zu angeblich überhöhten Tarifen  Der Kurs der Grenke-Aktie halbierte sich nach der Veröffentlichung innerhalb weniger Stunden. Grenke äußerte sich bislang nicht zu den Anschuldigungen.

redaktion[at]finance-magazin.de

Der Finanzdienstleister Grenke ist heftigen Anschuldigungen des Shortsellers Viceroy ausgesetzt. Wie argumentiert Viceroy und was kann Grenke gegenhalten? Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserer Themenseite zu Grenke.